Polizeibericht 14.01.2019

Bamberg Stadt:

 

BAMBERG. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Bamberg laufen nach wie vor auf Hochtouren. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass vermutlich von den Einbrechern ein weiterer Mazda CX5 in der Innenstadt entwendet wurde. In der Nähe von Strullendorf fanden Mitarbeiter des Wasserschifffahrtsamtes Rucksäcke, in denen die Täter vermutlich ihre Beute transportierten. Neben den bereits aufgefundenen und in Strullendorf entwendeten Mazda CX5 dürften die Einbrecher wohl auch ein baugleiches Fahrzeug gestohlen haben. In der Herzog-Max-Straße, nahe der Ottostraße, fehlt seit Sonntagabend ein brauner Mazda CX5 mit den amtlichen Kennzeichen BA-V769. Auf Grund des zeitlichen und räumlichen Zusammenhangs gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass auch dieses Fahrzeug von den Tatverdächtigen gestohlen wurde. Im weiteren Zusammenhang mit dem Einbruch dürfte ein Fund am Montagmorgen im Ziegenbach bei Strullendorf stehen. Mitarbeiter des Wasserschifffahrtsamts haben bei routinemäßigen Arbeiten an dem Rechen vor dem Düker am Main-Donau-Kanal (Wasserlauf des Ziegenbachs unter dem Kanal) nahe der Kläranlage Strullendorf Rucksäcke festgestellt, in denen sich Aufbruchswerkzeug und überwiegend leere Schmuckbehältnisse befanden. Die Gegenstände bezieht die Kriminalpolizei in ihre Ermittlungen mit ein. Die Rucksäcke könnten in Strullendorf in den Ziegenbach geworfen worden sein.

 

BAMBERG. Uhren und Schmuck von beträchtlichem Wert erbeuteten am frühen Montagmorgen bislang Unbekannte, die mit einem gestohlenen Fahrzeug die Türe zu einem Juwelierladen in der Bamberger Fußgängerzone aufbrachen. Den roten Mazda mit den amtl. Kennzeichen BA-B1515 entwendeten sie zuvor in Strullendorf im Landkreis Bamberg. Im Rahmen der Fahndung konnte das Tatfahrzeug zwischenzeitlich verlassen aufgefunden werden. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Gegen 4 Uhr fuhr der rote Mazda CX5 rückwärts in das Juweliergeschäft am Grünen Markt. Drei Männer drangen in der Folge in das Geschäft ein und brachen sämtliche Vitrinen und Ausstellungsbehältnisse auf. Mit einem Großteil der Auslage flüchten sie in dem roten Geländewagen. Umgehend leitete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken eine Großfahndung nach den Flüchtigen ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um vier Männer, die bei der Tatausführung vermummt waren.

Kurz vor 6 Uhr entdeckte ein Anwohner das verlassene Tatfahrzeug in der Hainstraße nahe dem Schönleinsplatz und verständigte die Polizei. Beamte der Spurensicherung kümmerten sich um den Wagen, der wohl in der Nacht vor einem Anwesen in der Bahnhofstraße in Strullendorf entwendet wurde. Wie die Täter von der Hainstraße weiter flüchteten ist bislang nicht bekannt.

Der Sachschaden an dem Juweliergeschäft dürfte sich auf Grund der brachialen Gewalt bei über 20.000 Euro bewegen.

Die Kriminalpolizei Bamberg hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang um die Mithilfe der Bevölkerung:

  • Wer hat am Sonntagabend bzw. in der Nacht zum Montag in der Bahnhofstraße in Strullendorf verdächtige Personen und / oder Fahrzeuge beobachtet?
  • Wer hat den roten Mazda CX5 mit den amtl. Kennzeichen BA-B1515 in der Nacht gesehen?
  • Wer hat am frühen Morgen in der Hainstraße nahe dem Schönleinsplatz das Fahrzeug und die Personen beobachtet?
  • Wer hat dort eventuell parkende Fahrzeuge mit auswärtigen oder ausländischen Kennzeichen gesehen?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 zu melden.

Auf unserer Internetseite haben wir ein Vergleichsbild von dem Fluchtfahrzeug zum Download eingestellt:

https://www.polizei.bayern.de/oberfranken/news/presse/aktuell/index.html/291156

 

BAMBERG. Am Sonntagmorgen drangen ein oder mehrere bislang unbekannter Täter zwischen 01.00 Uhr und 08.30 Uhr in ein Wohnanwesen in der Kasernstraße ein. Aus der Garage des Anwesens entwendeten der oder die Täter ein schwarzes Herrenrad der Marke Kalkhoff, Zigaretten sowie mehrere Nahrungs- u. Genussmittel im Gesamtwert von circa 520 Euro. Die Polizei Bamberg-Stadt sucht in diesem Zusammenhang Zeugen der Tat, die sich unter der Rufnummer 0951/9129-210 mit den ermittelnden Beamten in Verbindung setzen können

 

BAMBERG. Am Sonntag, um 06.40 Uhr, hat ein Fahrradfahrer, der in der Markusstraße in Richtung Löwenbrücke unterwegs war, die linke Fahrzeugseite zwei dort geparkter Pkws touchiert und diese hierbei zerkratzt. Anschließend setzte der Fahrradfahrer seine Fahrt fort, ohne seinen gesetzlichen Warte- und Meldepflichten nachzukommen. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung im Umfeld der Unfallörtlichkeit, konnte der Radfahrer nicht mehr aufgegriffen werden. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf circa 100 Euro. Hinweise zum Unfallverursacher nimmt die PI Bamberg-Stadt unter der Rufnummer 0951/9129-210 entgegen.

 

 

Bamberg Land:

 

OBERHAID. Unbekannte entwendeten am Samstag, zwischen 20 und 22 Uhr, einen aufblasbaren Schneemann aus dem Garten eines Anwesens in der Bachstraße. Der Schneemann wurde mit Gewalt aus der Verankerung gerissen und dabei komplett zerstört. Einige Anwesen weiter konnte der Schneemann im Gebüsch aufgefunden werden. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

 

HIRSCHAID. Ihre Handtasche vergaß eine Kundin am späten Sonntagnachmittag nach ihrem Besuch in einem Schnellrestaurant in der Industriestraße. Als die Frau ihr Versehen bemerkte und telefonisch im Schnellrestaurant nachfragte, wurde ihr mitgeteilt, dass die Tasche gegen 18 Uhr am Verkaufstresen bei Mitarbeitern abgegeben wurde. Als die 35-Jährige ihre Tasche abholte, musste sie jedoch feststellen, dass die Geldbörse mit Bargeld, Scheckkarten sowie Personalausweis und Führerschein fehlte. Täterhinweise nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, entgegen.

 

WATTENDORF. Glücklicherweise unverletzt blieb eine 22-jährige Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall, der sich am Samstagabend, gegen 19 Uhr, ereignete. In einer langgezogenen Rechtskurve auf der Strecke von Kümmersreuth in Richtung Wattendorf schlitterte die Fiat-Fahrerin aufgrund der Schneeglätte nach links in den Graben. Am Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Ein Abschleppunternehmen barg das nicht mehr fahrbereite Auto. Zudem muss ein umgefahrenes Verkehrszeichen ersetzt werden.

 

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

A 73 / KEMMERN    Im verengten Baustellenbereich, Fahrtrichtung Norden, geriet am Samstagabend der 63-jährige Fahrer eines Audi, während eines Überholvorgangs, zu weit nach rechts und streifte den Ford eines 41-jährigen. An den beiden Pkw entstand Sachschaden von ca. 2500 Euro.

 

A 73 / GUNDELSHEIM     Nachdem am Samstagnachmittag bei der Einsatzzentrale der Polizei eine Mitteilungen wegen eines auffälligen Pkw im Bereich des Autobahnkreuzes Bamberg einging, konnte eine Streife der Autobahnpolizei Bamberg im Überleitungsast von der A 73 auf die A 70, Fahrtrichtung Bayreuth, den Audi eines 24-jährigen, auf der Fahrbahn stehend, antreffen. Der Fahrer saß offensichtlich bewusstlos am Steuer seines unfallbeschädigten Pkw und stand auf dem Gaspedal des im Leerlauf hochdrehenden Motors. Da das Fahrzeug zudem verschlossen war und der bereitstehende Rettungsdienst und Notarzt nicht ins Fahrzeug gelangen konnten, wurde durch die Beamten eine Seitenscheibe eingeschlagen und der nach wie vor bewusstlose Fahrer anschließend ins Klinikum gebracht. Ob eine medizinische Ursache für die Bewusstlosigkeit vorliegt ist bisher nicht bekannt. Es bestand jedoch auch der Verdacht auf Drogenbeeinflussung, weswegen eine Blutentnahme angeordnet wurde. Der unfallbeschädigte Audi wurde sichergestellt. Der Sachschaden wird auf 5000 Euro geschätzt. Die Autobahnpolizei Bamberg bittet zu diesem Vorfall, insbesondere hinsichtlich einer möglichen Unfallstelle, um Zeugenhinweise unter T. 0951/9129-510.

 

 

Oberfranken: 

 

A9/BAYREUTH. Am Sonntagvormittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth einen polnischen Pkw auf dem Parkplatz Sophienberg in Fahrtrichtung München. Dabei zeigte der Fahrer drogentypische Merkmale. Ein durchgeführter Urintest verlief positiv auf Marihuana und Amphetamin. Die Weiterfahrt wurde vor Ort unterbunden. Im Verlauf der weiteren Kontrolle verhielten sich die drei Insassen aus Polen sehr verdächtig. Bei der Durchsuchung des 25-jährigen Fahrers und des 32-jährigen sowie des 28-jährigen Mitfahrers konnten insgesamt 19 Gramm Amphetamin und 23 Gramm Marihuana, gut versteckt in den jeweiligen Unterhosen der drei Polen, aufgefunden und sichergestellt werden. Die Festnahme der drei Polen und die Durchführung weiterer Ermittlungen mit Hilfe eines Dolmetschers war die Folge. Die drei Männer aus Polen müssen nun mit einem Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz wegen des Drogenbesitzes und gegen den Fahrer noch nach dem Straßenverkehrsgesetz wegen der Drogenfahrt rechnen. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wurden diese nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.

 

A9/PEGNITZ. Eine 52-jährige Fahrerin eines Audi A 6 aus Berlin verursachte am Sonntagabend einen Verkehrsunfall auf der A9 Richtung München, kurz vor dem Rastplatz Fränkische Schweiz. Sie war trotz regennasser Fahrbahn im Rahmen eines Überholmanövers zu schnell unterwegs und verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie geriet zuerst nach links gegen die Betonleitwand und wurde daraufhin gegen die rechte Schutzplanke geschleudert. Die 52-jährige Berlinerin wurde nur leicht an der Hand durch das Auslösen der Airbags verletzt. Das verunfallte und nicht mehr fahrbereite Fahrzeug kam auf der mittleren Fahrspur zum Stehen und musste abgeschleppt werden. Gegen die Dame wurde ein Bußgeldverfahren wegen nicht angepasster Geschwindigkeit eingeleitet.

 

A9/Creußen. Ein 24 jähriger Soldat aus Leipzig kam mit seinem BMW auf regennasser Fahrbahn und überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern. Das Heck des Fahrzeugs brach aus und das Fahrzeug des Soldaten touchierte die Mittelschutzplanke. Dann überquerte es die drei Fahrstreifen und fuhr am rechten Fahrbahnrand in den Grünbereich und die Böschung halb hoch. Am Ende blieb der BMW im Grünstreifen neben der Fahrbahn stehen. Verletzt wurde niemand, doch der Schaden am BMW wird auf 15000 Euro geschätzt. Der Pkw wurde abgeschleppt und gegen den Fahrer wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

 

A9/BINDLACH. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde gegen 01 Uhr eine slowakische Pkw-Fahrerin mit ihrem Pkw tschechischer Zulassung kontrolliert. Die Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth fanden in der Ablage der Fahrertüre einen Schlagring. Das Führen einer solchen Waffe ist in Deutschland nicht legal. Als die Beamten noch genauer ihren Führerschein überprüften, wurde festgestellt, dass dieser zudem abgelaufen und damit nicht mehr gültig war. Gegen die 31-Jährige Dame aus dem Raum Pilsen wurde nun ein Strafverfahren bzgl. eines Verstoßes nach dem WaffG sowie ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis gem. StGB eingeleite

 

A9/Bayreuth. Am Sonntagvormittag hielten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen polnischen Kleintransporter an der Ausfahrt Bayreuth-Nord in Richtung Berlin an. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten beim 30-jährigen Fahrer aus Weißrussland drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein durchgeführter Test verlief positiv. Eine Blutentnahme und die Unterbindung der Weiterfahrt waren die Folge. Er muss sich nun wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten.

 

A9 / BAYREUTH. Einen unterschlagenen Mercedes stellten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth am Sonntagabend auf der Autobahn A9 bei Bayreuth sicher. Die Fahnder wurden auf das Auto aufmerksam, als dieses auf der A9 in Richtung München fuhr. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der unterschlagene Mittelklassewagen zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Verkehrspolizisten stellten das Auto deshalb sicher und leiteten gegen den 34-jährigen Fahrer ein Strafverfahren ein.

 

 

Unterfranken:

Ebern:

 

Voccawind, Lkr. Haßberge: Am Freitagmittag ereignete sich auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Voccawind und Marbach ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Eine 21jährige Frau aus dem nördlichen Landkreis Haßberge war mit ihrem Renault von Voccawind nach Marbach unterwegs, als sie aufgrund von Schnee und Glätte ins Schlingern geriet. Durch zu starkes Bremsen brach das Heck des Kleinwagens aus und der Pkw rutsche in den Straßengraben. Dabei wurde ein Leitpfosten beschädigt. Am Pkw entstand kein Sachschaden und die junge Fahrerin blieb unverletzt.

 

Ebern, Albersdorf, Lkrs. Haßberge: In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es um ca. 03:30 Uhr zu einem Diebstahl in der Ortschaft Albersdorf. Bislang unbekannte Täter entwendeten eine blaue Regentonne sowie eine selbstgebaute Halterung aus einem Kupferrohr für Zeitungen von einem Anwesen in der Seeleite.  Die Bewohner hörten zur Tatzeit einen lauten Schlag. Der Beuteschaden beläuft sich auf ca. 40 Euro.

 

 

Mittelfranken:

Bundespolizei Nürnberg:

 

21-Jähriger randaliert und versprüht Pfefferspray – Die Bundespolizei sucht nach Geschädigten

In einer Drogerie im Nürnberger Hauptbahnhof hat am Sonntagabend (13. Januar) ein 21-Jähriger randaliert. Zunächst schlug er auf einen Angestellten ein, anschließend versprühte er Pfefferspray im Geschäft. Die Bundespolizei sucht nun nach weiteren Geschädigten. Mitarbeiter einer Drogerie alarmierten gegen 21.45 Uhr die Bundespolizei, weil im Geschäft ein Mann einen Angestellten zuerst beleidigt, dann attackiert und anschließend Pfefferspray versprüht haben soll und dann geflüchtet sei. Kurze Zeit später kam der aggressive Mann aber zurück und versuchte erneut in das Geschäft zu gelangen. Eine Streife des Sicherheitspersonals der Bahn konnte den Randalierer bis zum Eintreffen der Beamten festhalten. Die Auswertung der Videoaufzeichnung ergab, dass mehrere Personen nach dem Versprühen des Pfeffersprays aus dem Geschäft gelaufen waren. Die Bundespolizei bittet Geschädigte sich unter der Telefonnummer 0911 205551-0 zu melden. Gegen den 21-Jährigen aus dem mittelhessischen Marburg leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung ein.