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Schwerer Verkehrsunfall gestern Abend auf einem Rastplatz an der A 3 zwischen Nürnberg-Nord und Erlangen-Tennenlohe.

Der 28-jährige Fahrer eines Nissan Pick-Up war gegen 21 Uhr 45 Richtung Würzburg unterwegs. Dann raste er mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Rastplatz „Weißer Graben“. Hier krachte das Fahrzeug derart heftig auf ein Betonrohr, dass die Trümmer Hunderte Meter umherflogen. Das Auto kam schwer beschädigt auf dem Rastplatz zum Stehen. Nach dem Unfall verließ der Fahrer laut Polizei den Unfallort und rannte in den angrenzenden Wald. Zum Unfallzeitpunkt befand sich jedoch eine zivile Polizeistreife auf dem Parkplatz. Die konnte den Mann schnell finden und stellen. Er roch stark nach Alkohol. Ein Test war aber nicht mehr möglich, da der hinzugerufene Notarzt schwere Verletzungen diagnostizierte – eine Lebensgefahr konnte er nicht ausschließen. Es ging in ein Erlanger Krankenhaus.

 

Hier der Polizeibericht:

 

Am 12.09.2020, um 21.45 Uhr, ereignete sich auf der BAB 3, Fahrtrichtung Würzburg, zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Nord und Erlangen-Tennenlohe, am Parkplatz „Weißer Graben“, ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 28-jähriger Mann aus dem Landkreis Wesel fuhr mit seinem Nissan Geländewagen mit hoher Geschwindigkeit in den Parkplatz „Weißer Graben“ ein. Auf Höhe der Toilettenanlage teilt sich die Einfahrtsstraße und verzweigt nach links zu den Lkw-Parkplätzen und nach rechts in Richtung Pkw Parkplätze und Toilettenanlage.

Im Bereich der Verzweigung fuhr der Nissan-Fahrer nach rechts über einen Bordstein in den

Fußgängerbereich vor der Toilettenanlage und kollidierte dort frontal mit einem massiven Betonrohr, bzw. Betonpoller, welcher den Fußgängerbereich schützt. Der Anstoß des schweren Geländewagens an dem Betonpoller war so heftig, dass im Fahrzeug sämtliche Airbags auslösten und der Betonpoller von dem Nissan noch mehrere Meter mitgeschleift wurde. Nach dem Unfall verließ der Nissan-Fahrer den Unfallort und rannte in den angrenzenden Wald. Zum Unfallzeitpunkt befand sich jedoch eine zivile Polizeistreife auf dem Parkplatz, sodass der Flüchtige im Wald schnell gefunden und gestellt werden konnte. Wie sich schnell herausstellte roch der Mann stark nach Alkohol. Ein Test war aber nicht mehr möglich, da der hinzugerufene Notarzt schwere Verletzungen (Polytrauma) diagnostizierte und eine Lebensgefahr nicht ausschließen konnte. Der Nissan-Fahrer wurde in ein Erlanger Krankenhaus verbracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Durch den Unfall, bzw. durch herumfliegende Betonteile und Steine (der Betonpoller war zur

Beschwerung mit Kies befüllt) wurden lediglich zwei auf dem Parkplatz abgestellte Pkw leicht beschädigt.