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Trotz Corona 65 000 bei Landesausstellung in Schwaben

Aichach (dpa/lby) – Trotz der massiven Einschränkungen durch die Corona-Krise haben rund 65 000 Besucher die diesjährige Bayerische Landesausstellung besucht. Dies gaben die Organisatoren am Dienstag in Aichach bekannt, nachdem die Ausstellung «Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte» am Sonntag ihre Tore geschlossen hat.

Die Ausstellung, die in Schwaben in den zwei Orten Aichach und Friedberg stattfand, wurde wegen der Pandemie zunächst erst im Juni und somit später als geplant eröffnet und musste nun wegen des Teil-Lockdowns eine Woche früher schließen. Die Ausstellung mit rund 150 Leihgaben aus sieben europäischen Ländern zum Thema Stadtgründungen des bayerischen Königshauses Wittelsbach fand unter besonderen Hygieneauflagen statt.

Normalerweise rechnet das Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg, das die Ausstellungen veranstaltet, mit wenigstens 100 000 Besuchern bei einer Landesausstellung. Doch Direktor Richard Loibl hatte bereits vor der Eröffnung betont, dass man überhaupt nicht einschätzen könne, wie sich die Corona-Vorgaben auf die Resonanz auswirken. Mit dem Ergebnis von fast 65 000 Gästen war er zufrieden. «Das wichtigste war dabei: Sie haben sich nicht nur wohl, sondern auch sicher gefühlt», sagte Loibl.

Die Landesausstellung 2021 mit dem Titel «Götterdämmerung II.» über die letzten Monarchen vor der Revolution 1918 soll ab 7. Mai in Regensburg im dortigen Museum der Bayerischen Geschichte stattfinden. Eigentlich war die Schau auf Schloss Herrenchiemsee geplant. Doch der Landkreis Rosenheim und die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung hatten sich wegen der Pandemie aus dem Projekt zurückgezogen.