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Viele Vereine in Bayern setzen im Lockdown auf Briefwahl

München (dpa/lby) – Zwar erlaubt der Gesetzgeber derzeit den Vereinen Online-Mitgliederversammlungen, um Beschlüsse zu fassen – viele bayerische Vereine nutzen aber ganz klassisch die Briefwahl. So rät der Landesfeuerwehrverband (LVF) den Feuerwehren, bei der Wahl eines neuen Kommandanten in diesem Winter per Brief wählen zu lassen.

Auch beim Trachtenverband sind die Chefs der Sachausschüsse per Briefwahl gewählt worden. Der große Verbandstag ist vom Februar bereits auf April verschoben worden. Sollte man sich dann auch nicht treffen dürfen, werde man die Delegierten für die Vorstandswahlen auch per Brief abstimmen lassen, sagte Geschäftsführer Andreas Oberprieler.

Viele Sportvereine würden ihre Mitgliederversammlungen verschieben, bis wieder Präsenzveranstaltungen möglich seien, heißt es beim Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV). Nach Angaben des Justizministeriums gibt es in Bayern knapp 94 000 eingetragene Vereine.

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