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Stadt Bamberg richtet für das Jahr 2021 erstmalig drei Unterstützungsfonds ein!

Die haben ein Volumen von je 250.000 Euro. Damit soll der Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft in den unsicheren Zeiten der Pandemie gestärkt werden, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Antragsberechtigt sind Verbände, Vereine, Initiativen, Bürgerinnen und Bürger, ihre Projekte und Ideen einzubringen. Der Antrag sollte spätestens zum 10. September gestellt werden.

 

Hier die ausführliche Pressemeldung der Stadt Bamberg: 

 

In Fonds I werden Mittel für die Bereiche „Schule, Hort und Kindertagesstätten“ bereit gestellt,  Fonds II hat die Überschrift „Zusammenhalt in der Stadt“ und bei Fonds III geht es um die Themen „Mobilität, Klima und Umwelt“. Die zusätzlichen Fördermöglichkeiten sollen in der aktuellen Situation besondere soziale und wirtschaftliche oder sonstige existenzgefährdende Härten abfedern. Jedes bewilligte Projekt kann mit bis zu 7.500 Euro gefördert werden. Über die Anträge entscheidet je nach Thema der zuständige Fachsenat des Stadtrates. Um eine Zuweisung für die jeweils nächsten Gremientermine zu ermöglichen, sollte eine Antragstellung bis zum 06.04., 31.07. und spätestens 10.09.2021 erfolgen.

 

Für den Fonds I eignen sich Vorhaben, die Bildungsarbeit und die altersgemäße Betreuung von Kindern und Jugendlichen unterstützen – etwa ein didaktisch innovatives Konzept zur Hausaufgabenbetreuung. Fonds II zielt auf soziale oder kulturelle Projekte zum Wohle und im Interesse der Bamberger Bevölkerung sowie zum Erhalt der Kulturlandschaft und der kulturellen Vielfalt in Bamberg. Gefördert werden könnte zum Beispiel eine öffentliche kulturelle Veranstaltung oder soziale Projekte. Mobilität, die nachhaltig das Klima schützt sowie nachhaltige Vorhaben im Bereich Umweltschutz will Fonds III unterstützen. Müllsammelprojekte oder Vorhaben, die Gartenbau in der Stadt, das so genannte Urban Gardening, fördern möchten, könnten hierfür Beispiele sein.

 

Ausgewählt werden nur Projekte, die Bambergerinnen und Bambergern zugutekommen. Diese müssen von allgemeinem Interesse und angemessener Qualität sein und sollten zur Lösung eines Problems beitragen. Ausgeschlossen sind Anträge, die nicht das Allgemeinwohl im Blick oder überwiegend kommerziellen Charakter haben. Antragsteller können – neben dem Stadtrat – Vereine und Initiativen aber auch Einzelpersonen sein. Wird ein Antrag bewilligt, sind Bericht und Verwendungsnachweis nach Umsetzung einzureichen.

 

Weitere Infos, Antragsformulare und Antragstellung ab sofort über:

www.stadt.bamberg.de/unterstuetzungsfonds

buergerbeteiligung@stadt.bamberg.de

Antragsformulare können auch beim Security Dienst am Hintereingang Rathaus Maxplatz in der Fleischstraße abgeholt und per Post an: Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg, gesandt werden.