© Monika Skolimowska

Polizeibericht 19.11.2021

Stadt und Landkreis Forchheim:

 

Igensdorf Von der Baustelle in der Bayreuther Straße wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 18.11.2021 ein über 100 Kilo schweres Stromaggregat entwendet. Dieses befand sich mit abgelassener Baggerschaufel und schwerer Kette gesichert auf der Fahrbahn des gesperrten Straßenteils. Somit ist davon auszugehen, dass die Täter schweres Gerät zum Durchtrennen und Aufladen verwendet haben. Wem sind in diesem Zusammenhang in der Nacht Lärm oder Baufahrzeuge aufgefallen? Hinweise bitte an die Polizei Ebermannstadt 09194/7388-0.

 

 

Bamberg-Stadt:

 

BAMBERG. Am Donnerstagmorgen kam es im Kreuzungsbereich Pödeldorfer Straße / Berliner Ring zu einem Verkehrsunfall, weil ein Mercedes-Fahrer die Vorfahrt einer Skoda-Fahrerin missachtete. Bei dem Unfall wurde zwar niemand verletzt, der Sachschaden wird allerdings von der Polizei mit etwa 12.000 Euro beziffert.

 

BAMBERG. Beim Rechtsabbiegen von der Starkenfeldstraße auf den Berliner Ring missachtete am Donnerstagabend, gegen 17.30 Uhr, ein Autofahrer die Vorfahrt eines 12-jährigen Radfahrers, der die Straße geradeaus überqueren wollte. Der Junge zog sich glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu. Der Sachschaden wird von der Polizei mit etwa 115 Euro angegeben.

 

BAMBERG. Im Kreisverkehr Augustenstraße / Friedrichstraße hat am Donnerstagabend, kurz nach 18.00 Uhr, ein Renault-Fahrer die Vorfahrt eines 16-jährigen Radfahrers missachtet, der mittig erfasste wurde und daraufhin auf die Fahrbahn stürzte. Der junge Mann zog sich Gesichtsverletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Der Gesamtsachschaden wird mit etwa 500 Euro beziffert.

 

BAMBERG. Am Mittwochnachmittag wurde in der Jäckstraße der Fahrer eines braunen Land Rovers dabei beobachtet, wie dieser während eines Parkmanövers die vordere linke Stoßstange eines dort geparkten blauen VW Multivan anfuhr. Dadurch wurde an dem Fahrzeug Sachschaden von etwa 200 Euro angerichtet. Der Verursacher flüchtete anschließend von der Unfallstelle.

 

BAMBERG. An der Ausfahrt einer Tankstelle in der Rodezstraße setzte am Mittwochmittag, gegen 13.45 Uhr, eine Audi-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug plötzlich rückwärts und fuhr gegen einen Seat, der hinter ihr stand. Obwohl der Autofahrer noch durch Hupen auf den Zusammenstoß aufmerksam machte, flüchtete die Unfallverursacherin in Richtung Berliner Ring. Der Sachschaden am Seat wird von der Polizei mit etwa 500 Euro beziffert. Mit den Daten des abgelesenen Kennzeichens hat die Polizei Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen.

 

 

Bamberg-Land:

 

 

FRENSDORF. Aus der Verankerung gerissen wurde am Donnerstagmorgen ein Telefonkabel. Mit nach oben herausgefahrener Schaufel war ein 37-jähriger Traktorfahrer in der Reundorfer Straße unterwegs und übersah das über die Straße hängende Telefonkabel. Die Traktorschaufel blieb daran hängen. Es entsandt Sachschaden von mehreren hundert Euro

 

OBERHAID. In eine allgemeine Verkehrskontrolle geriet am Donnerstagabend ein Autofahrer in der Ortsstraße Untere Steingrube. Bei der Überprüfung konnte der 53-jährige Fahrzeugführer den Polizeibeamten keinen Führerschein vorzeigen. Daraufhin durchgeführte Recherchen ergaben rasch, dass der Mann überhaupt keine Fahrerlaubnis mehr besitzt. Diese wurde ihm vor 18 Jahren entzogen. Die Weiterfahrt wurde sofort unterbunden und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis wird erstattet.

 

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

Oberhaid    Am frühen Freitagmorgen befuhr ein 51-jähriger Opel-Fahrer die A70 in Fahrtrichtung Schweinfurt auf dem linken Fahrstreifen. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er einem Lkw-Gespann, welches gerade einen Sattelzug überholte, hinten auf den Anhänger auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel noch nach rechts gegen den Auflieger des überholten Sattelzugs geschleudert. Das überholende Lkw-Gespann fuhr zunächst weiter und wurde erst einige Kilometer weiter von einer Polizeistreife angehalten. Der 61-jährige Fahrzeugführer gab dabei an, den Aufprall auf seinen Anhänger gar nicht wahrgenommen zu haben. Ein weiterer Lkw überfuhr gleich nach dem Unfall noch Fahrzeugteile auf der Fahrbahn und riss sich dabei den Tank auf. Die Fahrbahn wurde stark verunreinigt und musste für einige Zeit total gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau. Die Feuerwehren Hallstadt, Gundelsheim und Autobahnmeisterei Knetzgau waren mit großem Personenaufgebot vor Ort. Die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg bittet Zeugen des Unfallhergangs, sich unter T. 0951/9129-510 zu melden.

 

Oberhaid    Am Donnerstagnachmittag wollte eine 58-jährige Mazda-Fahrerin an der Auffahrt Viereth-Trunstadt auf die A70 in Fahrtrichtung Bayreuth auffahren. Auf der Hauptfahrbahn herrschte starker Verkehr, weshalb sie über den Einfädelungsstreifen hinaus noch auf der Standspur weiter fuhr. Als sie sich schließlich entschloss, nach links auf den rechten Fahrstreifen zu wechseln  übersah sie einen Sattelzug, welcher sich von hinten näherte. Da sie immer noch nicht genug beschleunigt hatte und zu langsam auf die Hauptfahrbahn einfuhr konnte der mit ordnungsgemäßer Geschwindigkeit fahrende 41-jährige Sattelzugführer einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden, durch welchen der Mazda nach mehrfacher Drehung gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde. Glücklicherweise wurde niemand verletzt; es entstand jedoch ein Gesamtsachschaden von ca. 6400 Euro. Der Unfallverursacherin erwartet ein Bußgeldverfahren.

 

Bamberg    Donnerstag wurden bei Verkehrskontrollen im Bamberger Stadtgebiet gleich zwei Fahrzeugführer ohne Fahrerlaubnis erwischt. Bei einer Kontrolle am Vormittag im Inselgebiet zeigte sich bei der Kontrolle eines Gespanns, dass der 37-jährige Fahrzeugführer nicht die erforderliche Fahrerlaubnis für den Anhänger hatte. Am Nachmittag fiel im Bereich Wunderburg/Gereuth ein 33-jähriger Audi-Fahrer auf, da er während der Fahrt sein Handy benutzte. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle kam auf, dass er mit einem Mietfahrzeug unterwegs und noch nie im Besitz einer Fahrerlaubnis gewesen war. Da es sich nicht um einen deutschen Staatsbürger handelte, musste er eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Strafe und Verfahrenskosten leisten. Beide verbotswidrigen Fahrten wurden unterbunden und beide Fahrzeugführer erwartet jeweils ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

 

Forchheim  Am späten Donnerstagabend missachtete an der Kreuzung Willy-Brandt-Allee/Steinbühlstraße ein 41-jähriger Opel-Fahrer beim Abbiegen die Vorfahrt eines anderen Fahrzeugführers. Ein Unfall konnte hier vermieden werden, allerdings wurde dieser Fahrfehler von einer zufällig anwesenden Streife der Verkehrspolizei wahrgenommen. Bei der daraufhin durchgeführten Verkehrskontrolle machte der Fahrer einen deutlich alkoholisierten Eindruck. Ein freiwilliger Alkotest ergab einen Atemalkoholwert von 1,16 Promille. Unterbindung der Weiterfahrt, Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerscheins waren die unmittelbaren Folgen und auf ihn wartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Die Verkehrspolizei weißt an dieser Stelle darauf hin, dass bei derartigen Fahrfehlern bzw. unsicherer Fahrweise aufgrund der relativen Fahruntüchtigkeit bereits die 0,3-Promille-Grenze für eine Strafbarkeit gilt.