Nach nur einer Woche geht der Giftmord-Prozess vor dem Hofer Landgericht dem Ende entgegen.

Heute will die Kammer das Urteil verkünden. Angeklagt ist eine 39-jährige Regensburgerin.

 

Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, einem 64-jährigen Mann aus Eifersucht ein tödliches Gift ins Getränk gemischt zu haben. Die Angeklagte ließ gleich zum Prozessauftakt erklären; sie wollte den Mann nur für ein paar Tage außer Gefecht setzen. Der Grund: Sie war in die Partnerin des Opfers verliebt -mit der wollte sie in Ruhe über ihre Gefühle sprechen. Die Staatsanwaltschaft forderte in den Plädoyers gestern eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes aus Heimtücke.

Die Verteidigung plädierte auf Körperverletzung mit Todesfolge in einem minderschweren Fall.