Vorwurf der Bamberger Grünen: Die Stadtspitze verschweigt die Messergebnisse der Schadstoffwerte

Die Bamberger Stadtratsgrünen werfen der Stadtspitze vor: Sie verschweige Messergebnisse über Schadstoffwerte in Bamberg, so die Partei in einem aktuellen Schreiben. Statt zu handeln lege man im Rathaus „die Hände in den Schoß“, so die Grünen. Der Stadtrat würde nicht auf die überhöhten Stickstoffoxidwerte in Teilen Bambergs reagieren, sondern nach Bayreuth verweisen. Der Grund dafür: die Oberfränkische Regierung muss erst handeln, wenn die einzige offizielle Messtelle Oberfrankens in Bayreuth Werte über dem Grenzwert misst. Den Grünen reicht das nicht aus. Laut Stadt überschreite man den Grenzwert allerdings nur an einer Messtelle in der Unteren Königsstraße, liege aber im Durchschnitt unter der zulässigen Grenze von 40 Mikrogramm. Eine rechtswidrige Handlung könne die Stadt nicht erkennen, heißt es auf Radio Bamberg Nachfrage. Das Thema behandelt am 26. November erneut der Umweltsenat.