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Trotz Nachbesserung der Finanzhilfen: Viele Brauereigasstätten werden wohl leer ausgehen

Es war die langersehnte gute Nachricht für alle Brauereigaststätten: Auch sie sollen jetzt von den November- und Dezemberhilfen des Bundes profitieren. Doch wirklich darüber freuen können sich nur die Wenigsten. Das kritisiert auch der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Michael Hofmann. „Der Anteil der Brauereigaststätten, die dadurch mehr erwarten können, ist marginal.“ Um die Hilfen zu erhalten, müssen die Brauereigaststätten mindestens 80 Prozent ihres Umsatzes mit der Gastronomie machen. Weil das bei vielen Brauereigasthöfen nicht der Fall ist, gehen diese trotzdem leer aus. Brauereien dürfen jetzt zwar auch die Anzahl von verkauftem Fassbier an den Handel über ihre Gaststätte abrechnen, nicht aber das Flaschenbier. Und weil kleinere Brauereien ihr Bier sowieso kaum in den Einzel- oder Großhandel geben, profitieren die Wenigsten vom Hilfen-Update. Michael Hofmann kritisiert deswegen Wirtschaftsminister Aiwanger. Der weist die Kritik zurück. Hofmann will in Berlin weiter kämpfen.