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Pinakothek der Moderne: Neues Logo und wichtige Schenkung

München (dpa) – Die New Yorker Künstlerin Kiki Smith hat der Staatlichen Graphischen Sammlung München ihr druckgrafisches Lebenswerk geschenkt. Darunter seien Hunderte von Einzelblättern, Portfolios und illustrierte Bücher, die seit Mitte der 1980er Jahre bis heute entstanden seien, heißt es auf der neuen Internetseite des Museums, die am Donnerstag bei der Jahrespressekonferenz der Pinakothek der Moderne in München vorgestellt wurde. Somit sei das druckgrafische Werk der 1954 in Nürnberg geborenen Künstlerin nun weltweit einzig in München umfassend vertreten. Ab 14. Februar sind die Kunstwerke zu sehen in der Ausstellung «Touch. Prints by Kiki Smith».

Der neue Internetauftritt ist Teil einer Gesamtstrategie. Die Pinakothek der Moderne will neben den beiden anderen Pinakotheken in München künftig als eigenständige, internationale Marke wahrgenommen werden. Der Gedanke: ein Haus, vier Museen. Dazu gehören die Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die Neue Sammlung – The Design Museum, das Architekturmuseum der Technischen Universität München und die Staatliche Graphische Sammlung. Die Pinakothek hat deshalb jetzt auch ein eigenes Markenlogo. Es steht für die vier Bereiche, die unter einem Dach zu finden sind: Kunst, Grafik, Design und Architektur.