Schon wieder Aufregung im Fall Peggy.

Die Würzburger Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem gegen zwei Kriminalbeamte und einen Staatsanwalt der Anklagebehörde Bayreuth.

Die Anwältin von Ulvi K., der 2004 wegen Mordes an der neunjährigen Peggy verurteilt worden war, habe einen Strafantrag wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes gestellt, teilte ein Sprecher der Würzburger Behörde mit. Die Anwältin wirft den Beschuldigten vor, Zeugen eine Aufnahme eines vertraulichen Gesprächs ihres Mandanten mit seinem Vater vorgespielt zu haben. Die Aufnahme sei heimlich entstanden. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth weist die Vorwürfe zurück. Die Ermittler hätten korrekt gehandelt, sagte ein Sprecher.

Ein Richter habe die Aufnahme genehmigt, damit sei sie ein Beweismittel. Und ein Beweismittel könne im Verfahren eingesetzt werden.