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Supermarktkasse statt Biertheke:

Im Zuge der Corona-Pandemie haben Hotels und Gaststätten auch in der Region Bamberg/Forchheim einen erheblichen Teil ihres Personals verloren. Innerhalb des vergangenen Jahres hat jeder siebte Beschäftigte in den Landkreisen Bamberg und Forchheim sowie jeder vierte in der Stadt Bamberg den Job als Koch, Hotelangestellte oder Servicekraft aufgegeben. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Verantwortlich für das Problem seien insbesondere die Einkommenseinbußen durch die Kurzarbeit, die Hotel- und Gastro-Beschäftigte dazu gezwungen hätten, sich beruflich umzuorientieren. Viele Probleme seien jedoch hausgemacht und hätten schon vor Corona bestanden – etwa die geringe Bezahlung und ungeregelte Arbeitszeiten. Nötig sei jetzt, die Branche durch Tarifverträge attraktiver zu machen, so die NGG.