Nächster Sieg für Brose Bamberg

In Gießen gewinnen die Bamberger am 22. Spieltag der Basketball Bundesliga mit 97:90. Trainer Federico Perego schien positiv überrascht: „Nach unserem Pokalsieg und 15 Tagen Länderspielpause war Gießen der ungünstigste Gegner für uns, da sie mit viel Talent spielen und ziemlich schnell viele Punkte holen“, so Perego. Bester Werfer auf Bamberger Seite war Augustine Rubit mit 25 Punkten.

 

Und hier die offizielle Meldung des Vereins:

 

Brose Bamberg hat sich am 22. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga bei den GIESSEN 46ers mit 97:90 durchgesetzt. Es war eine hartumkämpfte Partie in der Sporthalle-Ost, die erst Ende des dritten und Anfang des vierten Viertels zugunsten der Gäste tendierte, die zwischenzeitlich mit 17 Punkten vorne lagen (89:72, 34.). Gegen die Hessen punktete jeder eingesetzte Spieler, am besten Augustine Rubit mit 25 Punkten. Zudem sicherte sich Brose das Reboundduell mit 35:26, wobei zwölf Abpraller am offensiven Brett geholt wurden. Durch den fünften BBL-Sieg in Folge rutschen die Mannen von Federico Perego vorerst auf Tabellenplatz vier.

Federico Perego: „Um ehrlich zu sein, war ich nach dem Pokalfinale etwas besorgt wegen dieser Partie. Nach unserem Pokalsieg und 15 Tagen Länderspielpause war Gießen der ungünstigste Gegner für uns, da sie mit viel Talent spielen und ziemlich schnell viele Punkte holen, wenn man nicht fokussiert bei der Sache ist. So ist es dann auch in der ersten Hälfte passiert: Sobald du etwas deinen Fokus verlierst, schlagen sie zu. Obwohl wir zwischenzeitlich mit 17 vorne lagen, kam Gießen auch wieder ganz schnell ran. Ich denke, wir haben uns große Mühe gegeben, das Spiel zu gewinnen und deshalb gratuliere ich meinem Team zu diesem Sieg.“

Im ersten Viertel dominierten auf beiden Seiten die Offensivreihen, Defensive fand eher selten statt. Die erste Brose-Führung schoss Augustine Rubit heraus. Seine vier Punkte in Folge besorgten das 8:7. Gießen konterte bis Mitte des Abschnitts durch fünf Zähler von Jordan und ging seinerseits mit vier Punkten in Front: 10:14. Es dauerte bis zur achten Minute, ehe die Gäste wieder ausgleichen konnten. Wiederum war es Augustine Rubit, diesmal per Dreier, zum 20:20. Elias Harris war es kurz darauf vorbehalten, die erneute Bamberger Führung herauszuschießen (24:23, 9.). Mit der Sirene traf Tyrese Rice – der das erste Viertel mit elf Punkten und drei Assists abschloss – den Dreier zum 29:26.

Ein weitere Rice-Dreier läutete Abschnitt zwei ein, wurde jedoch durch einen von Gordon postwendend egalisiert (32:29, 11.). Harris und Heckmann sorgten nach zwölf Minuten für die bis dato höchste Bamberger Führung: 36:29. Allerdings verpasste es Brose in der Folgezeit, den Vorsprung weiter auszubauen. Mehr noch, die Gäste ließen Gießen durch einfache Punkte zurück ins Spiel kommen. Zunächst waren es Freiwürfe von Thomas, die den erneuten Ausgleich brachten (39:39, 16.), zweieinhalb Minuten später besorgte Bell, ebenfalls durch Freiwürfe, die Führung (43:44, 19.). Die letzten Punkte der ersten Halbzeit gingen auf das Konto von Augustine Rubit, der zum 47:51-Pausenstand traf.

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte den Hausherren, die durch Bell mit sieben Punkten in Führung gingen (47:54, 21.). Erst allmählich fand sich Brose offensiv wieder besser zurecht. Angetrieben von Tyrese Rice, Elias Harris und Augustine Rubit kämpften sich die Gäste wieder ran und glichen nach 24 Minuten zum 58:58 aus. Abermals der blendend aufgelegte Rubit war es, nun per Dreier, der seine Mannschaft drei Minuten vor Viertelende wieder in Führung brachte: 67:64. Und der Vorsprung hatte auch vor dem Schlussabschnitt noch Bestand, wurde mit 76:70 sogar noch etwas größer.

Im letzten Viertel dominierte dann anfangs nur Brose. Cliff Alexander ließ es mächtig krachen, ehe Hickman per Dreier den erstmaligen zweistelligen Vorsprung herausschoss (81:70, 31.). Es dauerte ganze dreieinhalb Minuten, ehe Gießen aus dem Feld erfolgreich war. Da führte Brose Bamberg aber bereits mit 17 Punkten, stand es 89:72. Die letzten fünf Minuten wurden dann jedoch beinahe noch zur Nervenschlacht für die 30 mitgereisten Fans aus Freak City, denn die Gastgeber bekamen ihre dritte Luft. Allerdings, auf weniger als sieben Punkte schrumpfte der Brose-Vorsprung nicht mehr. Am Ende gewann Brose Bamberg bei den GIESSEN 46ers mit 97:90 und bleibt damit national unter Coach Federico Perego ungeschlagen.

Brose Bamberg:
Hickman 7, Rice 19, Zisis 6, Stuckey 6, Schmidt 5, Olinde 2, Harris 14, Rubit 25, Alexander 11, Heckmann 2, Taylor dnp, Kulboka dnp