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Tourismus in der Region Bamberg-Forchheim bricht ein

Weniger Übernachtungen und weniger Gäste: Der Tourismus in der Region Bamberg-Forchheim ist eingebrochen. Wie jetzt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, kurz NGG, mitteilt, ist Corona Schuld daran. So hätten im ersten Halbjahr rund 158 000 Gäste den Raum Bamberg-Forchheim besucht. Das sind mehr als die Hälfte weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.  Ähnlich sieht es bei den Übernachtungszahlen aus.  Die Gewerkschaft NGG beruft sich auf Zahlen des Statistischen Landesamtes. Die Pandemie habe zu einer beispiellosen Krise in der Branche geführt, heißt es. Gelitten hätten aber nicht nur Betriebe, sondern auch Beschäftigte. Der Grund hier das Kurzarbeitergeld.  Allerdings habe die Kurzarbeit bisher auch einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindern können. Dank staatlicher Hilfen sei eine Pleitewelle im Gastgewerbe ausgeblieben. Jetzt sollten die Unternehmen, die Kurzarbeit für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter nutzen, so die Gewerkschaft weiter.