Staffelberg: Grabungen legen immer mehr Details frei

Auf den Spuren der Vergangenheit sind derzeit Archäologen auf dem Staffelberg. Konkret graben die Wissenschaftler am keltischen Zangentor und legen immer mehr Details frei: Die unterschiedlich gefärbten und zusammengesetzten Erd- und Steinschichten ermöglichen es, genau zu rekonstruieren wo und wie die Arbeiten begannen und wie das fertige Ergebnis – das keltische Tor – ausgesehen haben muss. Außerdem lassen Funde darauf schließen, dass die Steine für das Bauwerk mit Körben dorthin transportiert worden sein müssen. Außergewöhnlich und einzigartig sind die Fußabdrücke eines keltischen Bauarbeiters im Baustellenmatsch, die durch das schnelle und massive Überdecken mit Erdreich konserviert wurden. Das Tor ist etwa sieben Meter breit und drei bis dreieinhalb Meter hoch. Zudem gehen trichterförmig zwei etwa 20 Meter lange Mauern ab.

(Bild: Landratsamt Lichtenfels)