Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister von München, bindet sich eine Schürze um., © Sven Hoppe/dpa

Oberbürgermeister Reiter zur Wiesn: «Eine gute Entscheidung»

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat die Entscheidung für die Wiesn als «eine gute» bezeichnet. Er freue sich, «dass wir es gemacht haben», sagte Reiter, der am Samstag das Oktoberfest mit dem Anzapfen des ersten Fasses Bier eröffnet hatte. «Mich freut einfach, dass die Leute gut drauf sind.» Das habe sich schon beim Einzug zum Festgelände gezeigt: «So viele Leute trotz des bescheidenen Wetters am Straßenrand. Alle freuen sich drauf – und das freut einen als Oberbürgermeister einfach am meisten.»

Reiter hatte im April nach gründlicher Abwägung aller Gefahren grünes Licht für das Oktoberfest gegeben. Anders als zuletzt brauchte er nicht zwei, sondern drei Schläge zum Anstechen des ersten Fasses – und danach wollte das Bier auch nicht gleich sprudeln. Reiter nahm es gelassen: So sei wenigstens beim nächsten Mal Luft nach oben, sagte er. Weniger Luft hatte er drei Jahre nach der letzten Wiesn 2019 offensichtlich in seiner Lederhose. Er erklärte es so: «Wenn eine Lederhose drei Jahre im Schrank hängt, geht sie fürchterlich ein.»