Polizeibericht 21.01.2019

Stadt und Landkreis Forchheim:

 

EGGOLSHEIM. Am Samstagabend stellte ein 52-Jähriger sein Fahrrad im Hofraum eines Mehrfamilienhauses in der Jägersburger Straße in Bammersdorf ab. Am Sonntagmorgen musste er feststellen, dass das anthrazit-farbene Herrenrad der Marke „Kellys“, an welchem eine kleine Tasche am Rahmen befestigt war, von einem bislang unbekannten Täter entwendet wurde.

 

Egloffstein. Am frühen Sonntagmorgen meldete ein 46-jähriger Mann, dass sein BMW mit FÜ-Zulassung nach einer Party-Veranstaltung in der Schlehenmühle von einem Bekannten ohne seine Erlaubnis gefahren werde. Im Zuge der Fahndung konnte die Limousine im Bereich Unterzaunsbach festgestellt und gestoppt werden. Bei der Kontrolle des jungen Fahrers wehte den Beamten eine ‚Fahne‘ entgegen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 20-jährige noch nie einen Führerschein besessen hat. Der BMW wurde seinem glücklichen Eigentümer wieder zurückgegeben. Der Fahrer wird nun wegen mehrerer Verkehrsdelikte zur Anzeige gebracht.

 

 

Bamberg Stadt:

 

Beim Linksabbiegen von der Magazinstraße in den Margaretendamm hat am Sonntag kurz vor 19.00 Uhr der Fahrer eines Audi A 6 einen entgegenkommenden Zweiradfahrer übersehen. Dieser überschlug sich und musste mit einer Beinfraktur ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 8000 Euro beziffert.

 

 

Bamberg Land:

 

HALLSTADT. Glücklicherweise unverletzt blieb eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall am Sonntagabend. Mit ihrem Pkw, Skoda Fabia, befuhr die Frau kurz nach 19 Uhr die A 70. Im Kurvenbereich der Ausfahrt Hallstadt geriet die Fahrerin offensichtlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Bankett. Daraufhin übersteuerte sie ihr Auto, kam nach links von der Fahrbahn ab und schleuderte über die Gegenspur der Ausfahrt in den Grünbereich. Dort kam das Fahrzeug beschädigt zum Stehen. Ein Abschleppunternehmen barg das nicht mehr fahrbereite Unfallauto, an dem ein Schaden von ca. 5.000 Euro entstand.

 

 

Mittelfranken:

Erlangen:

 

Sonntagnacht gegen 1.30 Uhr kam es in einer Bar in der Neuen Straße zu einer größeren Auseinandersetzung. Zwei Personengruppen gerieten zunächst in einen verbalen Streit. Die Situation spitze sich zu und es kam zu körperlichen Übergriffen. Die Kontrahenten versetzten sich gegenseitig mehrere Fausthiebe. Teilweise wurde noch auf bereits am Boden liegende Personen eingeschlagen. Mindestens drei Beteiligte wurden bei der Schlägerei durch Hämatome und Abschürfungen leicht verletzt. In der Spitze sollen nach ersten polizeilichen Erkenntnissen bis zu 15 Personen an der Schlägerei beteiligt gewesen sein. Die Streithähne standen teils erheblich unter Alkoholeinfluss – es wurden Werte von bis zu 1,7 Promille gemessen. Die Polizei Erlangen leitete Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

 

 

Oberfranken:

 

A 9/PEGNITZ. Bereits am Freitagmittag beschlossen zwei 16-jährige Schüler aus Berlin eine Rast ihrer Reisegruppe auf der Rastanlage Fränkische Schweiz West für den Konsum eines Joints zu nutzen. Hierzu begaben sie sich hinter ein Gebäude der Rastanlage und fühlten sich scheinbar unbeobachtet. Sie hatten jedoch nicht mit den Beamten der zivilen Fahndungsgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth gerechnet. Diese erwischten das Duo auf frischer Tat und stellten neben 2 Joints noch eine größere Menge Marihuana im zweistelligen Grammbereich sicher. Nach  Rücksprache mit den Lehrkräften des Berliner Gymnasiums war die geplante Reise in die Berge für die zwei Schüler beendet. Sie mussten im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen durch ihre Eltern abgeholt werden. Beide erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

 

A 9/BAYREUTH. Am Samstagnachmittag hielten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen 53-jährigen Russen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg mit seinem Pkw BMW an der Ausfahrt Bayreuth-Süd in Richtung München an. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die am Auto angebrachten Kennzeichen gestohlen waren. Zudem war sein BMW weder versichert noch versteuert. Auch war er nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er muss sich nun wegen Diebstahl, Kennzeichenmissbrauch, Fahren ohne Fahrerlaubnis  und Verstößen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung verantworten. Sein Auto und die Kennzeichen wurden sichergestellt. Zudem lag ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Sachbeschädigung vor, den er durch Zahlung einer Geldstrafe hätte abwenden können. Da er nicht über genügend Barmittel verfügte wurde der Pole nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt Bayreuth verbracht.

 

A 9/THURNAU.  Am Sonntagabend fuhr ein 40-jähriger mit seinem Kleinbus auf der A 70 in Richtung Bayreuth. Auf Höhe Trockau prallte er aus Unachtsamkeit gegen die rechte Schutzplanke und kam anschließend total beschädigt auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Diverse Fahrzeugteile und Betriebsstoffe befanden sich auf der rechten Fahrspur. Für die kompletten Reinigungsarbeiten waren das THW Kulmbach und die Feuerwehren  aus Thurnau, Neudrossenfeld, Schirradorf und Atzendorf vor Ort. Kurz danach befuhr die gleiche Strecke eine 18-jährige aus dem Raum Bayreuth  und sah das unfallbeschädigte Auto auf dem Standstreifen, verriss aus noch ungeklärter Ursache das Lenkrad ihres Mazda, überfuhr ein Verkehrszeichen und kam im Straßengraben zum Stehen. Die junge Frau war kurzfristig bewusstlos und konnte glücklicherweise durch Mitarbeiter des THW Kulmbach befreit und erstversorgt werden. Danach kam sie durch einen Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Der Gesamtschaden bei beiden Unfällen wird mit etwa 15000 Euro beziffert.

 

A 9/HUMMELTAL. Am Montag kurz nach 04.00 Uhr befuhr ein 48-jähriger Pole mit seiner Sattelzugmaschine die Autobahn in Richtung München. Zwischen den Anschlussstellen Bayreuth und Trockau auf Höhe Hummeltal brach wegen eines technischen Defekts ein Feuer am Anhänger aus. Der Fahrer konnte noch auf den Standstreifen fahren und seinen mit Autoteilen beladenen Anhänger abkoppeln, bevor dieser komplett ausbrannte. Der Pole blieb unverletzt, der Sachschaden wird mit mindestens 120000 Euro beziffert. Die Feuerwehren aus Trockau, Bindlach, Bayreuth, Benk sowie das THW Pegnitz und Bayreuth sowie die AM  Trockau sind vor Ort. Wegen der Löscharbeiten und des dadurch auf der Fahrbahn  gefrierenden Löschwassers musste die Autobahn für fast 3 Stunden komplett gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau bis zur Einhausung. Unmittelbar danach konnten zwei Fahrspuren für den Verkehr freigegeben werden. Derzeit laufen noch die Bergungsarbeiten des Hängers und es muss die nächsten Stunden immer wieder mit kurzfristigen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

 

SELB, LKR. WUNSIEDEL. Bislang unbekannte Täter brachen am Sonntagvormittag in eine Wohnung im Selber Ortsteil Erkersreuth ein und entwendeten verschiedene elektronische Geräte. Die Kripo Hof bittet um Hinweise. Die Unbekannten brachen die Eingangstür der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Mühlbacher Straße im Zeitraum von 5.30 Uhr bis 9 Uhr auf und durchwühlten die einzelnen Räume. Danach entkamen sie unerkannt mit ihrer Beute, bestehend aus mehreren elektronischen Geräten im Wert eines niedrigen vierstelligen Eurobetrages. Durch ihr Vorgehen verursachten die Einbrecher zudem Sachschaden von einigen hundert Euro. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen wegen Einbruchdiebstahls aufgenommen und bittet Zeugen, denen am Sonntagvormittag in Erkersreuth verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge aufgefallen sind, sich unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 zu melden.

 

 

Mittelfranken:

Erlangen:

 

Der nachlässige Wartungszustand eines betagten Autos sorgte heute Vormittag für ein Unfall auf der A 3. Ein 22-jähriger Mann aus Herzogenaurach war heute gegen 10.00 Uhr mit seinem 15 Jahre alten Opel auf die A 3 in Richtung Regensburg aufgefahren. Rund 500 m nach der Anschlussstelle Frauenaurach löste sich die letzte verrostete Verbindung des Auspuffendtopfes von der Halterung und der Topf schlidderte polternd über die Autobahn. Während der Verlierer ungerührt weiterfuhr, brach hinter ihm ein kleines Inferno aus. Ein Handwerker aus Heroldsberg versuchte dem Hindernis auszuweichen und kollidierte dabei mit dem Pkw einer 31-jähigen Herzogenauracherin. Unmittelbar darauf fuhr eine junge Frau aus Emskirchen über den Auspufftopf. Der verkeilte sich in ihrer Fahrzeugfront und wurde von ihr regelrecht von der Fahrbahn geschoben. Der Unfallverursacher, der den Unfall durchaus mitbekommen hatte, meldete sich kurz darauf schuldbewusst bei der PI Herzogenaurach. So kommen die Geschädigten letztlich zum Schadensersatz, der sich glücklicherweise in Grenzen hielt.

 

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