Andreas Wellinger während der Vierschanzentournee vor einem Sprung an der Großschanze., © Daniel Karmann/dpa

Sonne und zweistellige Temperaturen bei der Tournee

Vorjahres-Tourneesieger Ryoyu Kobayashi sonnte sich auf einer Bank, der Stadionsprecher stellte die Glühwein-Tauglichkeit der Temperaturen infrage: Bei der Qualifikation zum Neujahrsspringen war es mit 13 Grad für die Skispringer ziemlich warm. «Zehn Grad weniger wären schon schön, weil Silvester mit 13 Grad ist schon komisch», sagte der Olympiasieger von 2018, Andreas Wellinger.

Karl Geiger wünscht sich ebenfalls typischeres Winterwetter. «In Peking war es schon saukalt, aber grundsätzlich habe ich es lieber kalt, weil: Wir sind Wintersportler», sagte der Viertplatzierte der Gesamtwertung bei der Vierschanzentournee. Bei den Olympischen Winterspielen in China hatte das Thermometer im Februar teils Temperaturen von minus 20 Grad angezeigt.

Nicht alle Teamkollegen sehen es jedoch so wie Wellinger und Geiger. «Ich find’s geil. Die Fans frieren nicht, wir frieren nicht. Was mag man mehr?», sagte Geigers Kumpel und Zimmerkollege Markus Eisenbichler. Auch für Neujahr sind Sonne und zweistellige Temperaturen vorausgesagt.