Rentenaufschrei! Der AXA Deutschland-Report 2018

Nur noch jeder zehnte Rentner berichtet von mehr Lebensqualität nach dem Berufsleben. Über die Hälfte spüren dagegen eine Verschlechterung. Dieses traurige Ergebnis zeigt sich im diesjährigen AXA Deutschland-Report, eine bundesweite, repräsentative Umfrage unter Erwerbstätigen und Ruheständlern.

Aufschrei nach Verbesserung der Lebenssituation im Alter

Der Ruf nach einem grundlegenden Wandel wird immer lauter. Das geht deutlich aus dem AXA Deutschland-Report hervor. Monika Tautorus von AXA fasst zusammen: „Aus unserer Sicht ist das Ergebnis des diesjährigen Deutschland-Reports ein regelrechter Aufschrei der Bevölkerung nach einer Verbesserung der Situation im Ruhestand in Deutschland. Und das geht quer durch alle Einkommensschichten, Bundesländer oder auch Generationen hinweg und ist damit sehr bemerkenswert.“

Renten-Frust bei Babyboomern

Besonders groß ist der Renten-Frust bei den sogenannten „Babyboomern“. Die heute zwischen 55- und 64-Jährigen stehen kurz vor dem Eintritt ins Rentenalter und fürchten mehrheitlich eine Verschlechterung ihrer Lebensqualität. Monika Tautorus über das Ergebnis: „Beinahe zwei Drittel der Babyboomer sagen, dass ihnen das Thema Altersvorsorge heute mehr Angst macht als früher. Und mehr als drei Viertel dieser Generation stimmen der Aussage zu, das Vertrauen in die Politik beim Thema Altersvorsorge verloren zu haben.“

Verlust des gesellschaftlichen Ansehens

Auch unter den Rentnern steigt die Unzufriedenheit. Dabei gab es in den letzten zwei Jahren vergleichsweise deutliche Erhöhungen der gesetzlichen Renten. Die Ursachen müssen also tiefer liegen, meint auch Monika Tautorus: „Wir sehen, dass die Unzufriedenheit hauptsächlich aus der sogenannten „finanziellen Fallhöhe“ kommt, zwischen dem Einkommen im Berufs- und im Rentner-Leben hier in Deutschland. Fest machen kann man das daran, dass im neuen Koalitionsvertrag nur noch knapp fünfzig Prozent der bisherigen Einkünfte garantiert werden. Und dazu kommt, dass drei Viertel der Ruheständler das Gefühl haben, dass Sie ein eher geringeres gesellschaftliches Ansehen haben als Erwerbstätige.“

Die Politik muss handeln

Die Politik ist in Zugzwang: neue Maßnahmen sind gefragt. Unter den Ansätzen mit der höchsten Zustimmung unter allen Befragten ist der automatische Beitritt aller Berufsanfänger in eine betriebliche Altersversorgung. Ein positives Zeichen, wie Monika Tautorus findet: „Was wir besonders begrüßen, ist, dass drei Viertel aller Befragten die automatische Teilnahme von Berufsanfängern in der betrieblichen Altersvorsorge fordern – und genau das ist ja auch im neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz vorgesehen.“

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der AXA Konzern AG

Weitere Infos zum AXA Deutschland-Report 2018

finden Sie unter www.axa.de/deutschland-report