© Sebastian Gollnow

Uni Erlangen-Nürnberg: Große Diskussionen nach 2G-Ankündigung

Die Universität Erlangen-Nürnberg hat mit ihrer Entscheidung, nur noch genesene und geimpfte Studierende in den Hörsaal zu lassen, eine Debatte ausgelöst. 

«Was sind das denn für Zustände nun? Sie diskriminieren ungeimpfte Studenten und verweigern ihnen das Präsenzstudium?», schrieb eine ehemalige Studentin auf Twitter. Andere begrüßten die Entscheidung als konsequent und vernünftig. Der konservative Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Bayern «sieht die Entwicklung mit Sorge»: «Jedem Studenten muss der Zugang zu Bildung und Lehre gewährt bleiben», sagte der RCDS-Landesvorsitzende Filip Balzert. Aus Sicht des RCDS sei auch ein 3G-Plus-Konzept mit kostenlosen Tests denkbar. Die Uni hatte am Freitag mitgeteilt, dass bei Präsenzveranstaltungen im Hörsaal künftig eine 2G-Regelung gelten soll. Wer das nicht erfüllt, soll den Inhalten online folgen. Diese Regel soll von heute an gelten – mit einer Übergangsfrist bis zum 22. November. Rechtlich möglich ist die 2G-Regel-Einführung.