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Probleme mit der Impfstoff-Kühlkette: Wie konnte das passieren?

Wie die Regierung von Oberfranken nun mitgeteilt hat, waren die Datenlogger, die die Temperatur der Impfdosen registrieren, das Problem. Die Abweichung bei den Aufzeichnungen des Temperaturdatenloggers sei wohl auf seine fehlende Vorkühlung sowie seiner Positionierung innerhalb der Kühlbox zurückzuführen, heißt es seitens der Regierung.

 

Hier die ausführliche Pressemeldung der Regierung:

Im Zuge der Verteilung des Impfstoffes vom Impfzentrum Bamberg an die oberfränkischen Impfzentren am Samstag, dem 26. Dezember 2020, hatten die mitgeführten Datenlogger, die während des Transportes die Temperatur im Innern aufzeichnen sollen, Abweichungen von der vorgesehenen Transporttemperatur der Firma BioNTech registriert. Daher wurde die Impfung, die am Sonntagmorgen, 27.12.2020, beginnen sollte, zunächst ausgesetzt, um im Sinne einer größtmöglichen Patientensicherheit eine vorsorgliche Überprüfung zu ermöglichen.

Mittlerweile ist der Sachverhalt für die abweichenden Aufzeichnungen aus der Sicht der Regierung von Oberfranken in enger Abstimmung mit dem Bayer. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) geklärt:

Die Abweichung bei den Aufzeichnungen des Temperaturdatenloggers ist wohl auf seine fehlende Vorkühlung sowie seiner Positionierung innerhalb der Kühlbox zurückzuführen. Der Impfstoff wird zwischenzeitlich zurückgeholt und wird erneut, zusammen mit dem Hersteller, fachlich nochmals geprüft und bewertet. In der Zwischenzeit wurde Oberfranken mit neuen Impfstoffdosen versorgt, die dort bereits verimpft werden.