Polizeibericht 04.02.2019

Bamberg Stadt:

 

BAMBERG. Am Sonntagmorgen kam es am Zentralen Omnibusbahnhof in der Promenadestraße in Bamberg zu einem Tritt in das Gesicht eines am Boden liegenden 30-jährigen Mannes aus Bamberg. Gegen 04.20 Uhr war der Mann mit Freunden auf dem Nachhauseweg, als dieser am ZOB mit zwei bislang unbekannten Personen in Streit geriet. Im Verlauf der zunächst verbalen Auseinandersetzung stieß einer der beiden Personen den Geschädigten zu Boden und trat diesem anschließend mit dem Fuß gegen den Kopf. Unmittelbar nach der Auseinandersetzung flohen der Täter und sein Begleiter und liefen in Richtung Kettenbrücke davon. Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 35 Jahre alt, graue kurze Haare, ca. 180 cm groß, muskulöse kräftige Statur, deutsche Sprache mit osteuropäischem Akzent. Bekleidet war die Person mit einem grauen Pullover und möglicherweise mit weißen Turnschuhen. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung im Umfeld der Tatörtlichkeit, konnten die zwei Männer nicht mehr festgestellt werden. Der verständigte Rettungsdienst verbrachte im Anschluss den 30-jährigen Geschädigten zur Behandlung seiner Verletzungen ins Klinikum Bamberg. Die Polizei Bamberg-Stadt hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht in dem Zusammenhang Zeugen der Auseinandersetzung oder aber Personen, die den Täter und/oder seinen Begleiter auf der Flucht beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0951/9129-210 entgegen.

 

Bei einem Spaziergang konnte ein 45-Jähriger sein im Sommer entwendetes Fahrrad der Marke Staiger entdecken. Das Fahrrad war mit einem Schloss gesichert. Der neue Besitzer konnte ausfindig gemacht werden. Er hatte das Fahrrad Ende Juni in einem Gebrauchtwarengeschäft gekauft, einen Beleg dafür konnte er vorweisen. Die Polizei ermittelt nun, wer das Fahrrad damals gestohlen hatte.

 

Bereits am Freitag um 23.15 Uhr beobachtete der Halter eines Audi A 4 in der Amalienstraße, wie ein Pkw versuchte, rückwärts in eine zu enge Parklücke zu fahren. Der Unbekannte fuhr auf den Audi A 4 auf und beschädigte die Stoßstange, der Schaden beträgt 700 Euro. Obwohl Fahrer und Beifahrer ausstiegen und sich den Schaden ansahen, fuhren sie weiter und suchten sich eine andere Parklücke.

 

 

Bamberg Land:

 

A 73 / STRULLENDORF     Weil er offenbar erheblich zu schnell unterwegs war und die Geschwindigkeit des vor ihm fahrenden Fiat einer 63-jährigen Fahrerin unterschätzte, fuhr Samstagnacht der 39-jährige Fahrer eines Skoda mit voller Wucht in das Heck des Fiat. Dieser wurde durch den Aufprall nach links in die Mittelschutzplanke geschleudert und drückte diese auf ca. 50 m Länge ein, bevor er total beschädigt am linken Fahrstreifen zum Stehen kam. Der Skoda kam nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte die Außenschutzplanke. Der Fiat musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Schaden an den beteiligten Fahrzeugen und der Schutzplanke wird auf 25000 Euro geschätzt.

 

A 73 / BUTTENHEIM   Die Fahrgeschwindigkeit eines in Fahrtrichtung Nürnberg vorausfahrenden Pkw schätzte am Sonntagmittag ein 23-jähriger Audi-Fahrer falsch ein und fuhr aus Unachtsamkeit in das Heck des Renault einer 52-Jährigen. Die Fahrerin wurde durch den Anstoß leicht verletzt, der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 7000 Euro.

 

SCHEßLITZ. Die linke Fahrzeugseite eines in der Ortsstraße „Schwemme“ geparkten schwarzen Pkw BMW verkratzten unbekannte Täter am Samstag, zwischen 20 und 21.30 Uhr. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.000 Euro. Wem sind am Fahrzeug verdächtige Personen aufgefallen und kann Hinweise auf die Täter geben? Meldungen nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, entgegen.

 

SCHLÜSSELFELD. Die Staatsstraße 2261, von Burghaslach kommend in Richtung Schlüsselfeld, befuhr am Sonntagabend ein 40-jähriger Audi-Fahrer und wollte an der Anschlussstelle Schlüsselfeld nach links auf die BAB A 3 abbiegen. Dabei übersah der Audi-Fahrer einen entgegenkommenden 56-jährigen Ford-Fahrer. Beim Zusammenstoß entstand an den beiden Fahrzeugen ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Zwei Insassen im Pkw Audi wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Zur Absicherung der Unfallstelle und Verkehrsregelung waren die freiwilligen Feuerwehren Schlüsselfeld und Thüngfeld vor Ort.

 

 

 

Forchheim Stadt + Land:

 

NEUNKIRCHEN AM BRAND OT GROßENBUCH. LKR. FORCHHEIM. Ein 57-jähriger Jeep-Fahrer, der zusammen mit seiner 54-jährigen Ehefrau unterwegs war, kam am Sonntagnachmittag auf der abschüssigen Strecke zwischen Rödlas und Großenbuch aufgrund von Fahrbahnglätte ins Rutschen. Sein Fahrzeug kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und auf die dort beginnende Leitplanke. Dadurch kippte der Pkw in den dortigen Abhang, überschlug sich und kam nach etwa acht Metern Böschung auf der Seite zum Liegen. Beide Insassen konnten sich unverletzt selbst aus dem Pkw befreien. Das Fahrzeug musste mit einem Abschleppkran geborgen werden. Die Kreisstraße zwischen Rödlas und Großenbuch war zeitweise für den Verkehr gesperrt. Der Sachschaden beträgt etwa 20.000,– EUR.

 

FORCHHEIM. Leicht verletzt wurde ein 77-jähriger Fußgänger am Sonntagabend, als er über eine Fußgängerampel am Bahnhof ging. Ein 24-jähriger Ford-Fahrer, der von der Theodor-Heuss-Allee kommend nach links zum Bahnhof abbiegen wollte, übersah den 77-Jährigen, als dieser bei Grün die Fahrbahn überquerte. Er wurde leicht vom Außenspiegel des Pkw getroffen und stürzte deshalb auf die Fahrbahn. Durch den Rettungsdienst wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 150,– EUR.

 

FORCHHEIM. Bei der Kontrolle eines 31-jährigen Pkw-Fahrers in der Nacht zum Montag wurde festgestellt, dass dieser nicht im Besitz eines Führerscheines ist. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Er hat sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu verantworten.

 

Gößweinstein. Am späten Sonntagnachmittag wollte eine Pkw-Fahrerin den Behringersmühler Berg in Richtung Gößweinstein hochfahren. Doch aufgrund des Schneefalls und der damit verbundenen eisglatten Fahrbahn kam sie allerdings in der Mitte des Berges nicht mehr weiter und blieb liegen. Ein hinter ihr fahrender Omnibusfahrer musste daraufhin seinen Linienbus abstoppen. Wegen der glatten Fahrbahn rutschte dieser zurück und drehte sich so, dass er quer zur Fahrbahn zum Stehen kam und somit die komplette Straße blockierte. Ein 60-jähriger Fordfahrer kam kurze Zeit später von Gößweinstein bergabwärts gefahren. Er erkannte zwar noch rechtzeitig den querstehenden Bus und bremste. Doch auch der Fahrer schlidderte mit seinem Auto davon und rutschte gegen den Bus. Die Feuerwehr Gößweinstein wurde zu verkehrslenkenden Maßnahmen hinzu gerufen. Weiterhin streuten sie im Bereich der Unfallstelle die Fahrbahn ab, so dass die Fahrzeuge wieder ihren Weg fortsetzen konnten. Der Gesamtschaden wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.

 

Hiltpoltstein. Am Sonntagnachmittag fuhr ein 20-jähriger Nürnberger mit seinem BMW auf der B 2 von Gräfenberg nach Hiltpoltstein. Im Ortsteil Kappel verlor er in einer engen Rechtskurve bei schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei rutschte sein Auto auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Pkw eines 52-jährigen Mannes zusammen. Beide Fahrzeuge wurden dabei stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf 20000 Euro geschätzt.

 

 

Oberfranken:

Bayreuth:

 

A9/Plech Am Sonntagmittag befuhr ein 62-Jähriger aus dem Raum Nürnberg mit seinem Pkw die Autobahn von Nürnberg kommend in Fahrtrichtung Berlin. Auf Höhe der Anschlussstelle Plech wollte er an einem Schneeräumfahrzeug der Autobahndirektion rechts vorbeifahren. Bei einsetzendem Schnee und schneebedeckter Fahrbahn geriet er neben dem Winterdienstfahrzeug ins Schleudern und stieß seitlich gegen das ausgefahrene Räumschild. Hierbei wurde das Winterdienstfahrzeug nicht unerheblich beschädigt, sodass ein weiterer Einsatz nicht mehr möglich war. Das Fahrzeug des Nürnbergers musste abgeschleppt werden. Aufgrund des Ausfalls kam es in der Folge zu erheblichen Behinderungen zwischen Plech und Bayreuth. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 20.000,- Euro. Den Fahrer des Pkw erwartet nun ein Bußgeldverfahren, sowie einen Punkt in Flensburg.

 

A9/Haag Am Nachmittag den 03.02.2019 gegen 14.00 Uhr prallte ein rotes Fahrzeug bei Haag, wahrscheinlich auf Grund einer nicht angepassten Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn, nach links in die Schutzplanke. Der flüchtige Fahrer fuhr anschließend mit seinem erheblich beschädigten Pkw weiter in Richtung Berlin ohne sich um seine Pflichten zu kümmern. Bei dem Fahrzeug handelt es sich vermutlich um einen weinroten Alfa Romeo, welcher an der linken Fahrzeugseite erhebliche Beschädigungen aufweist. Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei Bayreuth zu melden.

 

A9/Haag Gegen 16.00 Uhr meldete am Sonntag die Autobahnmeisterei Trockau zwei Sattelzüge, die auf Grund der schneebedeckten Fahrbahn den Spänfleckerberg nicht hinauf kamen und nun auf der rechten Fahrspur stehen. Um die Autobahn für die gestrandeten Lkw zu räumen, wurde eine Streife der VPI Bayreuth an die Pannenstelle geschickt. Die Fahrbahn wurde für ca. 10 Minuten komplett gesperrt und nach einer schnellen Aktion der Räumfahrzeuge konnten die Lkw ihre Fahrt fortsetzen. Trotz des nur kurzen Eingriffs in den Straßenverkehr entstand ein ca. 6 km langer Stau, der sich nur langsam wieder auflöste.

 

A9/Pegnitz Sonntagmittag, gegen 13.00 Uhr, verursachte ein 35-Jähriger Mann aus Stuttgart alleinbeteiligt einen Unfall. Er war trotz schneebedeckter Fahrbahn zu schnell unterwegs und geriet beim Wechseln der Fahrspuren ins Schlingern, wodurch er letztendlich gegen die rechte Schutzplanke stieß. Das Fahrzeug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit, sodass er die Heimreise mit einem Leihwagen antreten musste. Zudem kommt auf den Fahrer eine Bußgeldanzeige in Höhe von 145 Euro zu. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4000,- Euro

 

A70/Neudrossenfeld Am Sonntagnachmittag kam eine 41 jährige Schweinfurterin mit ihrem Fahrzeug auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern. Die Dame traf dabei die linke Schutzplanke und blieb rechts im Grünstreifen liegen. Sie verletzte sich bei dem Unfall leicht und musste in das Klinikum Kulmbach zur ärztlichen Behandlung. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.

 

A9/Himmelkron In der Nacht von Sonntag auf Montag hatten die Polizisten der Bayreuther Verkehrspolizei den richtigen Riecher und kontrollierten einen 7er BMW an der Anschlussstelle Bad Berneck/ Himmelkron in Fahrtrichtung Berlin. Im Fahrzeug wurde in der Konsole zwischen den vorderen Sitzen ein verbotenes Pfefferspray aufgefunden. Der 37-jährige Pole muss sich demnächst wegen einem Vergehen nach dem Waffengesetz vor der Justiz verantworten.

 

A9/BERG, LKR. HOF. Geringe Mengen verschiedener Drogen fanden Bundespolizisten Sonntagnacht bei einem Busreisenden auf einem Rastplatz der Autobahn A9 in Berg. Die Beamten kontrollierten den Reisebus, der von Berlin in Richtung Mailand unterwegs war. Dabei fanden sie in den Taschen eines 30-Jährigen mehrere Gramm Amphetamin und Marihuana. Nachdem die Polizisten die Drogen sichergestellt hatten, durchsuchten ihre Kollegen die Wohnung des Mannes. Gegen den Berliner ermittelt nun die Kriminalpolizei Hof wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz.

 

 

Unterfranken:

 

SENNFELD, LKR. SCHWEINFURT. Unbekannte Täter drangen in ein Einfamilienhaus ein und entwendeten Bargeld sowie eine Münzsammlung. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und sucht nun nach Zeugen. Die bislang unbekannten Täter drangen am Freitag, den 01.02. in der Zeit zwischen spätem Nachmittag und kurz nach Mitternacht gewaltsam in das freistehende Einfamilienhaus Am Breiten Rain ein. Das Haus wurde im Anschluss nach Beute durchsucht. Die Einbrecher konnten anschließend mit Diebesgut in einem Gesamtwert im unteren vierstelligen Bereich entkommen. Den Eigentümern entstand durch den Einbruch zudem ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernahm die Ermittlungen und bittet nun Personen, die im Tatzeitraum in Tatortnähe verdächtige Beobachtungen gemacht haben, diese unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

 

Mittelfranken:

Erlangen:

 

Am Sonntagabend kontrollierte eine Streife der Erlanger Verkehrspolizei in der Autobahnrastanlage Aurach-Süd die Insassen eines Pkw mit Münchener Zulassung- die Kontrolle sollte länger dauern… Der Fahrer, ein 30-jähriger Albaner, der seinen Unterhalt als Paketzusteller verdient, hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Zudem rochen die Beamten Cannabis und führen deshalb einen Drogentest durch, der den Konsum bestätigte. Vor der Mitnahme zur Dienststelle, wo die Blutentnahme durchgeführt werden sollt, wurde der Beschuldigte durchsucht. Dabei fanden die Beamten ein Mobiltelefon, welches offenbar in den Niederlanden entwendet wurde. Da der Beschuldigte einen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, wurde er nach der Telefonsicherstellung und der Blutentnahme auf freien Fuß gesetzt. Dabei lag die Betonung auf Fuß, denn fahren durfte er nicht mehr

 

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