Polizeibericht 22.01.2019

Stadt und Landkreis Forchheim:

 

PINZBERG. Am Montagabend touchierten sich auf der Kreisstraße FO 8 im Begegnungsverkehr in einer Engstelle eine 44-jährige VW-Fahrerin und eine 29-jährige Lkw-Fahrerin. Am Außenspiegel des Pkws entstand ein Sachschaden von ca. 700,– Euro. Beide Fahrzeugführerinnen wurden vor Ort von Beamten der Polizeiinspektion Forchheim verwarnt.

 

Gößweinstein. Am vergangenen Wochenende entwendeten unbekannte Personen in Wichsenstein am Bushäuschen im Bereich des ‚Grauen Berges‘ einen größeren Holz-Mülleimer. Darüber hinaus zogen vermutlich die gleichen Personen mehrere Leitpfosten aus den Halterungen und legten diese im Bushäuschen ab. In der Haltestelle befindliches Zeitungsmaterial wurde zusätzlich noch in Brand gesetzt. Der Entwendungsschaden beträgt 50 Euro, der Sachschaden hingegen ist noch nicht einschätzbar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise, insbesondere nach spätheimkehrenden Jugendlichen und Heranwachsenden.

 

Ebermannstadt. Geklärt werden konnte nach einem Presseaufruf eine Unfallflucht mit einer angefahrenen Straßenlaterne in Ebermannstadt, die sich vergangene Woche in der Hauptstraße ereignete. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Es meldete sich ein aufmerksamer 19-jähriger Zeuge bei der Polizei, der das Unfallgeschehen beobachtete und sofort mit seinem Handy das Auto des Verursachers fotografierte. Über die Halterfirma konnte daraufhin ein 42-jähriger Mann aus Nürnberg ermittelt werden. Er wird sich nun wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort verantworten müssen.

 

Ebermannstadt. Am Montagmorgen wurde auf der B 470 ein Fahrer eines Sattelzuges einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten nach Auslesen des digitalen Kontrollgerätes fest, dass er einen lückenlosen Arbeitszeitnachweis nicht vorlegen konnte. Somit verstieß er gegen die geltenden Sozialvorschriften. Nach Erhebung einer Sicherheitsleistung im unteren dreistelligen Bereich durfte der 41-jährige Brummifahrer aus Südosteuropa seinen Weg fortsetzen.

 

 

Bamberg-Stadt:

 

BAMBERG. Ein 32-jähriger Mann wollte am Montagnachmittag, gegen 16.50 Uhr, in einem Einkaufsmarkt in der Kirschäckerstraße 33 Schachteln Zigaretten entwenden. Der Mann packte im Kassenbereich die Zigarettenschachteln zunächst in eine Papiertüte. Anschließend begab er sich in den Markt, wo er nach und nach die Zigarettenpackungen aus der Tüte nahm und diese in seiner Jacke verstaute. Anschließend wollte der Mann den Markt verlassen, ohne die Waren zu bezahlen. Da der 33-Jährige allerdings bei Tatausführung vom Personal beobachtet wurde, sprachen die Angestellten den Mann nach dem Kassenbereich an und verständigten die Polizei. Der Entwendungsschaden liegt bei 265 Euro.

 

BAMBERG. Im Zeitraum von Sonntagabend, 16.00 Uhr bis Montag, 06.45 Uhr wurde der linke Außenspiegel eines in der Hegelstraße geparkten BMW Cabrios der 4er-Reihe beschädigt. Hinweise nimmt die PI Bamberg-Stadt unter der Rufnummer 0951/9129-210 entgegen.

 

BAMBERG. Da ein bislang unbekannter Täter möglicherweise nicht mit der Parksituation eines in der Siechenstraße abgestellten Audi A4 einverstanden war, verkratzte dieser bereits am letzten Donnerstag, zwischen 17.00 Uhr und 20.00 Uhr, die Motorhaube des Fahrzeugs. Am Pkw wurde ein Hinweiszettel gefunden, auf dem der oder die Unbekannte mit dem Text ‚Scheiße geparkt‘ seinen Unmut zum Ausdruck bringt. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Bamberg-Stadt unter der Rufnummer 0951/9129-210 entgegen.

 

BAMBERG. Am Montagmorgen kam es gegen 08.10 Uhr in der Lange Straße zu einem Verkehrsunfall, an dem ein Mercedes Sprinter mit Anhänger sowie ein Audi A4 beteiligt waren. Während der Sprinter-Fahrer (21 Jahre) in der Lange Straße rückwärts rangierte, befuhr der 51-jährige Fahrer des Audis die Lange Straße in Richtung Kapuzinerstraße, wobei es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Der hierbei entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro. Da der Unfallhergang bislang nicht abschließend geklärt ist, werden etwaige Zeugen gebeten, sich unter der Rufnummer 0951/9129-210 mit der Polizei Bamberg-Stadt in Verbindung zu setzen.

 

BAMBERG. Eine leichtverletzte Person sowie Sachschaden in Höhe von circa 16000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag, um 13.40 Uhr, im Kreuzungsbereich Berliner Ring / Pödeldorfer Straße ereignete. Die 64-jährige Fahrerin eines VW Polos aus Bamberg übersah beim Linksabbiegen vom Berliner Ring in die Pödeldorfer Straße einen entgegenkommenden Skoda Fabia und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Fahrerin des Skoda, eine 33-jährige Frau aus Bamberg, wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste im Klinikum Bamberg ambulant behandelt werden.

 

BAMBERG. Im Zeitraum von Sonntag, 13.00 Uhr bis Montag, 06.00 Uhr, wurde der mit einem Vorhängeschloss gesicherte Kühlschrank einer Imbissbude am Laubanger aufgebrochen. Der bislang unbekannte Täter entwendete aus dem Kühlschrank mehrere Dosen und Flaschen mit Softdrinks im Gesamtwert von circa 10 Euro. Die Imbissbude selbst wurde nicht angegangen, sondern ausschließlich der Kühlschrank, der direkt nebenan aufgestellt ist.

 

BAMBERG. Auf einen Automaten mit Sexspielzeug hatte es am Montag, zwischen 11.30 Uhr und 14.15 Uhr, ein bislang unbekannter Täter in einer Gaststätte in der Oberen Sandstraße abgesehen. Der Täter brach die in der Toilette der Gaststätte angebrachte Metallfassung auf und entwendete aus dieser einen von zwei darin befindlichen Automaten. Während Entwendungsschaden in Höhe von circa 200 Euro entstand, beläuft sich der Sachschaden auf circa 500 Euro. Da der Täter nach Verlassen der Gaststätte mit dem mitgeführten Automaten Passanten im Bereich der Oberen Sandstraße aufgefallen sein könnte, werden etwaige Zeugen gebeten, sich unter der Rufnummer 0951/9129-210 mit der Polizei Bamberg-Stadt in Verbindung zu setzen.

 

 

Bamberg-Land:

 

THÜNGFELD. Im Kurvenbereich der Ortsstraße „Steinberg“ touchierte am Montagvormittag eine 44-jährige BMW-Fahrerin einen entgegenkommenden 36-jährigen VW-Fahrer. Beim Zusammenstoß entstand an beiden Fahrzeugen ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

 

 

Unterfranken:

 

SCHWEINFURT. Am Dienstagabend hatten vier Männer einem 20-jährigen Pizzaboten dessen Bargeld und das Fahrzeug geraubt. Der Geschädigte war bei dem Überfall leicht verletzt worden und die vier Unbekannten zunächst unerkannt geflüchtet. Schon am Donnerstag standen vier Tatverdächtige im Visier der Kripo Schweinfurt, zwei der Männer sitzen auf Antrag der Staatsanwaltschaft bereits in Untersuchungshaft. Gegen 19.15 Uhr war ein Pizzabote in der Geschwister-Scholl-Straße von vier zunächst unbekannten Männer überfallen worden. Nachdem der 18-Jährige von hinten zu Boden gerungen wurde, raubten die Täter ihm den Arbeitsgeldbeutel mit rund 50 Euro Bargeld darin. Anschließend flüchteten die vier Männer mit dem grünen Opel Astra, den der Geschädigte zum Pizza ausfahren nutzt. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung nahmen Beamte der Schweinfurter Polizei nur 30 Minuten später bereits den ersten Tatverdächtigen fest. Der 20-Jährige wurde am Mittwoch auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und unbefugtem Gebrauch eines Fahrzeugs der unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Auch der Opel wurde im Rahmen der Fahndung durch die Polizei im Stadtteil Bergl aufgefunden und sichergestellt. Durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt standen bereits am Donnerstag die Namen der drei übrigen Tatverdächtigen fest. Mit den bis dato feststehenden Ermittlungsergebnissen trat die Kripo sogleich an die Staatsanwaltschaft heran. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurden noch am selben Tag drei Haftbefehle wegen Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und unbefugtem Gebrauch eines Fahrzeugs gegen die Männer im Alter von 18 und 20 Jahren sowie einen 16 Jahre alten Jugendlichen erlassen. Am Freitagmorgen standen die Kripobeamten dann mit den jeweiligen Haftbefehlen vor den Wohnanschriften des Trios. Auch diese jungen Männer mussten die Beamten mit zu Gericht begleiten, wo ihnen durch den Ermittlungsrichter die Haftbefehle eröffnet wurden. Bei einem der Männer wurde der Haftbefehl unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die beiden Beschuldigten im Alter von 16 und 18 Jahren wurden anschließend in Justizvollzugsanstalten gebracht. Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt laufen weiterhin in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

 

Burgpreppach, Lkr. Haßberge: Im Rahmen der streckenbezogenen Verkehrsüberwachung wurde auf  B 303 im Gemeindegebiet Burgpreppach die zulässige Höchstgeschwindigkeit durch die Beamten der Polizeiinspektion Ebern mittels Lasermesspistole überwacht. Dabei wurden die letzten Tage massive Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Am Samstagnachmittag wurde ein Renault mit 146 km/h anstatt der erlaubten 100 km/h gemessen. Auf den 76-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Coburg kommt nun ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld und 2 Punkte zu. Ein Audi Fahrer aus den Landkreis Sonneberg schrammte nur knapp, mit gemessenen 144 km/h, am Fahrverbot vorbei. Der massivste Verstoß wurde am Montagnachmittag bei einem 46-jährigen Audi Fahrer festgestellt: unglaubliche 191 km/h. Warum der aus Baden-Württemberg stammende Mann so schnell unterwegs war, konnte er den Polizeibeamten nicht erklären. Ihn erwartet nun ein Fahrverbot von drei Monaten, 2 Punkte und mindestens 600 Euro Bußgeld. Die überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen. Aufgrund der massiven Verstöße wird die Geschwindigkeit auf der B 303 weiterhin verstärkt durch die Polizei überwacht, um die „Raser“ aus dem Verkehr zu ziehen.

 

SCHONUNGEN, LKR. SCHWEINFURT. In der Nacht zu Mittwoch geriet ein Streit zwischen vier Personen außer Kontrolle, in dessen Verlauf mehrere Beteiligte und ein einjähriges Kind leichtere Blessuren davon trugen. Das Jugendamt wurde eingeschaltet. Gegen 02:40 Uhr wurden mehrere Streifen der Polizeiinspektion Schweinfurt zu einer Pension gerufen. Ein 36-Jähriger war nach ausgiebigem Alkoholkonsum mit drei Bekannten in Streit geraten und auf diese losgegangen. Auch trat er im Verlauf der Auseinandersetzung eine Türe ein. Zum Zeitpunkt der Attacke trug der Mann seine einjährige Tochter auf dem Arm. Der Aggressor, der erst durch die eingesetzten Polizeibeamten unter Kontrolle gebracht werden konnte, trug durch die Tätlichkeiten ebenso wie dessen Bekannte im Alter von 25 bis 45 Jahren, leichte Blessuren davon. Der 36-Jährige musste in Gewahrsam genommen und im Anschluss in einem Bezirksklinikum untergebracht werden. Das Kind musste die Nacht über zur Beobachtung in einem Klinikum verbringen. Das Jugendamt wurde eingeschaltet.

 

 

Mittelfranken:

Erlangen:

 

Am Montag gegen 17 Uhr teilten Passanten einen Randalierer am Bahnhof Bruck mit. Der Mann schlug und trat wahllos auf dort abgestellte Fahrräder ein. Der Täter wurde von einer Polizeistreife noch in Bahnhofsnähe angetroffen. Den Beamten stieg eine deutliche Alkoholfahne entgegen – ein durchgeführter Alkoholtest bescheinigte dem 28-Jährigen einen Wert von 1,6 Promille. Der Mann geriet derart in Rage, nachdem er sein Bier verschüttet hatte. Seine Wut darüber ließ er kurzerhand an den Rädern aus. Nach derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen wurden mindestens vier Fahrräder beschädigt. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Euro. An den betroffenen Rädern wurden Hinweiszettel der Polizei hinterlassen. Die Geschädigten werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Erlangen unter der Rufnummer 09131/760-114 in Verbindung zu setzen. Gegen den 28-jährigen Erlanger wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

 

Am Montag gegen 14 Uhr wurden Rettungskräfte von Feuerwehr und Polizei zu einer Klinik im Stadtwesten beordert. Ein Brandmelder in einem der Klinikgebäude schlug an. Wie sich schnell herausstellte handelte es sich glücklicherweise um keinen Brand – der Alarmknopf wurde missbräuchlich benutzt. Als Verursacher für den Fehlalarm wurde ein 39-jähriger Patient der Klinik ausfindig gemacht. Der Mann schlug die Sicherungsverglasung des Brandmelders ein und betätigte im Anschluss den Alarmknopf. Der Alarmgeber wurde von der Feuerwehr bereits wieder instand gesetzt. Gegen den 39-jährigen Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und missbräuchlicher Verwendung von Notrufen eingeleitet.

 

Verkehrspolizei Erlangen:

 

Mehr als 6000 km in 90 Tagen. Diese Bilanz zog die Erlanger Verkehrspolizei nach der Auswertung des Kontrollgeräts eines türkischen Sattelzuges, heute Vormittag auf der A 3, zwischen Höchstadt und Erlangen. Dabei handelte es sich jedoch nicht um die Gesamtlaufleistung, sondern um die Fahrten, die offenbar „ohne Fahrpersonal“ abgespult wurden. Normalerweise darf ein Berufsfahrer seinen Lkw nur dann bedienen, wenn während seiner Arbeitszeit seine persönliche Fahrerkarte in das Aufzeichnungsgerät gesteckt hat. Geschieht das nicht, kann man zwar ganz normal fahren, aber man weiß im Nachhinein nicht, wer der Fahrer war. Das wird von Disponenten oft angeordnet um bei schlecht oder unzulässig geplanten Fahrten die Lenkzeitüberschreitungen der Fahrer zu kaschieren. Der 56-jährige Fernfahrer wies alle Vorwürfe von sich. Der Spediteur wird als Verantwortlicher mehrere tausend Euro Bußgeld entrichten müssen, wenn er weiterhin Waren in die Bundesrepublik liefern will.

 

„Bei den hier angezeigten Meldungen handelt es sich um die Originalmeldungen der jeweiligen Polizeidienststellen. Die Inhalte wurden nicht von der Redaktion überarbeitet. radio-bamberg.de ist für die Inhalte nicht verantwortlich.“