Verbesserungen im Umfeld der ANKER-Einrichtung Bamberg

Bei einem von Staatsministerin Melanie Huml initiierten Gespräch in der ANKER-Einrichtung Bamberg (AEO), an dem unter anderem auch Oberbürgermeister Andreas Starke und Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz sowie weitere politische Mandatsträger teilgenommen haben, hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann Unterstützung für Verbesserungen im Umfeld der Einrichtung zugesagt.

Huml sagte gegenüber Radio Bamberg:

Langfristiges Ziel sei es, dass das ANKER Zentrum – wie vertraglich mit dem Freistaat vereinbart – 2025 geschlossen wird, so Huml weiter.

Darüber hinaus forciert die Regierung von Oberfranken weiterhin einen Abbau der hohen Belegung der AEO. Im engen Austausch mit den Landräten der oberfränkischen Landkreise sowie der Oberbürgermeisterin und den Oberbürgermeistern der kreisfreien Städte werden die Neuankommenden oberfrankenweit im wöchentlichen Wechsel auf die Kommunen verteilt. Dabei werden die Aufnahmequoten der DVAsyl zugrunde gelegt, um oberfrankenweit eine der Bevölkerungszahl entsprechende Verteilung zu erreichen. Seit Oktober 2022 haben die oberfränkischen Landkreise, Städte und Gemeinden bereits über 2.000 geflüchtete Menschen aus verschiedenen Nationen aufgenommen. Fortlaufend suchen die Kommunen dringend nach geeigneten Objekten.