Schwerer Kletterunfall im Landkreis Forchheim bei Gößweinstein – Bergung einer Kletterin mit dem Hubschrauber

Im Landkreis Forchheim hat sich am Nachmittag ein schwerer Kletterunfall ereignet. Ort der Tragödie: der Röthelfelsen bei Morschreuth. Hier stürzte eine 50 jährige Klettertrainerin beim Abseilen an einer Felsformation etwa 10 Meter in die Tiefe. Sie blieb regungslos aber ansprechbar am Boden liegen. Die Frau hat sich schwer verletzt. In einer aufwändigen Bergungsaktion haben die Retter sie im unzugänglichen Gelände mittels Seilwinde mit einem Hubschrauber geborgen. Sie kam in die Uniklinik nach Erlangen. Die Verunglückte hatte eine Exkursion in der Fränkischen Schweiz mit Studenten einer Universität aus Berlin geleitet.

 

Hier der Polizeibericht:

 

Gößweinstein. Zu einem schwerwiegenden Kletterunfall war es  Samstagmittag am Röthelfelsen bei Morschreuth gekommen. Eine 50jährige Klettertrainerin, die zusammen mit einer mehrköpfigen Gruppe von Studenten einer Universität aus Berlin eine Exkursion in der Fränkischen Schweiz leitete, stürzte beim Abseilen von der Felsformation „Daniel“ etwa 10 Meter in die Tiefe. Die erfahrene Kletterin zog sich bei dem Sturz schwere Verletzungen zu und blieb regungslos aber ansprechbar am Boden liegen. Bei der schwierigen und aufwändigen Bergung in dem unzugänglichen Gelände waren die Bergwacht Erlangen mit zahlreichen Einsatzkräften, Sanitäter vom ASB, sowie ein Notarzt der Luftrettung im Einsatz.

Die schwer verletzte Frau musste mittels Seilwinde mit einem Hubschrauber geborgen werden, um dann den weiteren Transport in das Uniklinikum nach Erlangen zu ermöglichen. Um den bisher nicht geklärten Unfallhergang zu rekonstruieren, war der Sachbearbeiter für Kletter- und Alpinunfälle der Polizeiinspektion Bayreuth-Land an der Einsatzstelle.