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Revanche geglückt: Brose Bamberg gewinnt zweiten Test gegen Nymburk

Nach der Niederlage gestern konnten sich die Bamberger heute überzeugend mit 78:65 durchsetzen.

Hier die offizielle Mitteilung des Vereins:

Brose Bamberg hat sich nach der Niederlage gestern, am heutigen Samstag stark verbessert gezeigt und besiegte den tschechischen Serienmeister ERA Nymburk mit 78:65. Vor allem ein defensiv starkes drittes Viertel, in dem Brose lediglich acht Nymburker Punkte zuließ, war die Grundlage für den Erfolg. Drei Bamberger punkteten zweistellig: Prewitt (17), Geben (14), Ogbe (14).

Anders noch als in Spiel eins, fand Brose im zweiten Aufeinandertreffen gleich in der Anfangsphase ins Spiel, führte nach einem durch einen Lockhart-Dreier abgeschlossenen frühen 7:0-Lauf nach gut drei Minuten mit 7:2. Erst allmählich kamen die Hausherren auf, allerdings – zunächst – lang nicht so treffsicher von jenseits der 6,75m-Linie wie gestern. Zudem forcierten die Bamberger immer wieder durch aggressive Verteidigung Nymburker Ballverluste, die sie selbst zu oftmals einfachen Punkten verwerten konnten. Nach zehn Minuten führte Brose mit fünf Zählern, stand es 23:18. Die Führung blieb zunächst stabil. Das lag in erster Linie weiterhin an starker Bamberger Defense, die es dem Gegner schwer machte, Würfe zu kreieren. Erst Mitte des zweiten Abschnitts fiel der erste Nymburker Distanzwurf, dem in der Folgezeit jedoch noch fünf weitere folgten. Daher: die Hausherren waren zurück im Spiel, brachten Brose nach gut 17 Minuten erstmals in Rückstand: 32:34. Bei Bamberg waren es vor allem die großen Jungs, die dem Spiel Akzente gaben. Cooke Jr. vorne wie hinten (sechs Punkte), Geben vor allem offensiv (zehn Punkte). Zur Pause lag Brose mit 40:42 zurück.

War die Bamberger Verteidigung in den ersten zwei Vierteln bereits sehr ansprechend, war sie im dritten Abschnitt hervorragend. Gerade einmal acht Punkte, davon lediglich vier aus dem Feld, ließen die Gäste zu. Die Folge: Brose übernahm nach gut 23 Minuten wieder die Führung, konnte diese aber aufgrund der einen oder anderen leicht vergebenen Chance, bis Ende des Abschnitts „lediglich“ auf drei Punkte ausbauen: 53:50. Das Viertel allerdings war die Initialzündung, um auch die letzten zehn Minuten konzentriert und fokussiert zu Ende zu spielen – und das nach wie vor vor allem in der Verteidigung. Brose konnte Nymburk in der zweiten Halbzeit bei 23 Punkten halten – das war richtig gut. Im Schlussviertel lief es dann auch offensiv wieder besser. Sengfelder traf einen Dreier, Ogbe und Omuvwie gleich deren zwei, so dass die Anzeigetafel beim 73:61 rund vier Minuten vor Schluss eine zweistellige Bamberger Führung zeigte, die die Gäste bis zum Ende nicht mehr hergaben. Nach der knappen Niederlage in Spiel eins, sicherte sich Brose Bamberg somit Spiel zwei mit 78:65.

Brose Bamberg:
Baggette 4, Lockhart 5, Prewitt 17, Morris 2, Cooke Jr. 6, Omuvwie 6, Robinson 3, Aminu, Geben 14, Ogbe 14, Sengfelder 7