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Nach dem tödlichen Hubschrauber-Unglück in Haßfurt im vergangenen April ist der Pilot jetzt verurteilt worden.

Er soll eine Geldstrafe in Höhe von 13 500 Euro zahlen. Der Transporthubschrauber der Bundeswehr mit vier Soldaten an Bord hatte Anfang April 2018 auf dem Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt eine Zwischenlandung eingelegt, um zu tanken. Während er zur Tankstelle rollte, stießen die laufenden Rotorblätter gegen den Tower. Trümmerteile flogen durch die Luft, die einen Flugplatzmitarbeiter trafen und tödlich verletzten. Die Hubschrauberbesatzung blieb unverletzt. Die Staatsanwaltschaft Bamberg beantragte Anfang dieses Jahres einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung gegen den Piloten. Der Pilot kann gegen das Urteil Einspruch einlegen, es ist daher noch nicht rechtskräftig.