FC Augsburg-Manager Stefan Reuter., © Matthias Balk/dpa/Archivbild

Reuter zu Weinzierls Abschied: «Nicht nachvollziehbar»

Der Augsburger Manager hat weiter kein Verständnis für den von Trainer Markus Weinzierl live vor TV-Kameras verkündeten Abschied. «Für mich war das nicht nachvollziehbar. Vor allem, weil wir uns über Wochen und Monate darauf verständigt hatten, erst nach der Saison eine gemeinsame Analyse zu machen», sagte Reuter (55) der Deutschen Presse-Agentur. «Für uns waren es herausfordernde Tage, doch wir haben eine sehr gute Lösung gefunden.»

Weinzierl hatte kurz nach dem Schlusspfiff am letzten Spieltag live im Fernsehen seinen Abschied vom Verein verkündet. Er hatte noch keinen Vertrag für die neue Saison. Reuter war in diesen Entschluss nicht eingeweiht. Enrico Maaßen (38) von Borussia Dortmund II wurde Weinzierls Nachfolger in Augsburg.

Reuter hatte in den vergangenen Monaten nicht das Gefühl, dass der sonst als beschaulich geltende FC Augsburg ins Chaos abdrifte. «Nein, intern nicht. Von außen mag der Eindruck vielleicht ein Stück weit so gewesen sein, aber für uns war immer klar, dass wir den FC Augsburg kontinuierlich weiterentwickeln wollen. Wir sind ambitioniert, aber immer mit Augenmaß», sagte der frühere Nationalspieler.