Nach Erdrutschsieg für die Bürgerinitiative „Für den Hauptsmoorwald“ – Alle Stimme und Reaktionen

Deutliche Niederlage für die Stadt Bamberg im Kampf um den Hauptsmoorwald. Das Sperrgebiet und ehemalige Militärgelände mit Schießplatz im Bamberger Osten bleibt vorerst unangetastet. Bei der Wahl gestern gab es am Ende nur 38,78 Prozent JA-Stimmen für das Ratsbegehren der Stadt. Oberbürgermeister Andreas Starke im Radio Bamberg Interview.


Auf dem Gelände sollte neben einem Gewerbepark auch ein Naherholungsgebiet entstehen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 41 Prozent.

 

Bamberg sagt JA zum Hauptsmoorwald! 75,39 Prozent der Stimmen gab es gestern für die Bürgerinitiative für den Erhalt des Waldes im Bamberger Osten. Das heißt: Stopp für den Bebauungsplan 429. Björn Scharf von der Bürgerinitiative sieht in dem Ergebnis einen klaren Appell an die Stadt.


Die Stadt Bamberg und ihr Ratsbegehren sind der klare Verlierer. Oberbürgermeister Andreas Starke spricht im Radio Bamberg Interview über die nächsten Schritte:

Die Wahlbeteiligung lag bei rund 41 Prozent.

 

Ja zur Bürgerinitiative, Ja zum Hauptsmoorwald! 75,39 Prozent der Wähler sprachen sich gestern mit ihrer Stimme für den vollständigen Erhalt der Naturfläche im Bamberger Osten aus. Entsprechend positiv daher die Stimmung der Initiatoren und Befürworter im Rathaus. Ursula Sowa von der GAL im Radio Bamberg Interview:


Oberbürgermeister Andreas Starke, ist mit der Stadt und dem Ratsentscheid klarer Verlierer der Wahl. Er möchte sich jetzt mit der BIMA, dem Eigentümer des Geländes, dem Stadtrat und der Bürgerinitiative auf das weitere Vorgehen verständigen.

 

Der Wald bleibt, der Gewerbepark kommt nicht. Zumindest für ein Jahr gilt jetzt ein Baustopp im Hauptsmoorwald und dem MUNA-Gelände. Bei der Wahl gestern stimmten 75,39 Prozent der Wähler für den Erhalt der gesamten Naturfläche im Bamberger Osten. Das freut vor allem die Initiatoren der Bürgerinitiative pro Hauptsmoorwald. Volker Braun dazu im Radio Bamberg Interview:


Oberbürgermeister Andreas Starke möchte nun mit dem Eigentümer des Geländes, dem Stadtrat und der Bürgerinitiative das weitere Vorgehen besprechen.