© Pressestelle Erzbistum Bamberg / Dominik Schreiner

Neujahrsempfang Erzbistum Bamberg: Reformen von der katholischen Kirche gefordert

Die Theologin Ursula Nothelle-Wildfeuer sieht in „Reförmchen“ keine Option für die katholische Kirche: damit könne sie ihre Vertrauenskrise jedenfalls nicht überwinden. Das sagte die 63jährige Sozialethikerin beim gestrigen Neujahrsempfang des Erzbistums Bamberg in der Freiheitshalle in Hof. Von den notwendigen Veränderungsprozessen werde dabei keine kirchliche Ebene verschont bleiben, so die Meinung der Freiburger Professorin.

Der Bamberger Weihbischof Herwig Gössl unterstützte dabei vor allem den Apell der Festrednerin – für eine Geschwisterlichkeit in der Kirche. Es müsse dabei auch nicht immer harmonisch zugehen, meinte der 55jährige Kirchenmann, der nach dem Amtsverzicht von Erzbischof Ludwig Schick das fränkische Erzbistum als Diözesanadministrator leitet.

Die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla würdigte in ihrer Begrüßung vor allem das ehrenamtliche Engagement der Menschen in der Region.

Zum Neujahrsempfang des Erzbistums kamen diesmal rund 400 Gäste.