Nix war’s mit dem Heimsieg zum Start ins neue Jahr!

Brose Bamberg hat am Nachmittag in der Basketball-Bundesliga die dritte Niederlage in Serie kassiert. Das Team von Headcoach Johan Roijakkers unterlag den EWE Baskets Oldenburg mit 78:85. Bester Bamberger Werfer war Bennet Hundt mit 20 Punkten. Weiter geht’s für die Bamberger am Mittwoch auswärts gegen ratiopharm Ulm.

 

Hier die offizielle Pressemeldung des Vereins:

Brose Bamberg hat am 11. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 78:85 verloren. Zwar führten die Gastgeber zur Pause mit neun Punkten (43:34), das dritte Viertel mussten sie jedoch mit 16:30 abgeben. Im Schlussabschnitt konnte der Rückstand nicht mehr gedreht werden, so dass unter dem Strich die sechste Niederlage im zehnten Spiel steht. Bester Bamberger Werfer war Bennet Hundt mit 20 Punkten.

Johan Roijakkers: „Gratulation an Oldenburg. Am Ende bin ich zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Die Intensität und Körperspannung war viel besser, als noch am Mittwoch. Wenn wir so wie heute gegen Bayreuth gespielt hätten, wäre das Spiel sicherlich anders ausgegangen. Oldenburg ist ein gutes Team. Bei uns haben heute verschiedene Spieler in verschiedenen Phasen gut geholfen. Leider fehlt uns gegen Topmannschaften wie Oldenburg am Ende etwas Qualität und Quantität.“

Die Oldenburger wirkten zu Beginn wacher, kamen mit mehr Energie ins Spiel und lagen schnell mit sechs Zählern vorne (0:6, 2.). Es dauerte gut zweieinhalb Minuten, ehe Christian Sengfelder erstmals für Brose erfolgreich zum 2:6 abschließen konnte. Vor allem die Ballverluste machten den Hausherren in den ersten zehn Minuten zu schaffen. Sechs Mal verloren sie den Ball, immer wieder ausgenutzt von den Gästen, die so zu einfachen Punkten kamen und Mitte des Viertels mit acht Zählern vorne lagen: 6:14. Dann der Ruck im Bamberger Spiel. Plötzlich standen die Gastgeber hinten sicherer, ließen die Oldenburger zu keinen leichten Körben mehr kommen. Vorne liefen nun die Systeme. Ein zwischenzeitlicher 8:0-Lauf sorgte nach gut neun Minuten für die erste Bamberger Führung: 17:16. Schwethelm traf kurz vor der Sirene noch den Dreier zum 16:19-Viertelstand.

Im zweiten Abschnitt erwischten wieder die Niedersachsen den besseren Start, konnten ihre Führung durch Hobbs auf fünf Punkte ausbauen (19:24, 12.). Brose aber war nun voll da. Mahalbasic und Pressey bekamen schnell ihre dritten Fouls, da Bamberg extrem bissig agierte. Zwischen der zwölften und der 16 Minute gestatteten die Hausherren ihrem Gegner keinen einzigen Feldkorb, lediglich zwei Freiwürfe fanden den Weg in den Korb. Selbst lief es nun offensiv planmäßig. Joanic Grüttner-Bacoul setzte nicht nur defensiv Akzente, sondern war auch vorne präsent und sorgte mit seinen Punkten drei und vier für die erstmalige zweistellige Führung (39:28, 18.). Neun Zähler davon blieben zur Pause noch übrig: 43:34.

Oldenburg kam etwas bissiger aus der Kabine. Und treffsicherer. Vor allem einer stellte Brose in den ersten vier Minuten des dritten Abschnitts vor massive Probleme: Nick Hornsby traf innerhalb von 120 Sekunden drei Dreier und drei Freiwürfe und brachte Bamberg damit wieder mit 49:50 in Rückstand. Es blieb weiterhin eine physische Partie, bei der die Hausherren zunächst die Kontrolle in der Defensive verloren. Die Folge: Oldenburg konnte seine Führung behaupten und sogar bis Ende des Viertels wieder auf fünf Punkte ausbauen. Die dritten zehn Minuten gingen für Brose mit 16:30 verloren und sorgten für einen 59:64-Rückstand vor dem Schlussabschnitt.

Dort versuchte Brose Bamberg nochmal alles, allerdings hatten die Oldenburger immer wieder die passenden Antworten parat. Rickey Paulding – am Ende mit 22 Punkten Topscorer des Spiels – übernahm in der entscheidenden Phase die Verantwortung bei den Gästen. Spätestens als er 90 Sekunden vor Schluss zum 71:80 aus Bamberger Sicht traf, war die Partie entschieden und der zwischenzeitliche 5:0-Lauf der Hausherren zum 69:74 verpufft. Am Ende musste sich Brose Bamberg mit 78:85 geschlagen geben. Viel Zeit zum Nachdenken über die Niederlage bleibt jedoch nicht, denn bereits am Mittwoch (19 Uhr) sind die Mannen von Johan Roijakkers wieder gefordert. Dann sind sie zu Gast in Ulm, ehe es am Freitag in Vechta zum dritten Spiel binnen sechs Tagen kommt.

 

Brose Bamberg:

Lockhart 12, Plescher dnp, Fieler 7, Hall 13, Ogbe dnp, Vitali 5, Odiase 2, Hundt 20, Sengfelder 7, Kravish 6, Grüttner 6