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Nach Großeinsatz auf der A9: Ermittlungsrichter erlässt einen Unterbringungsbefehl

Ein stundenlanger Großeinsatz hat die Polizei gestern auf der A9 zwischen Hilpoltstein und Greding in Atem gehalten. Der Vorwurf gegen einen Tatverdächtigen wiegt schwer, von einer Geiselnahme sprechen die Ermittler aber nicht mehr. Dem 30-jährigen wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Er soll in einem Reisebus zwei Fahrgäste mit Schlägen und Tritten verletzt und dabei Todesdrohungen geäußert haben. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat den Tatverdächtigen in ein Fachklinik überstellen lassen. Michael Konrad von der Polizei Mittelfranken:

Vor dem Ermittlungsrichter hatte der 30-jährige serbische Staatsangehörige die Aussage verweigert. Nach der Einschätzung eines Sachverständigen ist nicht auszuschließen, dass sich der Tatverdächtige in einem psychischen Ausnahmezustand befindet.