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Polizei stoppt Corona-Gegner auf der A73 – Fahrzeuge abgeschleppt

Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen haben am Mittwoch auf der Autobahn 73 bei Erlangen laut Polizei mit ihren Fahrzeugen den Verkehr stark behindert. Dies sei umgehend unterbunden worden. Mehrere Straf- beziehungsweise Ordnungswidrigkeitenverfahren seien eingeleitet und einige Fahrzeuge abgeschleppt worden, teilte die Polizeidirektion Mittelfranken in Nürnberg am Abend mit. Die Pkw seien teilweise beschriftet und mit Fähnchen versehen gewesen und mit langsamer Geschwindigkeit neben- beziehungsweise hintereinander Richtung Nürnberg gefahren. Andere Verkehrsteilnehmer hätten stark bremsen müssen und nicht vorbeifahren können. Um die Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs zu verhindern, sei der Fahrzeugtross zunächst abgesichert worden. Später seien an der Jansenbrücke acht Fahrzeuge angehalten und kontrolliert worden. Gegen die Fahrer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts der Nötigung sowie des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs. Zudem erhielten mehrere Personen wegen versammlungsrechtlicher Verstöße eine Anzeige. Die an der Aktion beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Auf dem Parkplatz eines Möbelmarktes in Fürth bemerkten Einsatzkräfte fünf weitere Fahrzeuge, die in ähnlicher Weise gekennzeichnet waren. Auch gegen die dortigen Personen seien Ermittlungen eingeleitet worden.