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VZB-Chefin gibt Vorsitz der Zeitschriftenverlage ab

München (dpa/lby) – An der Spitze des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) steht ein Wechsel an. Die Erste Vorsitzende Waltraut von Mengden legt ihr Amt zum 30. September nieder. Dies geschehe aus «privaten Gründen», teilte die seit 2012 amtierende VZB-Chefin in einem Schreiben am Freitag mit.

Die nächsten regulären Vorstandswahlen stehen im Frühjahr 2021 an, wie Geschäftsführerin Anina Veigel auf Anfrage sagte. Der Verband wird den Angaben zufolge bis zur Neuwahl neben Veigel von den zwei stellvertretenden Vorsitzenden geführt: Sebastian Doedens von Burda News und Horst Ohligschläger von der Bayard Mediengruppe Deutschland. Der VZB zählt knapp 100 Mitglieder im Freistaat aus den Bereichen Publikumstitel, Fachzeitschriften und konfessionelle Presse.

Mengden betonte in ihrem Schreiben, die Arbeit an der VZB-Spitze habe ihr immer große Freude bereitet und der Verband habe sich programmatisch wie wirtschaftlich erfolgreich weiterentwickelt. Sie werde dem VZB verbunden bleiben. Waltraut von Mengden ist Mitglied der Geschäftsführung der Hengstenberg Medienbeteiligungen und geschäftsführende Gesellschafterin der wvm.unternehmensberatung.