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Trend zu Silber: BayernLB verkauft 404 Tonnen Edelmetalle

Nürnberg (dpa/lby) – Vor allem die starke Nachfrage nach Silber hat der BayernLB ein erfolgreiches Geschäftsjahr im Edelmetallhandel beschert. Im vergangenen Jahr verkaufte die Bank rund 404 Tonnen an physischen Edelmetallen. Das entspreche dem Gewicht von zwei ausgewachsenen Blauwalen, teilte die Bank am Mittwoch in Nürnberg mit. Der Zuwachs um 57 Tonnen sei vor allem dem Trend zu Silber zu verdanken. Hier steigerte sich der Umsatz von 290 auf 354 Tonnen. Dagegen war Gold mit rund 49 Tonnen etwas schwächer gefragt als im Vorjahr, als die BayernLB nach drei Rekordjahren in Folge einen Höchststand von 56 Tonnen erreicht hatte.

Ein neuer Krügerrand in Silber habe im Sommer vergangenen Jahres die Nachfrage nach Silbermünzen stark beflügelt, sagte der Leiter der Edelmetall-Abteilung, Michael Eubel, zur Begründung. Mit dem Rückgang beim Gold-Absatz liege die Bank im Branchentrend. Goldmünzen und -barren seien 2018 in Deutschland insgesamt weniger stark nachgefragt worden.

Auch bei Platin verzeichnete die Landesbank ein starkes Plus. Hier wuchs der Umsatz auf 538 Kilogramm, was fast einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Palladium bewegte sich mit 140 Kilogramm in etwa auf dem Niveau wie im Vorjahr.

Das Kompetenzzentrum für Sorten und Edelmetalle der BayernLB in Nürnberg hat mehr als 400 Münzen und Barren im Sortiment. Die Bank beliefert als Großhändler vor allem Sparkassen, Unternehmen und andere Banken. Ein Verkauf an Endkunden findet nicht statt.