Revision im Bamberger Rotlichtprozess

Wie der FT aktuell berichtet, haben drei Anwälte von Verurteilten rund eine Woche nach dem Urteil am Landgericht Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt. Dieser prüft jetzt, ob das Urteil rechtlich richtig gefallen ist und ob es an der Verfahrensführung etwas zu beanstanden gibt. Es handelt sich also um ein rein rechtliches Verfahren. Nur in Einzelfällen kommt es zu Revisionsneuverhandlungen. Die sieben Angeklagten waren wegen Brand- und Buttersäureanschlägen im Bamberger Rotlichtmilieu zu Haftstrafen von bis zu sechseinhalb Jahren verurteilt worden.