© Lino Mirgeler

Polizeibericht 09.09.2019

Bamberg-Stadt:

 

Zwischen 03. und 04. September wurde in der Ludwigstraße ein Gartenhaus aufgebrochen. Der Täter verschaffte sich über einen eingedrückten Zaun Zutritt zum Grundstück und brach im Anschluss die Tür einer Gartenhütte auf. Nachdem er in der Hütte nichts Brauchbares fand, zog der Täter ohne Beute wieder ab. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf circa 500 Euro.

 

Ein bislang unbekannter Täter entwendete zwischen Samstagnachmittag, 17.30 Uhr und Montagfrüh, 10.30 Uhr, zwei vor einem Wohnanwesen in der Straße An den Wachsbleichen abgestellte Kindertretroller. Die beiden schwarzen Tretroller mit bunt blinkenden Rädern haben einen Zeitwert von etwa 120 Euro.

Täterhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0951/9129-210 entgegen.

 

Am Sonntagabend, kurz nach 20.00 Uhr, ereignete sich an der Einmündung Rodezstraße / Berliner  Ring ein Verkehrsunfall, weil eine 20-jährige Fahrerin eines Mercedes beim Linksabbiegen einen 16-jährigen Fahrradfahrer übersehen hatte. Der junge Fahrradfahrer aus Bamberg zog sich hierbei eine Verletzung am Fuß zu, weil der Pkw der Frau aus Coburg im Verlauf des Unfalls über den Fuß des Geschädigten rollte. Der Verletzte wurde ins Klinikum Bamberg verbracht. Der Gesamtsachschaden wird von der Polizei auf ca. 1100 Euro geschätzt.

 

 

Bamberg-Land:

 

MEMMELSDORF. Über das gewaltsam aufgehebelte Eingangstor gelangten zwischen Freitag, 17 Uhr, und Samstag, 11 Uhr, Unbekannte auf das Sportgelände des SV Memmelsdorf. Dort brachen die Eindringlinge die Tür der Stadionsprechkabine auf, schlugen mit einer Eisenstange die Scheibe der Kabine ein und verwüsteten den Innenraum. Zwei Lautsprecher und eine Stereoanlage im Wert von ca. 500 Euro ließen die Einbrecher mitgehen. Der insgesamt angerichtete Sachschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt.

Wem sind zur Tatzeit verdächtige Personen aufgefallen? Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310.

 

RÖBERSDORF. Mit dem Rettungsdienst musste am Sonntagabend eine Radfahrerin ins Klinikum eingeliefert werden. In der Röbersdorfer Hauptstraße stürzte die 69-jährige Radlerin und verletzte sich leicht, als sie von der Fahrbahn auf den Gehweg wechseln wollte.

 

STRULLENDORF. Schaden von ca. 1.000 Euro entstand am Donnerstagnachmittag an einem Pkw, VW Multivan. Als die 31-jährige VW-Fahrerin gegen 15.40 Uhr in der Forchheimer Straße hinter einem Fahrzeug mit Hänger herfuhr, löste sich ein Stein von der Ladefläche des Anhängers und beschädigte die Windschutzscheibe ihres Fahrzeuges. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, fuhr das Verursacherfahrzeug weiter. Die Ermittlungen wegen Unfallflucht wurden aufgenommen.

 

GUNDELSHEIM. Im Garten eines Anwesens in der Meisenstraße entzündete sich am Sonntagnachmittag offensichtlich durch Gärung ein dort gelagerter Komposthaufen. Durch den Brand wurde die Holzverschalung rund um den Kompost beschädigt. Die Feuerwehr Gundelsheim wurde verständigt und löschte das Feuer.

 

RATTELSDORF. Obwohl er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, fuhr ein 28-Jähriger am Samstag mit dem Auto seiner Freundin in der Holzgarten auf und ab. Die verständigte Polizeistreife traf den 28-Jährigen an seiner Wohnanschrift an. Auf Befragen räumte er die Autofahrt ein. Da der Mann vermutlich auch unter Drogeneinfluss stand musste er zur Blutentnahme und wird zur Anzeige gebracht.

 

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

A 70 / Stadelhofen    Beim Wiedereinscheren nach rechts, übersah am Freitagnachmittag die 50jährige Fahrerin eines Renault einen neben ihr fahrenden Sattelzug und es kam zum seitlichen Zusammenstoß. Außerdem schrammte sie im Einfahrtsbereich der dort beginnenden Baustelle noch zwei Warnbaken. Der dadurch entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf 4500 Euro.

 

A 73 / Strullendorf     Im sich bildenden Stau wegen eines Pannenfahrzeugs rutschte am Samstagnachmittag, in Fahrtrichtung Süden, der 69jährige Fahrer eines VW angeblich vom Kupplungspedal ab und fuhr in das Heck eines Hyundai, der durch den Anstoß noch auf einen davor befindlichen Opel geschoben wurde. Die 74jährige Beifahrerin im Hyundai wurde leicht verletzt. Alle Fahrzeuge blieben fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf 7500 Euro geschätzt.

 

A 73 / Strullendorf    Als der 22jährige Fahrer eines Dacia am Samstagvormittag verkehrsbedingt stark abbremsen musste, verriss er sein Lenkrad nach links und krachte, in Fahrtrichtung Norden, in die Mittelschutzplanke. Von dort abgewiesen, schleuderte der Pkw über beide Fahrspuren nach rechts in die Außenschutzplanke, kippte auf die Seite und schlitterte noch einige Meter am Standstreifen, bevor das Fahrzeug zu Stillstand kam. Von den vier Fahrzeuginsassen im total beschädigten Dacia verletzte sich nur der Fahrer beim Aussteigen aus dem Fahrzeug leicht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 7200 Euro.

 

A 73 / Forchheim    Als der 82jährige Fahrer eines Suzuki am Freitagmittag, in Fahrtrichtung Süden, zum Überholen eines vorausfahrenden Sattelzuges ausscherte, übersah er den bereits auf dem linken Fahrstreifen herannahenden VW eines 20jährigen. Dieser konnte trotz einer Vollbremsung ein Auffahren nicht mehr verhindern und wurde nach dem Aufprall noch in die Mittelschutzplanke geschleudert. Beide Fahrer und die 79jährige Beifahrerin im Suzuki wurden leicht verletzt in KH Forchheim gebracht. Die Fahrzeuge mussten durch Abschleppdienste abtransportiert werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 15000 Euro.

 

 

Mittelfranken:

 

Erlangen:

 

Ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss war ein 45-jähriger gestern auf der A 3 in Richtung Würzburg unterwegs.

Um 17:20 Uhr wurde der Hesse an der Anschlussstelle Erlangen-West einer Kontrolle unterzogen. Einen Führerschein konnte er nicht vorzeigen und räumte bei der Befragung auch ein, dass er momentan gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Weiter wurden bei ihm auch drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein Drogenvortest war positiv auf Marihuana. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.

 

Am Wochenende wurden u.a. auch Geschwindigkeitsmessungen auf der A 73 im Stadtgebiet Erlangen durchgeführt. Neben der Verringerung der Unfallgefahr sollen die dortigen Geschwindigkeitsbeschränkungen vor allem auch den Anwohnern vor übermäßigen Lärm schützen.

Vier Fahrzeugführer waren so schnell unterwegs, dass neben einem Bußgeld auch ein Fahrverbot die Folge sein wird. Der schnellste Fahrer war mit 59 km/h zu viel unterwegs. Bei erlaubten 80 km/h wurde er mit 139 km/h gemessen.

 

 

„Bei den hier angezeigten Meldungen handelt es sich um die Originalmeldungen der jeweiligen Polizeidienststellen. Die Inhalte wurden nicht von der Redaktion überarbeitet. radio-bamberg.de ist für die Inhalte nicht verantwortlich.“