Stadt Bamberg fordert mehr Investitionen in Zivilschutz

Die Stadt Bamberg fordert mehr Schutzmöglichkeiten für die Bevölkerung. «Neben verstärkten Investitionen in die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr müssen aus kommunaler Sicht auch zwingend wieder erhebliche Investitionen in den Zivilschutz getätigt werden», teilte Sicherheitsreferent Christian Hinterstein am Montag mit. Das Ziel müsse es sein, wieder mehr Schutzmöglichkeiten in Deutschland und auch in Bamberg zu schaffen.

Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat die Stadt Bamberg eine Art Inventur der Schutzmöglichkeiten gemacht: Demnach gibt es in der oberfränkischen Stadt aktuell etwa 5400 Schutzplätze, zu Zeiten des Kalten Krieges waren es noch 11.000. In den vergangenen 20 Jahren habe es hier erhebliche Einsparmaßnahmen des Bundes gegeben, hieß es in der Mitteilung. Deshalb müsse der technische Zustand der Anlagen zumindest teilweise kritisch hinterfragt werden. Zusätzlich würden auch Tiefgaragen, über denen Gebäude stehen, und Keller in Wohnhäusern für einen gewissen Schutz sorgen.