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Vorwürfe gegen designierten Generalvikar im Bistum Würzburg

Würzburg (dpa/lby) – Der designierte Generalvikar des Bistums Würzburg, Jürgen Vorndran, wird sein Amt vorerst nicht antreten. Grund sind nach Angaben des Bistums Anschuldigungen in einem anonymen Schreiben unter anderem an die Diözese. Vorndran weist die nicht näher genannten Vorwürfe als «völlig unzutreffend» zurück und hat zudem Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Die Staatsanwaltschaft Würzburg prüfe die Anzeige, sagte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag. Es gebe aber bislang keine Hinweise darauf, wer die Vorwürfe erhoben habe. Zum Inhalt des Schreibens wollten weder die Staatsanwaltschaft noch das Bistum Angaben machen.

Bis der Sachverhalt geklärt ist, soll der stellvertretende Generalvikar Stefan Rambacher die Amtsgeschäfte führen. Darum hatte Vorndran den Würzburger Bischof Franz Jung gebeten.