Polizeibericht 14.02.2019

Stadt und Landkreis Forchheim:

 

Forchheim. Am Mittwochmittag wurde ein 15-jähriger Jugendlicher dabei beobachtet wie er in einem Lebensmittelmarkt am Paradeplatz ein Getränk in seine Jacke steckte und das Geschäft verlies ohne zu bezahlen. Der Wert des Getränks lag bei unter zwei Euro. Den Jugendlichen erwartet nun eine Anzeige wegen Diebstahls.

 

Forchheim. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde vor einem Anwesen in der Fichtenstraße ein Skoda von einem unbekannten Täter mutwillig verkratzt. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 2500 Euro geschätzt. Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizei Forchheim unter Tel. 09191/70900 in Verbindung zu setzen.

 

Gräfenberg Bislang unbekannte Täter brachen in den letzten Tagen eine Feldscheune bei Hohenschwärz auf. Entwendet wurde jedoch nichts. Der angerichtete Schaden liegt bei etwa 20 Euro.

 

Weilersbach Mittwochmittag kam es auf Höhe der Raiffeisenbank in der Hauptstraße zu einem Auffahrunfall. Eine 30-jährige Audi-Fahrerin hatte mit eingeschalteter Warnblinkanlage angehalten und saß noch im Auto. Ein nachfolgender 20-jähriger BMW-Fahrer übersah aufgrund der tiefstehenden Sonne den stehenden Audi. Durch den Zusammenstoß erlitten beide Fahrer schwere Verletzungen und wurden mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus Forchheim verbracht. Der entstandene Schaden wird auf etwa 20000 Euro geschätzt.

 

Weilersbach Mittwoch zwischen 07 Uhr und 11 Uhr führten Beamte der Verkehrspolizei Bamberg in der Bamberger Straße im dortigen 30er-Bereich eine Radarmessung durch. Insgesamt durchfuhren 448 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Mit überhöhter Geschwindigkeit wurden 57 Verkehrsteilnehmer gemessen. Der Spitzenreiter war mit 64 km/h bei den erlaubten 30 km/h unterwegs und muss demnächst mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

 

 

Bamberg-Stadt:

 

BAMBERG.  Zwischen Freitagnachmittag und Mittwochfrüh wurde einem Patienten im Bamberger Klinikum  aus einem unversperrten Schrank aus der Jackentasche die Geldbörse gestohlen. Der unbekannte Täter erbeutete neben einem dreistelligen Bargeldbetrag auch zwei Scheckkarten und eine Krankenversicherungskarte.

 

BAMBERG. Beim Rechtsabbiegen vom Heinrichsdamm in die Willy-Lessing-Straße hat am Mittwochmittag ein 44-jähriger Autofahrer eine Fußgängerin  übersehen. Die 28-jährige Frau wurde vom Pkw mit der Fahrzeugfront erfasst, weshalb sie auf die Fahrbahn stürzte. Glücklicherweise wurde die Frau nur leicht verletzt, musste aber dennoch zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

 

BAMBERG. Donnerstagfrüh um 03.00 Uhr wurde die Polizei über eine Ruhestörung aus einer Wohnung am Weidendamm verständigt. Die Beamten  trafen einen 37-jährigen Mann an, der dort lautstark randalierte und aufgrund seiner Trunkenheit (2,48 Promille) von der Polizei in Gewahrsam genommen werden musste. Während des Polizeieinsatzes zeigte sich der Mann zunehmend uneinsichtig, musste gefesselt werden und beleidigte die Beamten.

 

BAMBERG. Donnerstagfrüh gegen 03.40 Uhr ließ sich eine 28-jährige Frau (1,8 Promille) mit einem Taxi  vom Grünen Markt zum Kunigundendamm fahren. Während der Fahrt teilte sie dem Taxifahrer mit, dass sie kein Geld habe und erst zu einer Bank müsse. Die Frau stieg dann in der Luitpoldstraße aus und lief einfach davon. Weil der Taxifahrer sofort über Notruf die Polizei verständigte, konnte die Dame kurz danach  aufgegriffen werden. Sie muss sich wegen Leistungsbetrugs verantworten.

 

 

Bamberg-Land:

 

STAPPENBACH. Einen ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw, Kia, übersah eine 54-jährige VW-Fahrerin, als sie am Mittwochabend die Ortschaft Stappenbach befuhr. Durch den Aufprall verletzte sich die Autofahrerin leicht. Der Gesamtsachschaden wird auf über 10.000 Euro geschätzt.

 

BAMBERG. Mit seinem Ford/Fiesta war ein  32-Jähriger Mittwochfrüh auf der A 73 unterwegs. Da Warnleuchten in seinem Fahrzeug aufblinkten, lenkte er sein Auto an der AS Memmelsdorf auf einen Parkplatz. Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet der Pkw anschließend in Vollbrand. Die Feuerwehr Memmelsdorf löschte das Feuer. Der Brandschaden wird mit ca. 2.000 Euro angegeben.

 

 

Mittelfranken:

Erlangen:

 

Im Wohngebiet um die Allee am Röthelheimpark wurden seit September 2018 eine Vielzahl von Kellerabteilen aufgebrochen und hochwertige Fahrräder entwendet.

Die Taten gliedern sich in zwei Komplexe. Mitte September/ Anfang Oktober 2018 brachen bislang unbekannte Täter über 10 Kellerabteile im Quartier auf und entwendeten mehrere hier vorgefundene teurere Fahrräder. Im zweiten Tatkomplex mit Schwerpunkt während der Weihnachtsferien drangen die Täter vermutlich über die Haustüren in die Objekte ein und stahlen aus den Kellern mehrere hochpreisige Fahrräder sowie verpackte Weihnachtsgeschenke und andere hochwertige Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Der Gesamtschaden beziffert sich nach den ersten Ermittlungen auf rund 60.000 €. Alle Keller waren zum Zeitpunkt der Taten versperrt und wurden zum Teil gewaltsam geöffnet. Bei den Einbrüchen wurden umfangreiche Spuren gesichert, die derzeit noch durch eine Fachdienststelle ausgewertet werden. In den ersten Ergebnissen ergeben sich hier Anhaltspunkte zu weiteren Einbrüchen im Süddeutschen Raum sowie auch nach Österreich. Hierzu laufen noch die Abklärung mit den vor Ort zuständigen Polizeidienststellen. MFR 027 (2008-02-11).

 

Im Oktober 2018 wurden mögliche Tatverdächtige durch eine private Überwachungskamera in einem Anwesen fotografiert. In wieweit diese Personen als Täter in Frage kommen, wird derzeit noch ermittelt. Seit Bekanntwerden der Diebstähle wurden im Bereich Allee am Röthelheimpark die polizeilichen Überwachungsmaßnahmen verstärkt. Neben uniformierten Polizisten wurde das Areal auch von Beamten in Zivil überwacht. Hierbei erfuhr die Erlanger Polizei Unterstützung von Polizeibeamten aus dem gesamten mittelfränkischen Raum sowie von Beamten der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Bei diesen Überwachungen konnten mehrere Personen bei bzw. nach der Begehung von Straftaten festgenommen werden. Im ersten Fall handelte es sich um zwei Jugendliche aus dem unmittelbaren Wohnumfeld, die Betäubungsmittel in Kleinstmengen versteckten bzw. konsumierten.In einen weiteren Fall wurde ein 28-jähriger spanischer Tourist nach auffälligem Verhalten ebenfalls einer Kontrolle unterzogen. Dabei fanden die Beamten 22 Gramm Marihuana. Zudem war der Führerschein des Mannes nicht mehr gültig. Anfang Februar fielen bei den Überwachungen drei Erlanger Studenten im Alter von 19 – 24 Jahren auf, die in dem Wohnquartier nach abgestellten Fahrrädern Ausschau hielten. Bei einer durchgeführten polizeilichen Kontrolle fanden die Beamten eine Liste mit Aufzeichnung über abgestellte Fahrräder und deren Schließzustand. Bei den weiteren Ermittlungen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass sich die drei Studenten zur fortgesetzten Begehung von Fahrraddiebstählen in Wohngebiet östlich der Hartmannstraße zusammengeschlossen haben. Dabei wollten die drei Tatverdächtigen arbeitsteilig vorgehen. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an; nach jetzigem Ermittlungsstand handelt es sich jedoch nicht um die gesuchten „Kelleraufbrecher“. Die Erlanger Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen und Personen in diesem Zusammenhang unter der Rufnummer 09131/760-114. In akuten Fällen verständigen Sie die Polizei unter der Notrufnummer 110. MFR 027 (2008-02-11) Darüber hinaus weist die Erlanger Polizei darauf hin, abgestellte Fahrräder auch in den Kellerabteilen grundsätzlich mit Zusatzschlössern zu sichern. Weiterhin wird empfohlen die Zugangstüren zu den Objekten und deren Zufahrtstore zu den vorhandenen Tiefgaragen immer zu verschließen bzw auf Verschluss zu überprüfen.

Zudem können die Fahrräder bei der Erlanger Polizei kostenlos registriert werden.

 

 

Verkehrspolizei Erlangen:

 

Die Fahnder der Erlanger Verkehrspolizei erinnerten einem 33-jährigen Fürther daran, dass es nicht hilfreich ist, Probleme einfach zu ignorieren. Aufgrund seines Fahrstils war ein Fahrverbot gegen ihn verhängt worden. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, dennoch mit dem Auto zu fahren. Heute Vormittag endete die Fahrt um 07.45 Uhr in der Rastanlage Aurach-Süd. Dort wurde er von Fahndern kontrolliert und dort stellte sich das bestehende Fahrverbot bei der Fahrerüberprüfung heraus. Der Wagenschlüssel wurde sichergestellt, der 33-Jährige wird sich wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

 

 

Unterfranken:

 

WÜRZBURG. Seit Oktober 2018 geführte, intensive Ermittlungen der Würzburger Kriminalpolizeidienststellen und der Staatsanwaltschaft Würzburg wegen internationalen Rauschgifthandels und Geldwäsche gegen 31 Tatverdächtige aus fünf europäischen Ländern führten Anfang Januar zum Erfolg. Insgesamt konnten in Madrid 74 kg Amphetamin sichergestellt werden. Drei Tatverdächtige warten in Spanien auf ihre Auslieferung nach Würzburg. Die Kriminalpolizei Würzburg führt seit Oktober 2018 in laufender enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg Ermittlungen gegen eine Bande, die der organisierten Kriminalität zugerechnet wird. Die Beschuldigten waren zum Teil über Jahrzehnte weltweit vernetzt war und verfügten auch über direkte Kontakte zum Medellín-Kartell in Bogota. Sie stehen im Verdacht Haschisch, Marihuana, Kokain, Ecstasy und MDMA-Kristalle im mehrstelligen Kilobereich in Europa verkauft zu haben. Bei den Köpfen der Bande handelte es sich um einen 38-Jährigen aus dem Raum Würzburg sowie einen 58-Jährigen aus dem Landkreis Bad Kissingen, deren Handeltreiben sich auch auf den Raum Unterfranken erstreckte. Durch die laufenden Ermittlungen konnten im Rahmen einer gemeinsamen Aktion mit verschiedenen europäischen Polizeibehörden am 05.01.2019 insgesamt 69 Kg MDMA-Kristalle im Raum Madrid beschlagnahmt werden. Dortige Folgemaßnahmen führten zur Beschlagnahme von weiteren 5 Kg MDMA-Kristalle beim Abnehmer in Madrid. In Spanien hatten die sichergestellten 74 kg MDMA-Kristalle einen Verkaufswert von mehr als 3 Millionen Euro – eine der größten Sicherstellungsmengen der letzten Jahre. Anschließende Ermittlungs- und Durchsuchungsmaßnahmen in Unterfranken führten zur weiteren Sicherstellung von 400 Gramm Marihuana, 64 Gramm Haschisch, 21 Gramm Amphetamin und geringe Mengen LSD, Crystal Meth und Ecstasy. Des Weiteren konnten im Rahmen der Vermögensabschöpfung  mehrere zehntausend Euro Drogengeld und mehrere hochwertige Fahrzeuge beschlagnahmt werden. Im Rahmen der bisherigen Ermittlungen ergingen zwischenzeitlich sieben Haftbefehle. Zwei deutsche und ein rumänischer Beschuldigter warten in Spanien auf ihre Auslieferung nach Würzburg.

 

 

Ebern:

 

Burgpreppach, Lkr. Haßberge: Am Mittwochmorgen gegen 10:15 Uhr wurde vor einer Allgemeinarztpraxis in der Gemeinfelder Straße in Burgpreppach ein am Straßenrand geparkter silberner VW Golf angefahren. Dabei wurde der Außenspiegel der Fahrerseite beschädigt. Der Unfallverursacher, welcher in einem schwarzen Pkw unterwegs war fuhr nach der Berührung mit dem geparkten Fahrzeug einfach weiter.  Der Sachschaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt. Die Polizei sucht nun Zeugen die das Unfallgeschehen beobachtet haben und Angaben zum Fahrer bzw. zum Fahrzeug machen können.

 

Unterpeppach, Lkr. Haßberge: Am Mittwochnachmittag meldeten Spaziergänger dem örtlich zuständigen Jagdpächter ein totes Reh. Dieses hatte sich in einem Waldstück zwischen den Ortschaften Unterpreppach und Höchstädten in einem Zaun verfangen und war dort verendete. Beim Bergen des Tieres, welches mit zwei Kitzen trächtig war, stellte der Jäger mehrere Bissspuren im hinteren Bereich des Tieres fest. Diese lassen sich eindeutig einem Hund zuordnen. Hundebesitzer werden auf die nötige Sorgfalt beim Spazierengehen mit ihren Vierbeinern hingewiesen.

 

 

Oberfranken:

 

A9 / HIMMELKRON, LKR. KULMBACH / MANNHEIM. Vergeblich versuchte am Dienstagmorgen ein Pole, einer Kontrolle durch Beamte der Bayreuther Verkehrspolizei zu entgehen. Wie sich zeigte, transportierte er in seinem Fahrzeug gestohlene Reifensätze im Wert von etwa 45.000 Euro. Zudem stand der Mann unter Drogeneinfluss und hatte noch eine kleine Menge Betäubungsmittel bei sich. Inzwischen sitzt der Tatverdächtige in einer Justizvollzugsanstalt ein. Am Dienstag, gegen 8.30 Uhr, geriet der polnische Kleintransporter auf der Autobahn A9 ins Visier der Beamten. An der Anschlussstelle Himmelkron wollten die Polizisten ihn für eine Überprüfung stoppen, aber der Fahrer reagierte nicht auf die Anhaltesignale. Schließlich folgte er doch dem Streifenwagen, versuchte aber noch, sich der Kontrolle auf dem Gelände einer dortigen Tankstelle zu entziehen, was jedoch misslang. Den Beamten fiel sofort auf, dass der 22-jährige Pole sehr nervös war. Der Grund hierfür war rasch gefunden. Auf der Ladefläche des Renault Masters stießen die Polizisten auf neun neuwertige Kompletträdersätze von Mercedes im Wert von zirka 45.000 Euro. Aufgrund seiner unglaubwürdigen Angaben zu deren Herkunft, nahmen die Ordnungshüter den Tatverdächtigen mit zur Polizeidienststelle. Wie die Beamten in Erfahrung bringen konnten, waren die hochwertigen Reifen auf Alufelgen am Vortag in einem Autohaus in Mannheim von dortigen Fahrzeugen abmontiert worden. Neben den Rädern stellten die Verkehrspolizisten auch einen neuwertigen, ebenfalls gestohlenen Laubbläser sowie Tatwerkzeuge sicher. Zudem fanden die Beamten in den persönlichen Sachen des Mannes einen Joint und es entging ihnen ebenfalls nicht, dass der Mann offenbar unter dem Einfluss von Rauschgift stand.  Ein Drogentest bei ihm verlief positiv auf Kokain. Nach weiteren Ermittlungen der Bayreuther Verkehrspolizisten erließ das Amtsgericht Mannheim auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 22-Jährigen. Am Mittwochnachmittag erfolgte die Vorführung des Beschuldigten beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Bayreuth. Anschließend lieferten Beamte den Polen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

 

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