Siemens Gamesa im Schlussquartal verbessert

Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa hat das Geschäftsjahr versöhnlich abgeschlossen. Das Unternehmen wies für das vierte Quartal (per Ende September) einen Nettogewinn von 286 Millionen Euro aus, nach einem Verlust von 258 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie es in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung hieß. Dabei profitierte Siemens Gamesa von dem Verkauf von Projekten in Südeuropa. Der Umsatz verbesserte sich um knapp 18 Prozent auf 3,37 Milliarden Euro.

Für das Geschäftsjahr 2021/22 schrieb der vor der Übernahme durch den Mutterkonzern Siemens Energy stehende Windanlagenbauer jedoch tiefrote Zahlen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 940 Millionen Euro. Dabei machten hohe Kosten, Lieferkettenengpässe, Projektverschiebungen, Qualitätsmängel sowie hausgemachte Probleme mit der neuen Landturbine 5.X zu schaffen. Das Unternehmen hat daher ein umfassendes Sanierungsprogramm aus der Taufe gehoben, welches auch den Abbau Tausender Stellen beinhaltet. Zuversichtlich stimmt der Rekordauftragsbestand von rund 35 Milliarden Euro.