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Söder: Corona-Lockerungen und Modellprojekte frühestens am 26. April!

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat nach der Kabinettssitzung in München am Mittag die Marschroute für die nächsten Wochen vorgeben:

Das heißt: angesichts der hohen Infektionszahlen verschiebt die Staatsregierung mögliche Corona-Lockerungen und den Start der Modellprojekte für weitere Öffnungsschritte um mindestens zwei Wochen. Auch Bamberg hatte sich als Modellregion nach Tübinger Vorbild beworben. Dennoch wolle man hier weiter an einer Öffnungsperspektive für Gastronomie, Kultur und Sport arbeiten, sagt Citymanager Klaus Stieringer im Radio Bamberg Interview:

Weitere Entscheidungen der Kabinettssitzung:

An Bayerns Schulen gilt für die Teilnahme am Präsenzunterricht künftig eine Testpflicht auf das Corona-Virus. Außerdem will der Freistaat die Luca-App nutzen, um Kontakte in der Corona-Krise besser nachverfolgen zu können. Und: Für Bau- und Gartenmärkte, Gärtnereien, Blumenläden und Buchhandlungen gelten künftig die gleichen Regeln wie für alle anderen Einzelhandelsgeschäfte abseits des täglichen Bedarfs, unter anderem die Inzidenz-Grenzen für Öffnungen.

Konkret gilt nun, wie bisher oder wie bereits angekündigt, folgendes: In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 dürfen alle Geschäfte öffnen. Bei einem Inzidenz-Wert zwischen 50 und 100 sind Terminshopping-Angebote mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Bei Werten zwischen 100 und 200 bleiben solche «Click&Meet»-Angebote erlaubt, Bedingung ist aber ein aktueller negativer Corona-Test.