Polizeibericht 26.02.2019

Bamberg Land:

 

BURGEBRACH. Eine bislang unbekannte Frau klingelte am Montag, zwischen 10.15 und 10.30 Uhr, bei einem Anwesen in der Marktstraße und fragte nach Stoffresten für einen Basar. Die 88-jährige Bewohnerin ließ die Frau in die Wohnung und übergab der Frau die gewünschten Stoffe. Nachdem die Frau die Wohnung wieder verlassen hatte, bemerkte die Bewohnerin, dass zwei Goldringe im Wert von 400 Euro fehlten. Bei der Unbekannten handelt es sich um eine ca. 55 Jahre alte Frau, ca. 165 cm groß, kräftige Figur, braune Haare, hellhäutig, west-/nordeuropäisches Aussehen. Wo ist die Frau noch aufgefallen bzw. wo hat sie geklingelt? Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

 

HALLSTADT. In der Biegenhofstraße kam es am Montag, gegen 12.50 Uhr, zu einem verbalen Streit zwischen einem unbekannten Radfahrer und einem 25-jährigen Pkw-Fahrer und seinem 25-jährigen Beifahrer. Beide waren mit einem schwarzen Pkw, Opel-Corsa unterwegs. Vorausgegangen war eine Behinderungssituation im Kreisverkehr zwischen dem Radfahrer und dem Pkw-Fahrer. Der Radfahrer bedrohte und beschimpfte die beiden 25-Jährigen und fuhr in Richtung Hallstadt weiter. Bei dem Radfahrer handelt es sich um einen ca. 35 – 40 Jahre alten Mann, ca. 175 cm groß, schlank, war bekleidet mit einer hellblauen Jacke und grauer Mütze und führte einen dunklen Rucksack mit. Er war mit einem rot/silbernen Trekkingrad, vermutlich der Marke Ghost, unterwegs. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

 

A 70 /SCHEßLITZ   Weil er über einen längeren Zeitraum unaufmerksam war, kam am Montagabend der 79-jährige Fahrer eines Opel nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr den Seitenstreifen, und prallte in die Außenschutzplanke, bevor er auf dem linken Fahrstreifen zu Stehen kam. Der Fahrer blieb unverletzt, sein Pkw erlitt wirtschaftlichen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 6600 Euro.

 

A 70 / SCHEßLITZ   Am Montagnachmittag fiel einer Streife der Verkehrspolizei ein Transporter auf, der offenbar erheblich überladen war. Eine Verwiegung ergab, dass das Fahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen um fast 2,8 Tonnen überladen war. Die Weiterfahrt wurde bis zur Umladung auf ein anderes Fahrzeug untersagt. Auf den 41-jährigen Fahrer kommt nun ein Bußgeld in dreistelliger Höhe und Punkte in Flensburg zu.

 

 

Bamberg Stadt:

 

In der Schlüsselstraße wurde zwischen Sonntag, 17.02. und Freitag, 22.02.2019 das Markenemblem sowie, vermutlich das eigentliche Ziel des Täters, ein dahinter verbauter Abstandssensor eines weißen Mercedes entwendet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 450 Euro.

 

Im Zeitraum zwischen Samstag, 20.00 Uhr und Montag, 10.00 Uhr wurde die Holztür eines Geschäfts in der Oberen Sandstraße mit gelber Farbe beschmiert. Durch das Anbringen der unleserlichen Schriftzeichen in gelber Farbe verursachte der bislang unbekannte Täter Sachschaden in Höhe von circa 150 Euro. Täterhinweise nimmt die PI Bamberg-Stadt unter der Rufnummer 0951/9129-210 entgegen.

 

Zu einem Verkehrsunfall, der sich am Montag um 08.15 Uhr an der Einmündung Ferdinand-Tietz-Straße / Zollnerstraße ereignet hatte, sucht die Polizei noch den geschädigten Fahrzeugführer. Die Fahrerin eines blauen VW Lupo war auf das Fahrzeug des bislang Unbekannten aufgefahren, allerdings wurden im Anschluss zwischen den Unfallbeteiligten keine Personalien ausgetauscht. Der männliche Fahrzeugführer wird daher gebeten, sich unter der Rufnummer 0951/9129-210 mit der PI Bamberg-Stadt in Verbindung zu setzen.

 

Im Zeitraum von Dienstag, 19.02. bis Montag, 25.02.2019 wurde ein in der Wetzelstraße geparkter roter VW Polo an der vorderen Stoßstange sowie am Kotflügel beschädigt. Die Schadenshöhe beläuft sich auf circa 1000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle.

 

 

Forchheim Stadt  Land:

 

Neunkirchen am Brand. Am Montagabend warf ein bislang unbekannter Täter von der Brücke zwischen Dormitz und Kleinsendelbach auf den VW einer 57-Jährigen einen Erdbrocken. Sie wurde glücklicherweise nicht verletzt. Am Pkw entstand kein Schaden. Wer verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich machen konnte, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Forchheim in Verbindung zu setzen, Telefon: 09191/7090-0.

 

Forchheim. Nur für etwa 1 Stunde stellte ein 66-Jähriger seinen blauen VW Golf auf einem Parkplatz in der Willy-Brandt-Allee ab. Als er dorthin zurückkehrte, musste er eine Beschädigung an der Motorhaube und der rechten Fahrzeugseite feststellen. Hinweise auf den bislang unbekannten Täter erbittet die Polizeiinspektion Forchheim unter Telefon: 09191/7090-0.

 

Ebermannstadt. In der Nacht zum Sonntag entwendeten bislang unbekannte Täter von einem Abstellplatz bei einer Schule in der Georg-Wagner-Straße ein dort abgestelltes, versperrtes Fahrrad. Es handelt sich um ein schwarz-grünes Herrenrad, Marke Stevens/Tonga, im Wert von knapp 700 Euro. Wer hat etwas gesehen? Hinweise bitte an die PI Ebermannstadt, Tel.: 09194/73880.

 

Pretzfeld. Montagmittag kam es auf der Staatsstraße zwischen Pretzfeld und Ebermannstadt zu einem Verkehrsunfall mit 10000 Euro Schaden. Eine 51-jährige VW-Fahrerin kam in einer Linkskurve aufgrund der tiefstehenden Sonne auf die Gegenfahrbahn und prallte dort seitlich gegen den Suzuki eines entgegenkommenden 62-Jährigen. Durch den Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt.

 

 

Unterfranken:

 

SCHWEINFURT. Ein 22-Jähriger ist am Dienstagmorgen in einer Haftzelle der Schweinfurter Polizeiinspektion verstorben. Die Untersuchungen führt, wie in solchen Fällen üblich, das Bayerische Landeskriminalamt. Gegen 03.30 Uhr war eine Streife der Schweinfurter Polizei in das Ankerzentrum im Kasernenweg ausgerückt, nachdem der Sicherheitsdienst die Beamten wegen einer Streitigkeit zwischen zwei Bewohnern zu Hilfe gerufen hatte. Nachdem der Streit geschlichtet werden konnte, wurde die Polizei gegen 04.45 Uhr erneut alarmiert. Einer der beiden Beteiligten, ein 22-jähriger somalischer Staatsangehöriger, verhielt sich aggressiv gegenüber dem Sicherheitspersonal und wurde von einer Streife daraufhin zur Verhütung von Straftaten in Sicherheitsgewahrsam genommen und in einem Haftraum untergebracht. Gegen 07.30 Uhr fanden die Beamten den 22-Jährigen im Rahmen einer Kontrolle tot in seiner Haftzelle auf. Unverzüglich wurden Reanimationsmaßnahmen, u.a. durch den Rettungsdienst eingeleitet, die jedoch erfolglos blieben. Hinweise auf ein Fremdverschulden, das im Zusammenhang mit dem Tod des Mannes stehen könnte, liegen nicht vor. Die Untersuchungen zum Sachverhalt führt das Bayerische Landeskriminalamt in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

 

SCHWEINFURT. Bei einem heftigen Streit zwischen Flüchtlingen am späten Sonntagabend hatten sich ein 21-Jähriger und ein 19-Jähriger mit Messern und Holzlatten bewaffnet und gedroht, auf einander los zu gehen. Die Schweinfurter Polizei nahm den 21 Jahre alten Beschuldigten fest und ermittelt gegen beide Männer wegen gefährlicher Körperverletzung. Gegen 22.30 Uhr war es in der Flüchtlingsunterkunft im Kasernenweg zu einem Konflikt zwischen einem 21 Jahre alten Mann aus Ghana und einem zwei Jahre jüngeren Somalier gekommen. In der Folge des Streites bedrohte der 21-Jährige seinen Kontrahenten zunächst mit Stühlen und später auch einem Messer. Der 19-Jährige setzte sich mit einer Holzlatte gegen seinen Angreifer zur Wehr. Glücklicherweise wurden die beiden Männer getrennt, bevor sie sich verletzen konnten. Die Schweinfurter Polizei nahm nur 20 Minuten nach der Tat den Beschuldigten in der Unterkunft vorläufig fest. Der leicht alkoholisierte 21-Jährige musste die Beamten zur Dienststelle begleiten und dort neben weiteren polizeilichen Maßnahmen auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Das Messer und die Holzlatten wurden sichergestellt und noch am Abend durch die Beamten der Schweinfurter Polizei umgehend Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet.

 

 

Haßfurt:

 

Haßfurt – Der Geruch von Cannabis erregte am Montagabend die Aufmerksamkeit eines Polizeibeamten, der in seiner Freizeit in der Promenade in Haßfurt unterwegs war. Von der herbeigerufenen Streife wurde eine Gruppe von fünf Personen, die sich hinter dem Altstadthotel aufhielt, einer Kontrolle unterzogen. Eine Person rauchte hierbei einen Joint. Eine weitere Person aus der Gruppe der Jugendlichen gab sofort einen in der Jackentasche mitgeführten Joint heraus. Bei einer anschließend freiwillig zugelassenen Zimmerdurchsuchung händigten die jeweiligen drei Besitzer noch weitere geringe Mengen Cannabis aus. Jetzt müssen sie mit einer Anzeige rechnen.

 

Zeil a. Main – Am Montagabend befuhr ein 27-Jähriger mit seinem BMW die Krumer Straße in Zeil. An der Kreuzung zur bevorrechtigten Oberen Torstraße wollte er in diese nach links in Richtung Ortsmitte abbiegen. Hierbei übersah er eine in der Oberen Torstraße ortsauswärts fahrende 55-jährige Radfahrerin und stieß mit dieser zusammen. Die Radfahrerin stürzte über die Motorhaube und kam neben dem Fahrzeug zum Liegen. Durch den Sturz erlitt sie Kopfverletzungen und musste ins Klinikum Bamberg eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden an Fahrrad und Pkw wird mit ca. 1.650 Euro beziffert. In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf die Nutzung von Fahrradhelmen hin. Auch bei diesem Unfall hätte das Tragen eines Fahrradhelmes die Unfallfolgen sicherlich minimiert.

 

Eltmann – Am Montagnachmittag vergaß eine 55-Jährige, die eine Radtour am Main unternahm, nach einer Rast unter einer Brücke in Eltmann ihren Rucksack. Als sie das Fehlen bemerkte und kurz danach zurückkam, war der Rucksack bereits weg. Bislang wurde er vom Finder noch nicht beim Fundamt oder der Polizei abgegeben. Hinweise bitte an die Polizei Haßfurt unter Tel. 09521/927-0!

 

 

Oberfranken:

Bayreuth:

 

A 9/HAAG. Am Montagvormittag kam es gegen 10:15 Uhr auf der A 9 in Fahrtrichtung München zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein Lkw zog so spontan vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen, dass ein dort fahrender 54-jähriger Dresdner mit seinem weißen Kastenwagen nur noch nach links ausweichen konnte. Auf der linken Spur fuhr zu diesem Zeitpunkt ein 53-jähriger Berliner mit seinem Audi. Dieser leitete noch eine Vollbremsung ein, konnte jedoch einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der unfallverursachende Lkw fuhr unvermittelt in Richtung München weiter. Verletzt wurde zum Glück niemand. Es entstand Sachschaden von ca. 13.500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Bayreuth unter der Tel. 0921/506-2330 zu melden.

 

A 9/BAYREUTH. Bei einem 35-jährigen Fahrzeugführer stellte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth in der Nacht von Montag auf Dienstag drogentypische Auffälligkeiten fest. Der Mann aus Oberbayern befuhr zuvor mit seinem VW Transporter die A 9 in nördliche Richtung und wurde bei Bayreuth einer Kontrolle unterzogen. Bei einer Durchsuchung seines Fahrzeuges fanden die Beamten zudem noch eine kleine Dose. Entgegen der Aufschrift befand sich jedoch kein Haargel, sondern Marihuana darin. Dem Mann wurde anschießend die Weiterfahrt untersagt und die geringe Menge Marihuana sichergestellt. Nach einer durchgeführten Blutentnahme wurde der Mann wieder entlassen. Er wurde wegen der Drogenfahrt und dem Besitz von Betäubungsmitteln angezeigt.

 

A9/Bayreuth. Am Montagvormittag hielten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen polnischen Pkw Renault am PWC Sophienberg in Richtung München an. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten beim 29-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein durchgeführter Test verlief positiv. Eine Blutentnahme und die Unterbindung der Weiterfahrt waren die Folge. Er muss sich nun wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten.

 

MAINLEUS, LKR. KULMBACH. Nachdem am Sonntagnachmittag ein Spaziergänger in der Umgebung eines metallverarbeitenden Betriebs Unterlagen und Verpackungsmaterial entdeckte, stellten die verständigten Polizeibeamten einen Einbruch in die nahegelegene Firma am westlichen Ortsrand fest. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise. Bislang Unbekannte drangen in der Nacht zum Sonntag gewaltsam in einen Lagerraum der Firma in der Burgkunstadter Straße ein. Dort entwendeten sie in Kartons abgepackte Bohrer-Rohlinge. Die Beute von beträchtlichem Wert schleppten die Einbrecher nach bisherigen Erkenntnissen über die Bahngleise und luden sie dort auf einem Flurbereinigungsweg in ein Fahrzeug ein. Am Firmengebäude entstand Sachschaden in Höhe von 500 Euro.

Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise:

  • Wer hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag insbesondere hinter den Bahngleisen verdächtige Fahrzeuge beobachtet?
  • Wem sind eventuell bereits Tage zuvor verdächtige Personen und / oder Fahrzeuge im Bereich der Burgkunstadter Straße aufgefallen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 entgegen.

 

 

Mittelfranken:

Verkehrspolizei Erlangen:

 

Auf eine nicht ganz unumstrittene Möglichkeit der Gehaltsaufbesserung kam ein Paketzusteller aus Nürnberg. Der war von einer Streife der Verkehrspolizei in der Nacht zum Dienstag auf der A 3, zwischen Frauenaurach und Höchstadt angehalten worden. Der selbständige Subunternehmer eines großen Zustelldienstes lieferte Pakete nach Belgien. Allerdings transportierte er nicht nur Gegenstände, sondern auch Personen. Über eine Internet-App hatten zwei Asylsuchende aus Afrika Kontakt mit ihm aufgenommen und einen Fahrdienst nach Brüssel vereinbart. Allerdings durften sich die beiden Afrikaner nur in Zirndorf aufhalten, was zu einem sofortigen Ende der Reise führte. Die beiden Asylanten wurden zurückgeführt und der Paketbote seines Weges geschickt – nur mit Paketen, ohne Passagiere.

 

Die Erlanger Verkehrspolizei richtete gestern Vormittag in Höchstadt eine Geschwindigkeitsmessstelle ein. Die Apparaturen wurden in der Rothenburger Straße, auf Höhe der Schule, aufgestellt. Von den 1647 gemessenen Fahrzeugen waren 142 zu schnell unterwegs. Vier Betroffene werden ihre Führerscheine für einen Monat abgeben müssen. Der schnellste Pkw wurde stadtauswärts gemessen und war auf Höhe der Schule mit 100 km/h unterwegs…vormittags….während der Schulzeit.

 

„Bei den hier angezeigten Meldungen handelt es sich um die Originalmeldungen der jeweiligen Polizeidienststellen. Die Inhalte wurden nicht von der Redaktion überarbeitet. radio-bamberg.de ist für die Inhalte nicht verantwortlich.“