Polizeibericht 28.02.2019

Bamberg Stadt:

 

In der AnkER-Einrichtung in Bamberg stellte die Polizei Bamberg-Stadt am Mittwoch Diebesgut im Gesamtwert von über 700 Euro sicher. Nach den ersten Ermittlungen richtet sich ein Tatverdacht gegen einen 53-jährigen Bewohner der Einrichtung. Bei den Gegenständen handelte es sich überwiegend um hochwertiges Parfum, Kosmetika sowie Bekleidungsartikel, an denen sich teilweise noch die Diebstahlssicherungen und die Preisetiketten befanden. Die Ermittlungen gegen den Mann wurden aufgenommen.

 

Am Mittwochabend wurde die Polizei über einen Geldbeuteldiebstahl in einer Gaststätte in der Sandstraße verständigt. Wie sich herausstellte, wurde zuvor ein 21-jähriger Mann aufgrund ungebührlichen Verhaltens aus der Gaststätte verwiesen. Beim Verlassen des Lokals entwendete der Mann dann die Geldbörse der Bedienung, in dem sich ein zweistelliger Bargeldbetrag befand. Aufgrund einer guten Personenbeschreibung, gelang den verständigten Beamten der Polizei Bamberg-Stadt nach kurzer Fahndung die Festnahme des Mannes.

 

Zwischen Sonntag, 18.00 Uhr und Montag, 15.00 Uhr, wurde von einem bislang unbekannten Täter die Tür zum Hinterhof eines Wohnanwesens in der Memmelsdorfer Straße eingetreten. Der hierbei verursachte Sachschaden beläuft sich auf circa 100 Euro. Täterhinweise nimmt die PI Bamberg-Stadt unter der Rufnummer 0951/9129-210 entgegen.

 

Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro verursachte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer an einem schwarzen BMW X 1, der am Mittwoch, zwischen 07.45 Uhr 09.20 Uhr, im Parkhaus in der Schützenstraße geparkt war. Der unbekannte Unfallverursacher, der die Fahrertür des X1 touchiert und beschädigt hatte, verließ anschließend die Örtlichkeit, ohne den Schaden zu melden.

 

Beim Linksabbiegen vom Berliner Ring in die Zollnerstraße, missachtete am Mittwochnachmittag, gegen 16.30 Uhr, ein 20-jähriger Autofahrer die Vorfahrt einer entgegenkommenden BMW-Fahrerin, worauf es im Kreuzungsbereich zur Kollision kam. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 15.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die zwei Fahrzeugführer sowie ein weiterer Mitfahrer mussten leichtverletzt ins Klinikum eingeliefert werden.

 

Während einer Polizeikontrolle in der Bamberger Innenstadt am Mittwochabend, versuchte ein 26-jähirger Mann sich unbemerkt einer Packung Tabak zu entledigen, was allerdings misslang. Bei der Durchsicht des weggeworfenen Gegenstandes fanden die Beamten schließlich eine kleine Menge Marihuana. Das Betäubungsmittel wurde beschlagnahmt und der Mann muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

 

Die Überprüfung eines Pkw am Mittwochnachmittag im Bereich Bamberg-Ost durch Schleierfahnder der Verkehrspolizei ergab, dass der Versicherungsschutz für das Fahrzeug erloschen war. Die amtlichen Kennzeichen wurden durch die Beamten noch vor Ort entstempelt und die Weiterfahrt untersagt. Die 55jährige Fahrerin, die auch Fahrzeughalterin ist, erhält nun eine Strafanzeige wegen des fehlenden Versicherungsschutzes.

 

Bei der Kontrolle eines Mofarollers am Mittwochnachmittag im Hafengebiet durch eine Streife der Verkehrspolizei stellte sich heraus, dass das Zweirad fast 30 km/h schneller, als die erlaubten 25km/h fuhr. Den hierfür erforderlichen Führerschein konnte der 16jährige Fahrer nicht vorweisen. Er räumte jedoch „geschwindigkeitsfördende Manipulationen“ an seinem Gefährt ein. Eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis kommt nun auf ihn zu.

 

 

Bamberg Land:

 

BAUNACH. Eine 33-jährige BMW-Fahrerin bremste ihr Fahrzeug am Mittwochnachmittag auf der Bundesstraße 279 unerwartet stark ab. Ein hinter ihr fahrender 27-jähriger Mercedes-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den BMW auf. Die 33-Jährige musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 15.000 Euro. Bei dem Unfall entstand zudem ein Schaden von ca. 500,- Euro an einer Leitplanke.

 

SCHLÜSSELFELD. Auf der Staatsstraße 2262 geriet am Mittwochnachmittag ein 70-Jähriger mit seinem Pkw Mitsubishi nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Der Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu und musste ins Krankenhaus verbracht werden. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.

 

STRULLENDORF. An der Kreuzung Industriestraße/Auweg übersah am Mittwochnachmittag ein 37-jähriger Hyundai-Fahrer einen vorfahrtsberechtigten 55-jährigen Fahrrad-Fahrer. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Radfahrer stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog. Am Pkw und am Rad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 150 Euro.

 

TROSDORF. Die Fahrerseite eines roten Pkw Ford/Tourneo beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von ca. 1.200 Euro. Das Fahrzeug stand am Mittwoch, zwischen 9.45 und 10.15 Uhr, auf dem Netto-Parkplatz in der Industriestraße. Wer hat die Unfallflucht beobachtet? Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, entgegen.

 

SASSANFAHRT. Einen in der Sankt-Mauritius-Straße geparkten schwarzen Pkw Daimler beschädigte am Montag, gegen 16.45 Uhr, ein bislang unbekannter Fahrzeugführer an der Front und am linken Kotflügel. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von ca. 7.000 Euro zu kümmern, entfernte sich der Unfallverursacher. Zeugen der Unfallflucht werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

 

A 73 / Ebensfeld Weil er offensichtlich erheblich zu schnell unterwegs war, wurde Mittwochmittag der 29jährige Fahrer eines Kleintransporters, nach erfolgter Geschwindigkeitsmessung von einer Videostreife der Verkehrspolizei Bamberg angehalten und kontrolliert. Seinen Führerschein konnte er nicht vorlegen, da er diesen bei einer Polizeidienststelle wegen eines bestehenden Fahrverbots abgegeben hatte. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Neben dem Bußgeld für den Geschwindigkeitsverstoß erhält der 29jährige nun auch eine Strafanzeige wegen Fahren trotz Fahrverbots.

 

 

Forchheim Stadt + Land:

 

FORCHHEIM. Am Mittwochmorgen geriet eine 70-Jährige in der St.-Josef-Straße unter ihren Pkw, als sie kurz anhielt und ausstieg, um eine Mitfahrerin aufzunehmen. Der VW kam ins Rollen und die Seniorin versuchte ihn aufzuhalten. Dabei wurde sie unter der Front eingeklemmt. Zur Abklärung der glücklicherweise nicht lebensgefährlichen Verletzungen wurde sie vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.

 

FORCHHEIM. Am Dienstagabend stellte ein 48-Jähriger seinen Pkw in der Friedensstraße ab. Als er dorthin am Mittwochmorgen zurückkehrte, musste er feststellen, dass ein bislang unbekannter Fahrzeugführer wohl beim Ein- oder Ausparken den schwarzen VW-Golf angefahren und sich unerlaubt vom Unfallort entfernt hatte. Wer einen solchen Vorfall in Buckenhofen beobachten konnte, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Forchheim unter Tel.-Nr. 09191/7090-0 in Verbindung zu setzen.

 

NEUNKIRCHEN AM BRAND. Am Mittwochmorgen wurde ein Begrenzungspfosten im Mühlweg, gegenüber des Rathauses, von einem bislang unbekannten Verkehrsteilnehmer angefahren und dabei verbogen. Wer Hinweise auf den Unfallflüchtigen geben kann, wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion Forchheim zu melden, Telefon: 09191/7090-0.

 

Weilersbach. Samstagabend, gegen 17 Uhr, beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer einen Maschendrahtzaun in der Weißenbacher Straße. Von einem Zeugen konnte gesehen werden, dass es sich um einen blauen Opel Corsa mit dem Teilkennzeichen PEG- gehandelt hat. Zudem befand sich an dem flüchtigen Fahrzeug ein Anhänger mit einem Motorrad. Obwohl ein Schaden in Höhe von etwa 250 Euro entstand, flüchtete der Unbekannte von der Unfallstelle. Hinweise bitte an die PI Ebermannstadt, Tel.: 09194/73880.

 

 

Oberfranken:

 

A9/ LEUPOLDSGRÜN, LKR. HOF. Eine Ampulle Testosteron fanden Polizeibeamte der Grenzpolizeigruppe bei der Hofer Verkehrspolizei am Mittwochnachmittag bei einer Fahrzeugkontrolle auf dem Autobahnparkplatz Lipperts. Ein 25-jähriger Mann muss sich deswegen strafrechtlich verantworten. Kurz vor 16 Uhr geriet das Fahrzeug ins Visier der Schleierfahnder. Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizisten das Dopingmittel im Kulturbeutel des jungen Mannes und stellten es sicher. Gegen den Beschuldigten wird wegen eines Verstoßes nach dem Anti-Doping-Gesetz ermittelt.

 

A 9/BAYREUTH. Am Mittwochmittag befuhr ein 29-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit seiner Sattelzugmaschine die rechte Fahrspur der A 9 in Richtung München. Auf Höhe der Ausfahrt Bayreuth-Süd fuhr ein 19-jähriger aus Oberbayern frontal und ohne jegliche verkehrsbedingte Einwirkung mit seinem Pkw Citroen auf das Heck des Aufliegers auf.  Anschließend schleuderte er über die Fahrbahn und prallte gegen die Betongleitwand. Das Auto fing dann im Motorbereich Feuer und konnte glücklicherweise durch die sich in der Nähe befindlichen Beamten des Gefahrguttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth gelöscht werden noch bevor die Ständige Wache der Feuerwehr Bayreuth eintraf. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten beim 19-jährigen drogentypische Merkmale fest. Da ein Drogenschnelltest positiv verlief wurde eine Blutentnahme in einem Krankenhaus durchgeführt. Verletzt wurde bei dem Zusammenprall niemand, der Gesamtschaden wird mit etwa 9000 Euro beziffert.  Die Autobahnmeisterei Trockau war zur Fahrbahnreinigung vor Ort. Die Autobahn musste für kurze Zeit komplett in Richtung Süden gesperrt werden. Dadurch kam es zu einem leichten Rückstau. Der junge Mann wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge anderer berauschender Mittel angezeigt.

 

A 9/PEGNITZ. Am Mittwochnachmittag befuhr eine 44-jährige aus dem Raum Bayreuth mit ihren BMW auf der Autobahn in Richtung München. Zwischen der Ausfahrt Trockau und der Rastanlage Pegnitz kam sie aufgrund eines Reifenplatzers mit ihrem Auto ins Schleudern und prallte gegen eine Sattelzugmaschine, die von einem 39-jährigen rumänischen Staatsangehörigen gesteuert wurde. Zudem wurde eine Schutzplanke beschädigt. Die Frau kam mit leichten Verletzungen vorsorglich in ein Krankenhaus. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 10000 Euro.

 

A 9/ BAYREUTH. Am Mittwochmittag erwischten die Polizisten der Bayreuther Verkehrspolizei an der Ausfahrt Bayreuth Süd einen 38-jährigen Brandenburger  ohne Fahrerlaubnis. Gegen den Mann wurde im Jahr 2010 eine Fahrerlaubnissperre angeordnet. Nach Ablauf der Sperre hätte er unter gewissen Voraussetzungen einen neuen Führerschein erwerben können, was ihn jedoch nicht kümmerte. Nun wird gegen ihn wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und die Schlüssel von seinem Audi sichergestellt

 

 

Unterfranken:

 

GRAFENRHEINFELD, LKR. SCHWEINFURT. Bereits am Vormittag des 6. Februars 2019 hat ein Kormoran-Jäger sein elektrobetriebenes Ruderboot zum Kentern gebracht. Die Langwaffe des 64-Jährigen landete daraufhin auf dem Grund des Mains, was einen größeren Tauchereinsatz nach sich zog. An dem besagten Samstagvormittag befand sich der Jagdausübungsberechtigte mit seinem kleinen Kunststoffboot auf dem Main bei Grafenrheinfeld. Als das Boot vermutlich aufgrund einer Gewichtsverlagerung kenterte, rettete sich der Jäger bei einer Wassertemperatur von ca. 5 Grad Celsius ans Ufer. Seine geladene Selbstladeflinte konnte der 64-Jährige jedoch nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie sank noch vor den Augen des Besitzers auf den Grund des Mains. Nachdem eine Absuche des Bereichs durch Taucher der Wasserwacht Schweinfurt ergebnislos verlaufen war, informierte die Wasserschutzpolizei Schweinfurt die Tauchergruppe der Technischen Einsatzeinheit Nürnberg. Die Beamten vereinbarten einen Termin für die neuerliche Absuche nach der gesunkenen Jagdwaffe. Die Waffe konnte schließlich im Rahmen eines Tauchgangs am vergangenen Montag aufgefunden werden. Sie wurde gesichert und entladen an den Eigentümer zurückgegeben. An dem Einsatz waren die Wasserschutzpolizei Schweinfurt mit fünf Beamten, einem Strecken- und einem Streifenboot sowie die Technische Einsatzeinheit aus Nürnberg mit 15 Einsatzkräften, darunter acht Taucher, beteiligt.

 

 

Mittelfranken:

Verkehrspolizei Erlangen:

 

Ein 34-jähriger Oberfranke verursachte gestern im Medikamentenrausch zwei Verkehrsunfälle. Ein griechischer Sattelzugfahrer, der gestern Abend gegen 18.40 Uhr, mit 80 km/h über die A 3 gen Frankfurt rollte, dachte sich nichts Böses, als zwischen Behringersdorf und Nürnberg-Nord plötzlich ein Ruck durch seinen 40-Tonner ging. Er hielt an und stellte fest, dass ein Pkw unter seinem Sattelauflieger steckte. Wie durch ein Wunder entstieg der Fahrer des Pkw seinem Wrack völlig unverletzt. Die Beamten der Erlanger Verkehrspolizei, die den Unfall aufnahmen, stellten fest, dass der 34-Jährige seltsam abwesend wirkte. Es zeigte sich, dass er verschriebene Schmerzmittel in Überdosis konsumierte, was zu einer völligen Müdigkeit des Mannes führte. Das war vermutlich auch der Grund, warum er reaktionslos auf den Sattelzug aufgefahren war. Im Rahmen der Unfallaufnahme fanden die Beamten zudem Heroin und ein verbotenes Messer im Pkw des Unfallverursachers. Als die Polizisten die Einsatzzentrale über den Unfall informierten, meldeten sich die Kollegen der Verkehrspolizei Feucht, da der 34-Jährige in deren Bereich einen Schutzplankenschaden verursacht hatte und anschließend geflüchtet sei. Für die Aufräumarbeiten musste die A 3 in Richtung Würzburg gesperrt werden, konnte aber dank der Hilfe der Feuerwehren Nürnberg und Behringersdorf nach 10 Minuten wieder freigegeben werden. Die Sachschäden belaufen sich auf rund 30.000,- €. Der Unfallverursacher musste sich einer Blutentnahme unterziehen, er wird wohl seinen Führerschein verlieren.

 

„Bei den hier angezeigten Meldungen handelt es sich um die Originalmeldungen der jeweiligen Polizeidienststellen. Die Inhalte wurden nicht von der Redaktion überarbeitet. radio-bamberg.de ist für die Inhalte nicht verantwortlich.“