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43jähriger nach Bergung aus der Pegnitz verstorben.

Zu einem Großeinsatz für die Rettungskräfte kam es heute Nachmittag am Prinzregentenufer in Nürnberg. Kurz nach 14 Uhr hatten Passanten beobachtet, wie eine Person in die Pegnitz gefallen ist und nicht mehr auftauchte. Marc Siegl, Pressesprecher der Polizei Mittelfranken:

Unter Wiederbelebungsmaßnahmen kam der Gerettete ins Krankenhaus. Dort ist er kurze Zeit danach verstorben. Bei dem Mann soll es sich um einen 43jährigen aus Fürth handeln. Fremdverschulden schließt die Polizei derzeit aus. Allerdings dauern die Ermittlungen zum Unfallhergang noch an.

 

Hier eine Pressemeldung der Polizei Mittelfranken: 

NÜRNBERG. (1201) Heute Nachmittag (31.08.2020) stürzte ein Mann im Bereich der Wöhrder Wiese in die Pegnitz. Taucher der Nürnberger Feuerwehr konnten die Person trotz eines großangelegten Rettungseinsatzes nur noch leblos aus dem Wasser bergen.

Eine Zeugin hatte gegen 14:15 Uhr beobachtet, wie ein Mann unterhalb der Franz-Josef-Strauß-Brücke in die Pegnitz gestürzt war. Nachdem die Person nicht mehr auftauchte, alarmierte die Frau die Rettungsleitstelle. Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienst und der Polizei starteten daraufhin im unmittelbaren Umfeld der Wöhrder Wiese sowie in Fließrichtung der Pegnitz eine großangelegte Suchaktion. Hierbei kamen neben einem Hubschrauber des Rettungsdienstes auch Taucher der Nürnberger Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Gegen 15:00 Uhr konnten die Feuerwehrtaucher schließlich unweit der Stelle, an welcher der Mann in die Pegnitz gestürzt war, eine leblose Person unter Wasser orten. Notarzt und Rettungsdienst übernahmen unmittelbar nach dessen Bergung die Reanimation des Mannes.

Bei dem Mann handelt es sich nach ersten polizeilichen Erkenntnissen um einen 43-Jährigen aus Fürth. Nach bisherigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass der Mann ohne Fremdverschulden in den Fluss gestürzt ist.