© Carsten Rehder

Polizeibericht 07.01.2019

Bamberg Stadt

 

Am Montag früh, kurz vor 07.00 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Berliner Ring / Starkenfeldstraße ein Verkehrsunfall, bei dem Sachschaden an zwei Pkws in Höhe von etwa 13.000 Euro entstanden ist. Ursache dafür war, dass der Fahrer eines Kleintransporters beim  Abbiegen einen Vorfahrtsberechtigten übersehen hatte. Der Fahrer eines Smart musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenprall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

 

Bei einem Polizeieinsatz, der sich am Montagnachmittag, kurz vor 16.00 Uhr, im Sandbad in Bamberg zugetragen hatte, beleidigte ein 43-jähriger Betrunkener (2,44 Promille) die eingesetzten Polizeibeamten. Zudem drohte er  einem Beamten das er diesen Umbringen werde, weshalb er sich neben Beleidigung noch wegen Bedrohung verantworten muss. Der Mann begab sich anschließend in ein Krankenhaus.

 

Am Dienstagfrüh, kurz vor 02.00 Uhr, wurde Am Leinritt eine 27-jährige Autofahrerin einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wehte den Beamten eine Alkoholfahne entgegen, was ein Atemalkoholtest bestätigte. Dieser erbrachte einen Wert von 0,82 Promille, weshalb die Weiterfahrt von der Polizei unterbunden wurde. Zudem muss die Autofahrerin mit einer Geldbuße, einem Fahrverbot und Punkte rechnen.

 

 

Forchheim Stadt und Land

 

Forchheim.  Am Montagnachmittag wurde ein 11-jähriger Radfahrer leicht an der Hand und im Bauchbereich verletzt, als er an der Kreuzung Kasernenstraße/Wiesentstraße mit einem 43-jährigen Renault-Fahrer zusammenstieß. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 1.000,– Euro.

 

Forchheim. In der Zeit von Montag, 30.12.2019 bis 05.01.2020 wurden zwei Gartenfiguren im Wert von ca. 3,– Euro in der Fritz-Hoffmann-Straße beschädigt. Die 56-jährige Anzeigeerstatterin fand einen Verbandskasten danebenliegend und geht daher davon aus, dass ein bislang unbekannter Täter diesen absichtlich auf die Figuren warf. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Forchheim unter Telefon: 09191/7090-0 erbeten.

 

 

Mittelfranken

 

Erlangen

 

Am 06.01.2020, gegen 05:00 Uhr, fielen einem Zeugen in der Güterbahnhofstraße drei junge Männer auf, die ein Fahrrad im geschätzten Wert von rund 300 € entwenden wollten. Nachdem der Zeuge, ein 22-jähriger Bundeswehrsoldat aus Erlangen, die vermeintlichen Täter auf den Diebstahl hin ansprach, wurde er von einem 19-jährigen Erlanger unvermittelt mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die beiden anderen ebenfalls 19- und 20-Jährigen Begleiter des Schlägers beleidigten den Zeugen bzw. drohten ihm Schläge an, falls er die Polizei verständigen sollte. Der Zeuge konnte trotz dieser Einschüchterungsversuche noch die Erlanger Polizei über den Vorfall informieren. Daher gelang es den eingesetzten Streifenbesatzungen die drei Täter nach einem Fluchtversuch noch in unmittelbarer Nähe des Tatortes festzunehmen. Um die Festnahme durchzusetzen, mussten die Beamten unmittelbaren Zwang anwenden. Alle drei Täter waren zwischen 1,00 und 1,20 Promille erheblich alkoholisiert. Nachdem sie auch durch die anwesenden Polizeibeamten nicht beruhigt werden konnten, wurden die drei zur Unterbindung weiterer im Raum stehender Straftaten in Gewahrsam genommen. Der 22-jährige Soldat wurde mit Verdacht einer Nasenbeinfraktur vom hinzugerufenen Rettungsdienst in die Universitätsklinik verbracht. Gegen die drei Heranwachsenden wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet. Die Herkunft des entwendeten Fahrrades konnte noch nicht ermittelt werden.

 

Gestern Nachmittag gegen 16:00 Uhr wollte eine Polizeistreife in der Hertleinstraße einen Fahrradfahrer kontrollieren. Dieser missachte jedoch die Anhaltezeichen und flüchtete in Richtung Innenstadt. Die Streifenbesatzung konnte den flüchtigen Radfahrer im Zuge der eingeleiteten Fahndung in einem Innenhof in der Resenscheckstraße aufspüren und festnehmen. Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, entledigte sich der 21-jährige aus dem Raum Bamberg während der Flucht seines Rucksackes. Der weggeworfene Rucksack konnte mit Unterstützung eines Diensthundes in einem Gebüsch nahe dem Festnahmeort aufgefunden und sichergestellt werden. Der Grund für die Flucht war damit auch geklärt: im Rucksack fanden sich rund 99 Gramm Marihuana und weitere Rauschgiftutensilien. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ordnete diese die Durchsuchung der Wohnung des Radfahrers im Landkreis Bamberg an. Hierbei wurden nochmals geringe Mengen Rauschgift aufgefunden und sichergestellt werden. Der 21-Jährige wurde nach Abschluss der Ermittlungen wieder auf freien Fuß gesetzt.

 

Wie der Polizei erst jetzt zur Anzeige gebracht wurde, entwendete bereits Ende Dezember 2019 ein 25-jähriger Mitarbeiter einer Firma in der Innenstadt Waren im Wert von rund 270 €. Der 25-jährige Erlanger verrichtete im betreffenden Geschäft zunächst Arbeiten im Lager und entwendete während der Arbeitszeit mehrere hochwertige elektronische Artikel. Nachdem er das Lager verlassen wollte, wurde er einer routinemäßigen Taschenkontrolle unterzogen. Dabei fanden sich die entwendeten elektronischen Artikel. Gegen den Mitarbeiter wurde durch den Inhaber der Firma eine Strafanzeige wegen Diebstahls erstattet und arbeitsrechtliche Maßnahmen eingeleitet.

 

In der Zeit vom Silvester bis zum 06.01.2020 zerstörten bislang unbekannte Täter im Bereich der Grillanlage am Herbstwiesenweg das dort aufgestellte Toilettenhäuschen. Durch die Sachbeschädigung entstand ein Schaden von rund 500 €. Mögliche Zeugen der Tat können sich unter der Telefonnummer 09131/760-114 mit der Polizei in Erlangen in Verbindung setzen.

 

„Bei den hier angezeigten Meldungen handelt es sich um die Originalmeldungen der jeweiligen Polizeidienststellen. Die Inhalte wurden nicht von der Redaktion überarbeitet. radio-bamberg.de ist für die Inhalte nicht verantwortlich.“