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Streit um echte Grabsteine in einem Freizeitpark in Unterfranken geht vor Gericht in eine zweite Runde.

Die Staatsanwaltschaft hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. „Wir
sind nicht zufrieden. Wir streben eine höhere Strafe an“, sagte ein Sprecher. Der Besitzer des Freizeitparkes war vor fast einem Monat vom Richter des Amtsgerichtes in Kitzingen verwarnt worden und musste eine Geldbuße von 1200 Euro zahlen. Zudem wurde eine Geldstrafe auf Bewährung angeordnet. Die muss der 34-Jährige nur zahlen, falls er wieder echte Grabsteine ohne Zustimmung der Angehörigen aufstellt. Der Stein des Anstoßes war im Sommer 2017 von einer 13-Jährigen vor dem Horrorhauses des Freizeitparkes entdeckt worden. Sie fand im Vorgarten des Geisterhauses den echten Grabstein ihres 1996 gestorbenen Großvaters – samt aller Inschriften.