© Karl-Josef Hildenbrand

Polizeibericht 19.11.2020

Landkreis Forchheim:

 

EBERMANNSTADT. Weil er Dienstagnacht ohne Licht mit einem gestohlenen Fahrrad unterwegs war, ermittelt nun die Polizei aus Ebermannstadt gegen einen 29-jährigen Georgier.

Gegen 23 Uhr kontrollierten die Streifenbeamten den Mann in der Straße „Zum Breitenbach“, da er ohne Licht auf dem Drahtesel unterwegs war. Die Beamten überprüften das Zweirad der Marke „Scott“ genauer. Hierbei stellten sie fest, dass es in Forchheim als gestohlen gemeldet wurde.  Die Polizisten stellten das Fahrrad daraufhin sicher. Zudem überprüften sie die Personalien des Mannes aus Georgien. Hierbei fanden sie heraus, dass der Mann keinen gültigen Aufenthaltstitel besitzt. Die Polizei Ebermannstadt ermittelt nun wegen des Verdachts der Hehlerei und des illegalen Aufenthalts.

 

OBERTRUBACH, LKR. FORCHHEIM. Bislang unbekannte Täter beschädigten in der Nacht von Dienstag, den 17.11.2020, auf Mittwoch, den 18.11.2020, einen mobilen Hühnerzaun an der sogenannten „Linde“ zwischen Bärenfels und Graisch. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 125 Euro.

Personen, die in der Nacht vom 17.11.2020 auf den 18.11.2020 verdächtige Wahrnehmungen an der sog. „Linde“ zwischen Bärenfels und Graisch gemacht haben und/oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Ebermannstadt unter der Tel.: 09194/73880 zu melden.

 

 

Bamberg-Stadt:

 

BAMBERG. Am Mittwochabend kurz vor 20.00 Uhr wurden zwei Männer in einem Drogeriegeschäft im Bamberger Nord-Osten dabei beobachtet, wie sie eine Flasche Parfum entwendeten. Der Ladendetektiv verfolgte die beiden Langfinger in ein daneben liegendes Geschäft, wo sie drei Flaschen Alkohol und Süßigkeiten entwendet hatten. Die beiden Männer im Alter von 22 und 32 Jahren müssen sich wegen Ladendiebstahls verantworten.

 

BAMBERG. Am Dienstagnachmittag kurz nach 17.30 Uhr wurde vor der Haustüre eines Wohnanwesens  in der Pödeldorfer Straße ein Paar dort abgestellter Nike-Schuhe, Farbe schwarz/weiß, in Größe 40 gestohlen. Der Kaufpreis der Schuhe betrug 89,99 Euro.

Täterhinweis  nimmt die  Polizei unter Tel.: 0951/9129-210 entgegen.

 

BAMBERG. Zwischen Dienstagabend, 20.00 Uhr, und Mittwochmittag, 14.30 Uhr, hat ein Unbekannter in der Friedrich-Ebert-Straße ein dort versperrt abgestelltes Mountain-Bike ausgeschlachtet. Von dem Fahrrad wurden eine auffällig weiße Federgabel, das Vorderrad sowie die Satteltasche im Gesamtwert von etwa 500 Euro gestohlen.

Täterhinweise nimmt die Polizei unter Tel.:  0951/9129-210 entgegen.

 

BAMBERG. Zwischen Dienstag- und Mittwochfrüh, 06.00 Uhr, wurden in der Hellerstraße eine Parkbank sowie ein Verkehrszeichen mit  schwarzem Edding beschmiert. Der Gesamtsachschaden wurde auf ca. 100 Euro beziffert.

Täterhinweise nimmt die Polizei unter Tel.: 0951/9129-210 entgegen.

 

BAMBERG. Dienstagfrüh wurde An den Wachsbleichen festgestellt, dass Unbekannte dort eine Hauswand mit Graffiti besprühten. Der angerichtete Sachschaden wird von der Polizei auf etwa  500 Euro geschätzt.

Täterhinweise nimmt die Polizei  unter Tel.: 0951/9129-210 entgegen.

 

BAMBERG. Beim Linksabbiegen missachtete am Mittwochnachmittag gegen 14.15 Uhr ein BMW-Fahrer die Vorfahrt  einer  VW-Fahrerin. Durch den Zusammenstoß beider Fahrzeuge entstand an diesen Sachschaden von etwa 15.000 Euro. Der  Pkw des Unfallverursachers war  nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand.

 

BAMBERG. Am Mittwochabend kurz vor Mitternacht sollten in der Pödeldorfer Straße zwei Männer einer Personenkontrolle unterzogen werden. Als die Beiden den uniformierten Streifenwagen der Polizei entdeckten, konnten die Beamten beobachten, wie ein 20-jähriger einen Gegenstand unter ein geparktes Fahrzeug warf. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen Joint gehandelt hatte, der beschlagnahmt wurde. Der Mann muss sich wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

 

 

Bamberg-Land:

 

HALLSTADT. Zwei etwa 30 Jahre alte Männer betraten am Montagabend, kurz vor 18 Uhr, einen Elektrofachmarkt im Laubanger. Im Verkaufsraum nahmen sie einen Laptop, zwei Grafikkarten sowie eine Drohne im Gesamtwert von etwa 3.500 Euro an sich. Obwohl die Waren mittels Diebstahlschutz gesichert waren, verließen die Männer ohne Bezahlung den Laden. Ein aufmerksamer Zeuge versuchte noch, die beiden Diebe aufzuhalten. Sie entfernten sich jedoch mit einem Pkw, der vor der Haupteingangstüre parkte. Die Fahndung nach den Tätern und die polizeilichen Ermittlungen wurden umgehend aufgenommen.

 

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

BAMBERG – Als der 48jährige Fahrer eines Fiat am Mittwochabend an der Einmündung der A 73 / AS Memmelsdorf auf die Staatsstraße kurz abbremsen musste, bemerkte dies der 40jährige Fahrer eines Kleintransporters zu spät und fuhr dem Fiat leicht ins Heck. Der Sachschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt.

 

BAMBERG     Ohne den erforderlichen Versicherungsschutz war am Mittwochvormittag der 27jährige Fahrer eines Opel im Innenstadtbereich unterwegs, als er durch eine Streife der Verkehrspolizei kontrolliert wurde. Die amtlichen Kennzeichen wurden daher umgehend entstempelt, die Weiterfahrt untersagt und der Fahrzeugschein sichergestellt. Eine Anzeige wegen des fehlenden Versicherungsschutzes folgt.

 

 

Erlangen:

 

Nach zwei Verkehrsunfällen musste die A 3 gestern Abend in eine Richtung für ca. 1 ½ Stunden ge-sperrt werden. Der Verursacher hat nicht angehalten und sich vom Unfallort entfernt.

Um 20:35 Uhr war ein 31jähriger aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt mit seinem Pkw in Fahrtrich-tung Nürnberg auf der linken Spur unterwegs. Auf Höhe der Rastanlage Aurach-Süd scherte kurz vor ihm plötzlich ein Fahrzeug zum Überholen aus. Durch eine Vollbremsung konnte er einen Aufprall auf dieses Fahrzeug verhindern. Allerdings kam er dabei in die Mittelschutzplanke und drehte sich nach dem Anprall zweimal um die eigene Achse hinüber zum Standstreifen. Letztlich kam der BMW stark beschä-digt quer über beide Fahrspuren zum Stillstand. Der Fahrer kam vorsorglich zur Abklärung in eine Klinik. Dort wurden aber keine Verletzungen festgestellt. Der Verursacher fuhr einfach weiter. Hinweise zum Fahrzeug oder Kennzeichen liegen momentan keine vor. Unmittelbar darauf kam es im Rückstau zu einem Folgeunfall. Eine 37jährige Nürnbergerin erkannte zu spät, dass das Fahrzeug vor ihr wegen des Unfalls bis zum Stillstand abbremste und fuhr auf. Die bei-den Beteiligten blieben unverletzt. Für die Dauer von Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn Nürnberg komplett gesperrt werden. Der Verkehr konnte über die Rastanlage geleitet werden. Die drei Unfallfahr-zeuge wurden abgeschleppt. Der Gesamtschaden liegt bei mindestens 16.000 Euro.

Neben der Verkehrspolizei Erlangen waren auch der Rettungsdienst, die Feuerwehr Erlangen und die Autobahnmeisterei Geiselwind an der Unfallstelle im Einsatz.

 

Am vergangenen Samstag löste ein 14-Jähriger mit einem Spielzeuggewehr in Forchheim und Baiersdorf einen Großeinsatz aus. Am gestrigen Mittwoch kam es zu einem ähnlichen Vorfall in Erlangen. Gegen 13 Uhr wurden der Erlanger Polizei zwei Männer mitgeteilt, die Am Brucker Seela mit einem Gewehr unterwegs waren. Alarmierte Polizeistreifen trafen kurz nach der Mitteilung ein Brüderpaar mit einer Waffe an. Die Männer wurden von den Polizisten überwältigt und entwaffnet. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der mitgeteilten Waffe um ein täuschend echt aussehendes Spielzeuggewehr. Konkret handelte es sich um eine Nachbildung des Sturmgewehrs G36 des Herstellers Heckler & Koch. Die Männer im Alter von 31 und 32 Jahren wollten mit dem Gewehr nur spielen. Über die Folgen habe sich beide keine Gedanken gemacht. Die Spielzeugwaffe wurde von den Beamten sichergestellt. Die Brüder müssen sich nach dem Waffengesetz verantworten. Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.
Die Spielzeuge sind zwar frei erwerblich, das öffentliche Führen dieser sogenannten Anscheinswaffen ist jedoch unter Strafe gestellt. Neben der allgemeinen Verunsicherung der Bevölkerung und verursachten Großeinsätzen für Polizei und allen übrigen Rettungskräften, setzen sich nicht zuletzt die eigentlichen Verantwortlichen einer erheblichen Gefahr aus.