Polizeibericht 22.03.2019

Verkehrspolizei Bamberg:

 

Am gestrigen Donnerstag schleuste zur Nachmittagszeit ein 85 m langes Gütermotorschiff in der Schleuse Forchheim zu Berg. Aus Unachtsamkeit brachte der Matrose, der für das Ausbringen der Festmacheleine verantwortlich war, seine linke Hand zwischen das Tauwerk und die Pollerbank des Schiffes. Noch bevor der Schiffsführer auf diese Notsituation reagieren konnte, wurde dem Matrosen ein Fingerglied durch das laufende Gut abgetrennt. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Bamberg gebracht; die Wasserschutzpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

Forchheim Stadt und Land:

 

Hiltpoltstein. Am Donnerstagvormittag befuhr ein 30-jähriger Passatfahrer die B2 von Kappel nach Hiltpoltstein. In dem Bereich kam ihm gegen 10.15 Uhr ein vermutlich schwarzer Golf entgegen, der in der Straßenmitte fuhr. Der Passatfahrer wich nach rechts aus, um einer Kollision mit dem Gegenverkehr zu entgehen. Dabei beschädigte er einen Leitpfosten mit seinem rechten Außenspiegel, der daraufhin zu Bruch ging. Es entstand ein Schaden von ca. 500 Euro. Der entgegenkommende Fahrer fuhr unbeeindruckt weiter. Nun hat die Polizei Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort eingeleitet und bittet um Hinweise.

 

Lkr. Forchheim. Am Donnerstagvormittag ereigneten sich im Dienstbereich der PI Ebermannstadt zwei Unfälle bei Waldarbeiten, bei denen zwei Holzfäller mittelschwere Verletzungen davontrugen. Ein 23-jähriger Forstarbeiter aus Oberfranken fällte gegen 10 Uhr eine Buche bei Höfles. Beim zu Boden fallen stieß diese in eine Baumgruppe. Ein aus dieser Baumgruppe befindlicher Baum spaltete sich auf und die Krone fiel zu Boden. Dabei wurde der junge Waldarbeiter am Oberkörper und Kopf getroffen. Trotz eines getragenen Helms und Schutzausrüstung trug der Mann schwere Verletzungen davon. Mit dem Rettungshubschrauber wurde er in das Klinikum Bayreuth geflogen. Bei Wartleiten fällte ein 64-jähriger Mann kurz vor Mittag eine Eiche. Beim Umstürzen verdrehte sich diese und stürzte nicht in die dafür vorgesehene Richtung. Der Mann entfernte sich von dem gefällten Baum, kam aber leider auf seinem Rückzugsweg zu Sturz und blieb in einer Mulde liegen. Der zu Boden krachende Baum traf den Mann noch im Gesäß- und Rückenbereich, der dabei mittelschwere Verletzungen davontrug. Mit dem Rettungswagen wurde er ins Klinikum Forchheim abtransportiert.

 

 

Oberfranken:

 

A 9/PEGNITZ. Gleich zweimal hatten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth am Donnerstagnachmittag auf der A 9 bei der Kontrolle von zwei jungen Busreisenden an der Rastanlage Pegnitz den richtigen Riecher. Zuerst wurde bei der Durchsuchung eines 22-jährigen Schülers eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Anschließend war es ebenfalls ein 24-jähriger Schüler des gleichen Reisebusses, welcher eine geringe Menge Amphetamin in seinem Schuh vor der Polizeistreife verstecken wollte. Die Reisegruppe mit den Schülern aus Oberbayern befand sich auf einer Abschlussfahrt nach Berlin. Beide Männer wurden wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

 

A 9/BINDLACH. Beamte der Verkehrspolizei kontrollierten am Donnerstagabend an der Anschlussstelle Bindlacher-Berg Richtung München einen 43-jährigen rumänischen Beifahrer eines Lieferwagens mit Zulassung aus Rheinland-Pfalz. Bei der Überprüfung des 43-jährigen Rumänen wurde festgestellt, dass die Staatsanwaltschaft Mainz schon seit längerer Zeit wegen Trunkenheit im Verkehr nach ihm fahnden lässt. Da jedoch weder die Mitfahrer und Kollegen noch der 43-Jährige selbst Geld zur Abwendung des Haftbefehls mit sich führten, wurde der junge Mann festgenommen und am Freitagvormittag in die Justizvollzugsanstalt Bayreuth eingeliefert

 

 

Unterfranken:

 

Verdacht der Herstellung und der Verbreitung von Kinderpornographie – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Die dringend tatverdächtige Person befindet sich inzwischen aufgrund eines am Donnerstagnachmittag durch das Amtsgericht Bamberg erlassenen Haftbefehls in Untersuchungshaft. Die zweite, zunächst ebenfalls tatverdächtige Person wurde mangels dringenden Tatverdachts wieder auf freien Fuß gesetzt. In Hinblick auf die anstehenden umfangreichen Ermittlungen unter der Sachleitung der Zentralstelle Cybercrime Bayern wurde durch die Kriminalpolizei Würzburg die Sonderkommission „01-2019“ gegründet.

Bamberg/Würzburg. Wie bereits berichtet, wurde der Tatverdächtige, bei dem ein enger Bezug zu einer Kindertagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof festgestellt worden war, noch am Donnerstag wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Tatverdacht gegen ihn hatte sich im Zuge einer ersten Auswertung der im Rahmen der groß angelegten Durchsuchungsaktion gewonnenen Erkenntnisse nicht erhärtet. Der weitere Beschuldigte wurde auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Donnerstagnachmittag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen den Mann erging antragsgemäß ein Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, sowie der Herstellung und der Verbreitung kinderpornographischer Schriften. Der Beschuldigte machte keine Angaben zur Sache. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die noch anstehenden aufwändigen Ermittlungen, die insbesondere auch zur Identifizierung der abgebildeten Kinder, sowie zur Ermittlung der Tatorte und Tatzeiten notwendig sein werden, werden mit Hochdruck durch die eigens hierfür bei der Kripo Würzburg eingerichteten SOKO „01-2019“ in enger Abstimmung mit der Zentralstelle Cybercrime Bayern geführt werden.

In diesem Zusammenhang wird auch weiterhin auf die Hotline hingewiesen, welche die Kriminalpolizei Würzburg für Hinweise aus der Bevölkerung eingerichtet hat. Die Hotline ist unter 0800/7733744 von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr auch am Wochenende zu erreichen.

 

 

Haßfurt:

 

Haßfurt – Am 21.03.19, in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr wurde ein in der Schlesinger Straße geparkter grauer Pkw,  Marke Audi A4, vermutlich durch einen weißen Pkw, beschädigt. Es entstand ein Schaden von 800 Euro. Der Fahrer des weißen Pkw entfernte sich unerlaubt, ohne sich um die weitere Schadensregulierung zu kümmern.

Haßfurt – Ein weiteres unerlaubtes Entfernen vom Unfallort wurde durch einen Pkw-Fahrer angezeigt, der ebenfalls seinen Pkw der Marke Ford Mondeo, in der Zeit vom 18.03. bis 20.03. in der Rotkreuzstraße abgestellt hatte. Der geparkte Pkw wurde erheblich an der hinteren Stoßstange beschädigt. Es entstand ein Unfallschaden in Höhe von 1000 Euro. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Haßfurt, Tel. 09521/9270

 

 

Mittelfranken:

Bundespolizei Nürnberg:

 

Einen 35-jährigen Beschuldigten einer Körperverletzung konnten Bundespolizisten am Donnerstagvormittag (21. März) im Nürnberger Hauptbahnhof festnehmen. Der Mann hatte am Tag zuvor einen Reisenden niedergeschlagen und dabei erheblich verletzt. Ein 19-jähriger französischer Staatsangehöriger kam am Mittwochnachmittag (20. März) zur Dienststelle der Bundespolizei und berichtete, dass ihm im Hauptbahnhof ins Gesicht geschlagen worden sei. Während des morgendlichen Berufsverkehrs sollen sich zunächst er und ein unbekannter Mann versehentlich berührt haben. Daraufhin habe sich der Unbekannte umgedreht und ihn mit einem Schlag ins Gesicht niedergeschlagen. Der 19-Jährige erlitt durch den Schlag ein Hämatom am Auge sowie eine Schwellung am Wangenknochen und durch den Aufprall am Boden eine Prellung des Kniegelenks. Die sofortige Auswertung der Videoaufzeichnungen bestätigten die Schilderung des Tatablaufs. Durch die detaillierten Aufnahmen konnte eine gezielte Fahndung nach dem Täter eingeleitet werden. Schon am nächsten Morgen konnte ein 35-jähriger Beschuldigter durch eine Streife im Nürnberger Hauptbahnhof festgenommen werden. Die Bundespolizei leitete gegen den Deutschen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein

 

Erlangen:

 

Am gestrigen Donnerstag den 21.03.19, gegen 17.50 Uhr, wurde durch eine Streife der VPI Erlangen auf der A 3 ein weißer Mazda MX 5 angehalten und kontrolliert. Der Grund der Kontrolle war, dass der Fahrer verbotswidrig sein Smartphone benutzt hat. Wie sich bei der Kontrolle herausstellte, hatte der Fahrer das Fahrzeug gemietet und war damit von Hamburg unterwegs zu seiner Freundin nach Nürnberg. Bei der Kontrolle gab der Fahrer zunächst die Personalien seines Freundes an, allerdings verwickelte er sich während der Kontrolle in Widersprüche. Eine Durchsuchung der Person und des Fahrzeuges brachte dann die wahren Personalien des Beschuldigten zu Tage. Die Überprüfung im polizeilichen Datenbestand ergab, dass der Fahrer gar nicht mit dem Fahrzeug hätte fahren dürfen, er ist nämlich nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Weiterhin wurde festgestellt, dass er den Pkw ebenfalls mit falschen Personalien angemietet hat und er nach Auskunft des Vermieters nicht berechtigt ist mit dem Fahrzeug zu fahren. Das Fahrzeug wurde verkehrssicher abgestellt und noch in der Nacht vom Vermieter abgeholt. Der Fahrer wurde zur Verkehrspolizei Erlangen verbracht, wo er ein umfangreiches Geständnis ablegte. Hier gab er an, dass er seit seinem 14 Lebensjahr „schwarz“ fahren würde. Laut seiner Auskunft ist er seitdem mit allen denkbaren Fahrzeugen unterwegs gewesen – vom Mofa bis zum Lkw. Beim Verlassen der Dienststelle gab er sein Versprechen, dass er nächste Woche seine erste Fahrstunde hätte. Damit ist er aber offensichtlich zu spät dran, denn es ist damit zu rechnen, dass er zuerst einmal eine Führerscheinsperre absitzen muss.