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Schüler knobeln bei der Mathe-Olympiade um den Titel

Würzburg (dpa/lby) – Rauchende Köpfe, wippende Stifte und schwitzende Hände – in den Hörsälen der Universität Würzburg zerbrechen sich in den kommenden Tagen fast 200 Mädchen und Jungen freiwillig den Kopf: Sie haben es in das Bundesfinale der Mathematik-Olympiade geschafft. Zuvor hatten sich 200 000 Schüler von der achten bis zu zwölften Klasse beworben, wie Mathematiker Richard Greiner von der Universität Würzburg sagte. Seit Februar wurden in den Bundesländern die schlauesten und auch stressresistentesten Köpfe ausgewählt, so der Organisator der Bundesrunde. Am Mittwochabend sollte die Finalrunde offiziell eröffnet worden.

Die Schüler müssen sich von Donnerstagmorgen zwei viereinhalbstündigen Klausuren mit je drei Aufgaben stellen. Neben Zirkel, Papier, Stiften und Geodreieck sind keine Hilfsmittel erlaubt – auch kein Taschenrechner. Weniger als ein Drittel der Teilnehmer sind weiblich. Am Samstagmorgen stehen die Gewinner in den jeweiligen Altersklassen fest. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen von der Mathematik zu begeistern.